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Letting Go - Wenn ich falle Liebesroman von McAdams, Molly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2016
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Letting Go - Wenn ich falle

Schon mit 13 Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten? Ein neuer herzergreifender Roman über Verlust und Liebe von New York Times-Bestsellerautorin Molly McAdams! Molly McAdams wuchs in Kalifornien auf. Heute lebt sie mit ihrem Ehemann und ihren vierbeinigen Hausgenossen in Texas. Wenn sie nicht gerade an ihren erfolgreichen New-Adult-Romanen schreibt, kuschelt sie sich am liebsten daheim auf die Couch und schaut Filme. Sie hat eine besondere Schwäche für frittierte saure Gurken (eine Spezialität im Süden der USA!) und weiche Schmusedecken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 05.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499609
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Thatch .1
    Größe: 598 kBytes
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Letting Go - Wenn ich falle

2. KAPITEL

JAGGER

16. Mai 2014

Ich durchsuchte meinen Schlüsselbund, bis ich ihren fand, schloss die Tür zu Greys Wohnung auf und trat ein. Mit dem Fuß schob ich zwei aufeinandergestapelte Kartons zur Seite, um durch den Eingangsbereich gehen zu können, und rief nach ihr. "Grey?"

"Schlafzimmer!", antwortete sie, und ich machte mich auf den Weg dorthin.

"Wie läuft es, bist du ...?" Ich unterbrach mich schnell und brach in Gelächter aus, als ich sie fand.

Seit unserem Abschluss war fast eine Woche vergangen, und heute war der Tag, an dem wir Pullman verlassen würden, um nach Thatch zurückzukehren. Den Großteil der vergangenen zwei Tage hatten wir damit verbracht zu packen und unsere Möbel in einen gemieteten Lieferwagen zu verladen, damit wir heute nur noch die letzten Kartons verstauen mussten und gleich aufbrechen konnten. Aber da Grey nun einmal Grey war ... musste sie alles in letzter Minute erledigen. Und anscheinend war ihr das nicht gelungen. Sie saß auf dem Boden auf dem Schlafsack, in dem sie die Nacht verbracht hatte, die Beine ausgestreckt, und wühlte in all ihren Badezimmersachen, die sie auf dem Boden um sich herum ausgebreitet hatte. Dabei hatte sie den größten Schmollmund aufgelegt, den ich seit der fünften Klasse bei ihr erlebt hatte.

"Hast du vergessen, den Kartonboden zu verkleben?"

"Halt den Mund, Jag", schnaubte sie und räumte den Karton weiter ein.

"Also ja. Hast du ihn dieses Mal zugeklebt?"

Ihre Hand verharrte kurz über dem Karton, dann ließ Grey ihre Schultern sacken und den Kopf in den Nacken fallen. Sie starrte an die Decke. Dabei murmelte sie so leise vor sich hin, dass ich sie nicht verstehen konnte.

Ich verkniff mir ein weiteres Lachen, betrat das Zimmer und bückte mich, um ihr dabei zu helfen, alles, was auf dem Boden verstreut lag, wieder einzusammeln. "Ist schon gut. Wir machen einfach den hier voll, kleben ihn zu und drehen ihn dann vorsichtig um. In Ordnung?"

"Ich schwöre dir, ich kann mich heute überhaupt nicht konzentrieren. Oder packen, wie es aussieht." Sie grummelte weiter in sich hinein, aber ich konnte nicht anders, ich musste lächeln.

Ich hatte befürchtet, dass der Tag zu schwer für sie werden würde - der Auszug aus der Wohnung, die ihr erstes Zuhause mit Ben hätte sein sollen, aber obwohl sie so genervt vom Packen war, sah ich, dass sie einen guten Tag hatte.

"Wusstest du ...?" Sie zeigte mit einer Schachtel Tampons auf mich und riss die Augen auf, als ihr klar wurde, was sie in der Hand hielt. Nachdem sie die Tampons in den Umzugskarton geworfen hatte, räusperte sie sich, und ich tat so, als wäre ihr Gesicht nicht ebenso rot geworden, wie ihre Haare es waren. "Wie dem auch sei, wusstest du, dass ich gestern schon alle meine Klamotten eingepackt habe?"

"Ja, Grey, ich war dabei."

"Nein. Ich meine wirklich alle . Das heißt, dass ich nichts zum Anziehen hatte, als ich heute Morgen aus der Dusche kam."

Ich schaute kurz zu ihr herüber, dann schnell wieder auf den Boden und versuchte, mich darauf zu konzentrieren, alles aufzuheben, damit ich nicht dasitzen und mir Grey unter der Dusche vorstellen musste.

"Gott sei Dank habe ich dich noch nicht alles in den Truck laden lassen. Nachdem ich also endlich einen Karton mit Klamotten gefunden und aufgeschnitten hatte, nahm ich ein paar Teile heraus und klebte den Karton wieder zu, nur um festzustellen, dass ich zwei Shirts herausgefischt hatte, sonst nichts. So lief mein Morgen. Der ganze Morgen. Ich darf mich heute nicht hinters Steuer setzen."

Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als ich hinter mich griff und das Klebeband nahm, das auf einem anderen Karton lag. "Lass mich raten, du hattest heute Morgen noch keinen Kaffee?"

"Den habe ich gestern auch schon eingepackt!" Ihr entsetzter Tonfall verriet mir, dass sie sich schon den ganzen Morgen darüber geärgert hatte.

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