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Liebe eher ausgeschlossen von Connelly, Cara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.01.2016
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
8,99 €
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Liebe eher ausgeschlossen

Maddie St. Clair ist fassungslos, als sich ihr neuer Mandant als der arrogante - und verdammt attraktive - Millionär Adam LeCroix entpuppt. Vor fünf Jahren setzte die Anwältin alles daran, ihn wegen eines Kunstraubs hinter Gitter zu bringen, und nun erwartet ausgerechnet er, dass sie ihn in einem Versicherungsfall vertritt. Leider bleibt Maddie keine Wahl, wenn sie ihren Job behalten will, und so gibt sie zähneknirschend nach - fest entschlossen, Adam das Leben zur Hölle zu machen. Allerdings ahnt Maddie nicht, dass Adam schon seinen nächsten großen Coup plant: die Eroberung ihres Herzens - 'Eine komplexe, fesselnde und gefühlvolle Liebesgeschichte, die in jeder Hinsicht über-zeugt.' Romantic Times Cara Connelly schreibt gefühlvolle Liebesgeschichten, für die sie vielfach mit Preisen ausgezeichnet wurde. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und Hund in New York.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 14.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802599156
    Verlag: LYX
    Serie: Save the Date Bd.2
    Originaltitel: The Wedding Vow
    Größe: 1417 kBytes
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Liebe eher ausgeschlossen

1

Sechstausendachthundert Dollar und neunundachtzig Cent.

Maddie ließ die Kostenübersicht auf ihren Schreibtisch gleiten, wo sie wie ein welkes Blatt zwischen ihren Armen liegen blieb. Sie stützte den Kopf auf ihre Hände.

Lucille, ihre reizende, unbekümmerte, künstlerisch begabte Schwester, wollte für ein Semester nach Italien, um die großen Meister zu studieren.

Verdammt noch mal, wer wollte das nicht! Das Problem war bloß, dass die Gebühren für Lucys Privatcollege Maddies Budget ohnehin schon bis an die Grenze des Möglichen belasteten. Um die zusätzlichen Kosten für ein Auslandssemester aufzubringen, würde Maddie ihre knappen Rücklagen für Notfälle angreifen müssen - besser gesagt, sie vollkommen aufbrauchen.

Trotzdem, nach allem, was sie beide durchgemacht hatten, war Lucys unbekümmerte Art eigentlich ein kleines Wunder. Wenn es für dieses Wunder nötig war, länger am Schreibtisch zu schuften, würde Maddie das schon irgendwie hinbekommen.

Es klopfte energisch an ihre Bürotür. Dieses Stakkato konnte nur Adrianna Marchand ankündigen. Maddie schob rasch eine Akte über die Kostenübersicht, während Adrianna bereits ins Zimmer marschierte.

"Madeline. Besprechungsraum Süd. Jetzt gleich." Adrianna musterte kurz Maddies Frisur und Make-up sowie die ärmellose Bluse. "In voller Montur."

Maddie schüttelte den Kopf. "Nehmen Sie Randall. Ich habe in zwei Stunden einen Gerichtstermin und bin mit dem Fall noch nicht durch." Versicherungsrecht gehörte zwar zu den langweiligsten juristischen Fachgebieten überhaupt, aber es war auch höchst komplex, und Maddie ertrank förmlich in solchen Fällen. Sie wies auf die Kartons, die sich auf ihrem Couchtisch stapelten, und die rund hundert Fallakten, die auf ihrem Ledersofa aneinandergereiht standen. "Sie haben wohl vergessen, dass Sie mir die ganzen Fälle von Vicky aufs Auge gedrückt haben, nachdem Sie sie grundlos entlassen haben."

Adriannas Miene wurde frostig. "In dieser Kanzlei ist niemand unkündbar."

Maddie blitzte sie an. Sie dachte nicht daran, sich ihre Angst anmerken zu lassen, doch insgeheim war ihr nur zu bewusst, dass sie gegen Adrianna nicht ankam. Deren Blick könnte selbst die Hölle in eine Eiswüste verwandeln. Außerdem gehörte sie zu den Gründungspartnern der Kanzlei Marchand, Riley & White und konnte Maddie jederzeit hinauswerfen, falls diese zu heftig konterte.

"Also gut, was soll's." Sie streifte die flauschigen Slipper ab und stieg in die roten Jimmy Choos , die unter ihrem Schreibtisch standen, nahm die Jacke ihres schwarzseidenen Armani -Kostüms von der Stuhllehne und schob die Hände durch die Ärmel. Dann streckte sie die Arme von sich. "Volle Montur. Zufrieden?"

"Frischen Sie Ihr Make-up auf."

Maddie verdrehte die Augen, kramte die Puderdose aus der Handtasche, strich kurz mit dem Pinsel über ihre blassen Wangen und legte etwas Lipgloss auf. Dann fuhr sie mit den Fingern durch ihr rötlich blondes Haar und zupfte es zurecht. Sie trug es kurz und stachlig, um größer zu wirken, denn mit ihren zierlichen ein Meter fünfzig war sie der reine Winzling.

Adrianna nickte kurz, dann war sie auch schon wieder draußen und fegte mit flottem Schritt den mit Teppich ausgelegten Korridor entlang. "Geben Sie Gas. Wir haben Ihren neuen Mandanten schon viel zu lange warten lassen."

Maddie musste sich beeilen, um mit ihr Schritt zu halten. " Meinen neuen Mandanten? Weil ich noch nicht genug zu tun habe?"

"Er hat extra nach Ihnen gefragt. Offenbar kennen Sie sich."

"Und wie heißt er?"

"Er will Sie überraschen." Adriannas trockener Ton ließ keinen Zweifel daran, dass sie es ernst meinte.

Bevor Maddie auf diese lächerliche Auskunft antworten konnte, hatte Adrianna schon höflich an die Tür des Konferenzraums geklopft und die Tür vorsichtig geöffnet.

D

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