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Liebe finden von Kat, Chris T. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.04.2015
  • Verlag: Cursed Verlag
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Liebe finden

Drei Monate Beziehung liegen hinter Kit und Dale, doch von Harmonie sind beide weit entfernt. Kits Ausflüchte stehen weiterhin zwischen ihnen und noch immer ist er nicht bereit, seinen Alltag an die Epilepsie anzupassen. Die Lage spitzt sich zu, als Kits Sturheit sein Leben in Gefahr bringt... Fortsetzung zu: "Vertrauen suchen"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 193
    Erscheinungsdatum: 24.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958235922
    Verlag: Cursed Verlag
    Größe: 1424 kBytes
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Liebe finden

Kapitel 1

November - Dienstag

Jackson bellte fröhlich, während ich den zweiten Sack mit Hundefutter in den Kofferraum meines Autos hievte. Er richtete sich auf die Hinterbeine auf, steckte seinen Kopf in den sich schnell füllenden Kofferraum und schnupperte. Aufgeregt wedelte sein Schwanz hin und her und ich grinste ihn an. "Eines Tages frisst du mir noch die Haare vom Kopf. Dann müssen wir wohl unter der Brücke schlafen, hm?", sagte ich und strich mir theatralisch über die Stirn.

Jackson bellte erneut und zog die Lefzen hoch. Es sah aus, als würde er lächeln. Er stieß seine Schnauze gegen meinen Bauch, was mich aufkeuchen ließ. "Hör auf damit. Ich muss die anderen Säcke auch noch einladen."

Er legte den Kopf schräg und winselte leise. Manchmal glaubte ich, dass er jedes Wort verstand, das ich sagte. Ich streichelte über seinen Kopf, kraulte ihn kurz hinter den Ohren und wandte mich dann wieder dem Einkaufswagen zu.

Als ich den Kofferraum schloss, hielt ein Auto hinter mir an. Ich musste die Augen gegen die Sonne zusammenkneifen und griff nach Jacksons Halsband, um ihn festzuhalten. Das Fenster wurde heruntergefahren und ich musste lächeln. Dale.

Seit drei Monaten waren wir unzertrennlich. Es störte mich nicht, dass wir uns so nah waren - meistens jedenfalls. Manchmal erschreckte mich unsere Verbundenheit noch immer zu Tode und der Drang, die Beine in die Hand zu nehmen und wegzulaufen, raubte mir den Atem.

Mein Leben war zu schön, um wahr zu sein, und ich wartete noch immer auf den großen Knall, der mir all mein Glück wieder wegnehmen würde.

Bis jetzt war ich jedoch der Einzige, der hin und wieder explodierte. Natürlich nur metaphorisch. Dales Geduld erstaunte mich. Je länger wir zusammen waren, desto mehr fürchtete ich, dass ihm der Geduldsfaden riss. Dass er endlich zur Vernunft kam und erkannte, was für eine Plage ich war. Noch immer erwartete ich, dass er mich früher oder später verlassen würde.

"Wärst du so nett, mir zu erklären, was zur Hölle du da treibst?", fragte Dale angespannt und mit kaum unterdrückter Wut.

Ich blinzelte ihn an. Verwirrt sah ich von ihm zu Jackson, dann zu meinem Auto und wieder zurück zu Dale. "Ich hab Futter für Jackson gekauft?", wagte ich vorsichtig zu sagen.

"Und das tust du allein?"

"Ich bin in der Lage, Futter für meinen Hund zu kaufen, vielen herzlichen Dank", erwiderte ich sauer.

Dale kniff sich in den Nasenrücken und atmete tief ein, bevor er mit beiden Händen fest auf das Lenkrad schlug. Ich zuckte zusammen und trat einen Schritt zurück. Ich hatte keine Ahnung, warum Dale so böse auf mich war. Das ach so vertraute Gefühl der Angst machte sich in meiner Magengegend breit. Bis jetzt hatte ich noch nie Angst vor Dale gehabt - niemals -, aber gerade strahlte er so viel Wut aus, dass es wahrscheinlich etwas in mir auslöste, das ich nicht bewusst kontrollieren konnte.

Er stellte den Motor ab und stieg aus seinem Truck. Mit wachsender Furcht beobachtete ich ihn. Mein Leben war tatsächlich zu schön gewesen. Verdammt! Ich wollte es nicht verlieren! Was zur Hölle hatte ich denn getan, um Dale so wütend zu machen?

Als Dale auf uns zukam, riss sich Jackson von mir los und rannte auf ihn zu. Er hüpfte um Dale herum, als hätte er ihn nicht erst vor einer Stunde gesehen. Dale klopfte ihm kurz auf die Flanke, ehe er mir einen bösen Blick zuwarf. Meine Augen weiteten sich, während sich mein Magen unangenehm zusammenzog. So wütend ist er noch nie gewesen!

Ziemlich unglücklich darüber, dass er nur so wenig Aufmerksamkeit von Dale bekam, bellte Jackson. Gerade stand ich im Mittelpunkt seines Interesses. Mit Freude hätte ich mit Jackson getauscht; ich wollte Dales lodernden Blick nicht auf mir spüren. Jetzt und auch in Zukunft nicht.

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