text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Liebe - unmöglich? Digital Edition von Rimmer, Christine (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
1,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Liebe - unmöglich?

Jennys bester Freund Nick, ein echter Frauenschwarm, will heiraten. Mit Nachhilfestunden in ''Romantik'' soll sie ihm helfen, seine künftige Ehefrau zu erobern. Das tut weh - aber warum? Jenny wird doch nicht etwa eifersüchtig sein?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 29.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733743802
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1453 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Liebe - unmöglich?

1. KAPITEL

Jenny Brown saß während einer kalten Samstagnacht im Februar auf der Couch im Wohnzimmer, blätterte bei einem Glas Weißwein die Fotoalben durch, was sie sich normalerweise nicht erlaubte, und versuchte sich an alles zu erinnern. An die Art, wie Andrew den Kopf zur Seite geneigt hatte, wenn er tief in Gedanken versunken gewesen war. Und daran, wie seine Augen geleuchtet hatten, wenn er sie angesehen hatte. An sein jungenhaftes Lächeln und sein ansteckendes, herzhaftes Lachen, wenn er sich über einen Witz amüsiert hatte. Sie versuchte sich an seine schlanken Hände zu erinnern und an seinen Duft ...

Jenny sah vom Album hoch und schloss die Augen. Doch die Erinnerung an seine ganz besondere Duftnote war mit den Jahren immer mehr verblasst. Sie nahm einen Schluck Wein und schaute auf das Foto in dem aufgeschlagenen Album auf ihrem Schoß, das zeigte, wie Andrew und sie eng umschlungen unter einem Basketballkorb im Oki Park gestanden und fröhlich gegrinst hatten. Damals hatte keiner von ihnen beiden gewusst, welche grauenhafte Überraschung das Leben noch für sie bereithielt.

Gerade als sie mit dem Finger Andrews Gesicht auf dem Foto berührte, läutete es an der Tür, und Jenny erstarrte. Wer konnte denn das so spät noch sein? Sie sah auf die Uhr. Es war schon nach zwei. Sie legte das Album zurück auf den Stapel auf dem Couchtisch und ging durch das Esszimmer und den Flur zu der kleinen Küche. Von dort aus konnte sie zwischen den Jalousien vor dem Fenster hindurch nachsehen, wer mitten in der Nacht vor ihrer Tür stand.

Es war Nick DeSalvo, schon seit Kindertagen Andrews bester Freund, der mit gesenktem Blick dastand, die Hände in den Taschen vergraben. Er musste sie gehört haben, denn er hob den Kopf und sah sie an. "Kann ich hereinkommen?"

Sie eilte aus der Küche zu dem kleinen Foyer neben dem selten genutzten großen Wohnzimmer und machte ihm die Tür auf. "Nick. Was ist los? Alles in Ordnung?"

Er antwortete nicht, sondern schien die Schuhspitzen seiner teuer aussehenden Stiefel zu studieren.

Jenny, die in den dünnen Leggings und den Wollsocken fror, schlang die Arme um sich. "Nick?"

"Sasha hat mich verlassen", sagte er endlich zu seinen Stiefeln. "Letzte Woche noch hatte sie beteuert, dass sie mich liebt. Gestern hatten wir einen heftigen Streit. Und als ich heute nach Hause gekommen bin, habe ich das hier gefunden." Jetzt hob er den Blick und seine dunklen Augen hatten einen ungewohnt düsteren Ausdruck. "Hier. Sieh dir das an." Er streckte ihr ein zerknittertes Stück Papier hin.

Jenny nahm das Papier und las unter der Lampe auf der Veranda.

Es ist vorbei, Nick. Versuch nicht mehr, Kontakt zu mir aufzunehmen. Adieu.

Jenny gab Nick die Notiz zurück. "Was soll das heißen? Was ist vorbei?"

Nick seufzte schwer und schüttelte den Kopf. "Sie hat das Papier zusammen mit meinen Hausschlüsseln, die ich ihr gegeben hatte, auf das Kopfkissen gelegt." Er steckte die Notiz wieder in die Hosentasche.

Jenny schlang wegen der Kälte wieder die Arme um sich und wartete, dass Nick fortfuhr. Aber er starrte sie nur stumm an. "Nick, warum kommst du nicht herein?"

Jetzt lächelte er auf eine Art, die alle Frauen verrückt machte. "Ich dachte schon, du würdest mich das nie fragen."

Jenny nahm ihn einfach am Ärmel und zog ihn über die Türschwelle. Und während sie die Tür wieder verriegelte, nahm er schon Kurs auf das Wohnzimmer. Als sie einen Moment später dazukam, saß er bereits auf der Couch. Sie blieb zunächst stehen, um ihren Pflichten als Gastgeberin nachzukommen. "Na, komm schon. Zieh deinen Mantel aus."

Er stand kurz auf, schälte sich aus dem Mantel und warf ihn auf die Lehne des Sessels neben dem Fernseher. Dann ließ er sich wieder auf die Couch fallen.

"Willst du etwas trinken?"

Nick fuhr sich mit beiden Händen durch die dichten schwarzen Haare, die er immer so kurz trug, dass weder ein Kamm no

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen