text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Liebe, Lust und andere Katastrophen Erotischer Liebesroman von Bennett, Cecilia (eBook)

  • Verlag: BookRix
eBook (ePUB)

3,49 €1

2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Liebe, Lust und andere Katastrophen

Mia ist stets bemüht, eine gute Tochter zu sein. Vertieft in die Lehrbücher, meidet sie jede Party und somit das Risiko, sich zu verlieben. Aber sie hat nicht mit dem charmanten und ausgesprochen hartnäckigen Luis gerechnet. Wird Mia ihm widerstehen können? Weitere Bücher von Cecilia Bennett: Der brandneue Liebesroman 'An einem Dienstag' ist seit kurzem im Handel erhältlich ISBN: 978-3-7396-6948-9 Tiger schnurren nicht ISBN: 978-3-7396-5454-6

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 87
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739637846
    Verlag: BookRix
    Größe: 654 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Liebe, Lust und andere Katastrophen

Party wider Willen

Ich war tief in meinem Mathebuch versunken, als die Tür aufsprang und eine überaus verzückte Jane unser gemeinsames Zimmer betrat. Ich mochte sie sehr, und zu meinem Glück beruhte dies auf Gegenseitigkeit. Ehrlich gesagt war sie meine einzige Vertraute auf dem College. Sie war anders, als die aufgebrezelten Zicken, von denen es hier nur so wimmelte. Ihre wilden Fransen rahmten in einem beerigen Rot das blasse Gesicht und schenkten ihren blauen Augen ein geheimnisvolles Strahlen. Nicht, dass sie ungesund aussah - es war eher eine adlige Blässe, die ihr unheimlich gut stand. Sie wirkte ein bisschen wie die Zauberfee in einem Märchen, die sich des grauen Mäuschens annahm.

Aufgeregt hielt sie einen Flyer hoch und bedachte mich mit diesem entschlossenen Blick, der mir keine Chance der Widerrede einräumen würde.

"Wir gehen auf die Party und Ausreden ziehen diesmal nicht", sagte sie und wedelte mit dem Papier vor meiner Nase herum.

"Jane, ich kann nicht", erwiderte ich gezwungen.

Sie ging vor mit auf die Knie und sah mich eindringlich an.

"Ich muss die Formeln auswendig lernen", ergänzte ich und tippte auf mein aufgeschlagenes Buch.

"Mia, das ist nicht dein Ernst. Wie kann man nur ständig seine Nase in Bücher stecken? Wie lange bist du jetzt hier?", fragt sie und neigte den Kopf etwas zur Seite.

"Seit zwei Jahren und sechs Monaten", murmelte ich vor mich hin.

Sie hatte ja recht. Aber ich durfte mir einfach keine Patzer leisten. Mein Dad konnte ziemlich streng sein. Er hatte ja als Immobilienmakler auch einen Ruf zu verlieren. Aber das bedeutete für mich, dass ich mich bedeckt halten musste. Er hatte immer gemeint, dass Töchter ganze Imperien stürzen könnten, sie müssten dafür nicht mehr tun, als negative Presse auf die Familie zu ziehen. Nun ja, ich würde sein Imperium sicherlich nicht zerstören, solange ich mich nur von den berüchtigten Collegepartys und Jungs fernhielt. Ich dachte an das letzte Telefonat mit Mom, in dem sie mir von einem geplatzten Geschäft meines Dads berichtete. Und ausgerechnet die Rosenbergs hatten jenen Zuschlag erhalten, um den Dad so schwer gekämpft hatte. Meine Familie befand sich seit über hundert Jahren in einer Art Privatkrieg und alles nur, weil meine Urgroßmutter sich damals in einen von ihnen verliebt und ihre Familie verlassen hatte. Nein, Liebe war nun ganz bestimmt nicht das, was ich anstrebte. Ich wollte meine Eltern mit Stolz versehen und dafür musste ich nun mal pauken.

"In der ganzen Zeit hast du dich im Lehrstoff vergraben, oder dich in Romane geflüchtet. Was hindert dich denn daran, mal Spaß zu haben? Komm schon", sagte sie und setzte ihren Hundeblick auf. "Ich spiele auch deinen Anstandswauwau", warf sie hinterher und ich konnte mir ein Kichern nicht verkneifen.

"Ich hab ja nicht einmal was anzuziehen", verteidigte ich meinen Standpunkt und hoffte auf ihr Verständnis.

Fehlanzeige. Sie sprang regelrecht auf und eilte zu ihrem Schrank. Dann warf sie ein Kleidungsstück nach dem anderen über die Schulter, bis sie bei einem Kleid haltmachte.

"Et voilà", sagte sie und drehte sich mit einem kleinen Schwarzen auf dem Absatz um. Sie hielt es vor ihren Körper und blickte an sich hinunter. Das Licht der Deckenlampe brach sich in den unzähligen Pailletten und warf tanzende Reflexionen an die Wand. Ja, es würde ihr ausgezeichnet stehen. Aber an mir würde es seinen Zauber verlieren.

"Das ziehe ich auf keinen Fall an, es sei denn, es herrscht Kostümpflicht und ich gehe als Discokugel", warf ich ihr entgegen.

Sie zuckte die Schultern und hängte es zurück. "Wie du meinst." Doch entgegen meiner Hoffnung zückte sie das nächste Kleid und betrachtete es eingehend. Mit einem Lächeln kam sie auf mich zu und streckte mir den smaragdgrünen Samt entgegen.

"Das ist wie gemacht für dich. Es passt zu deinen Augen", erklärte sie und es reichte

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen