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Liebe ist die beste Medizin von Brooks, Helen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Liebe ist die beste Medizin

Damit hat die junge Malerin Candy Grey nun gar nicht gerechnet: Eigentlich war sie nur in das Cottage nach Sussex gereist, um sich von einem Unfall zu erholen. Aber plötzlich kann sie sich vorstellen, für immer hier in England zu bleiben. Der charmante Tierarzt Quinn Ellington hat ihr den Kopf verdreht! Sie sehnt sich nach seiner Liebe - glaubt jedoch zu erkennen, dass er ihr nur Freundschaft geben kann. Quinn behauptet, sich nach seiner enttäuschenden Ehe auf keine gefühlsmäßige Bindung mehr einlassen zu wollen. Doch dass er sie heiß begehrt, erkennt Candy an seinen bewundernden Blicken. Wird sie einen Weg finden, um sein Herz zu erobern?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942945
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 216 kBytes
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Liebe ist die beste Medizin

2. KAPITEL

Als Candy am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sie sich wie in einem Märchenland. Der Garten lag tief verschneit da, Geräusche drangen nur gedämpft ins Haus, und die Sonne strahlte am klaren blauen Himmel. Der Blick aus dem Fenster war atemberaubend.

Candy stand am Schlafzimmerfenster und konnte all diese Schönheit kaum fassen. Und plötzlich erwachte die Malerin in ihr. Diese Szene musste auf die Leinwand gebannt werden. Zum ersten Mal seit Monaten drängte es sie, sich an die Arbeit zu setzen. Nein, seit über einem Jahr. Ohne sich Zeit zum Duschen zu nehmen, ging sie auf Socken nach unten und fischte ihre wärmsten Leggings und einen dicken Wollpullover aus dem Gepäck.

Etwas später aß sie hastig etwas Toast und trank Kaffee. Danach packte sie ihre Malutensilien aus. Als Nächstes räumte sie das Wohnzimmer um, bis die Staffelei an dem Platz mit dem günstigsten Licht stand.

Und endlich malte sie die Bilder, die sich ihr an diesem Morgen als Erstes aufgedrängt hatten. Erst um vier Uhr nachmittags bei Einsetzen der Dämmerung ließ Candys Arbeitswut nach. Der Raum war eiskalt, und sie hatte großen Hunger.

Sobald das Feuer im Kamin brannte, briet sie sich das zweite Steak, schenkte sich das letzte Glas Wein aus der Flasche vom Vorabend ein und suchte sich eins von Essies Büchern aus. Zufrieden auf dem Sofa zusammengerollt, las sie bis zehn Uhr abends. Dann trank sie einen Becher Schokolade, nahm ein heißes Bad und ging ins Bett. Im nächsten Moment schlief sie schon.

Erst fünf Tage später musste Candy aus dem Haus, um Lebensmittel einzukaufen. Doch wenigstens hatte sie inzwischen Essie und Xavier angerufen, das Gepäck ausgepackt und mehrere Bilder gemalt. Vorsichtig manövrierte sie den Wagen aus der verschneiten Ausfahrt. Bis in die kleine Stadt waren es nur wenige Kilometer. Quinns Praxis lag am Weg, aber sie warf nicht mal im Vorbeifahren einen Blick darauf.

Er hatte nicht ein einziges Mal angerufen.

Das war natürlich gut so. Wunderbar. Demnach hatte er verstanden, was sie gesagt hatte. Willst du nicht wissen, warum er kurz vor dem Abschied so abweisend und in sich gekehrt war? fragte eine hartnäckige innere Stimme. Nein. Es geht mich nichts an. Quinns Vergangenheit ist seine Sache. Punkt.

Ob Essie ihm von mir erzählt hat? Hoffentlich nicht . Candy schämte sich ihrer Vergangenheit zwar nicht, aber es ging auch niemanden etwas an. Ihre Familiengeschichte war einer der Gründe, warum sie Harper damals so wundervoll gefunden hatte. Er hatte sie respektiert und behandelt, als wäre sie eine kostbare Puppe aus Meißener Porzellan. Jedenfalls hatte sie das geglaubt. Wie hatte sie nur so dumm, naiv und leichtgläubig sein können!

Inzwischen hatte Candy die Stadtgrenze erreicht. Kurz darauf hielt sie im Zentrum des Städtchens nach einem Parkplatz Ausschau. Am Rand des mit Kopfstein gepflasterten Marktplatzes erspähte sie eine enge Lücke zwischen einem hohen Geländewagen und einem schräg stehenden BMW. Sie fuhr hinein, machte den Motor aus, zog den Schlüssel ab und schob sich vorsichtig durch den schmalen Türspalt. Dann richtete sie sich auf und blickte sich um.

Nur eine Armlänge entfernt stand Quinn. Er sah sie anerkennend an. "Das war ausgezeichnet. Fahren alle kanadischen Frauen so gut wie du?"

Candy rührte sich nicht, so überrascht war sie. Er war noch größer und breiter als in ihrer Erinnerung, und er sah unverschämt gut aus. Sogar in Arbeitskleidung und schmutzigen Stiefeln. Sehr schmutzigen Stiefeln. In dem Geländewagen saß ein ganzes Rudel Hunde. Wie auf Kommando begannen sie, aufgeregt zu bellen, als sie Quinns Stimme hörten.

"Ruhe da drinnen!" Der Befehl wirkte Wunder.

"Ist das dein Wagen?" fragte Candy überrascht.

"Ja, ich brauche ihn für die Arbeit. Die Bauern würden mich für verrückt halten, wenn ich im Sportwagen bei ihnen auftauchte."

"Ja, das kann ich mir vorstellen." Rede weiter,

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