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Liebe ist wie eine Goodie Bag Roman von Wellen, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.05.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
4,99 €
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Online verfügbar

Liebe ist wie eine Goodie Bag

Manche Probleme muss man einfach weglachen! Die schwungvolle Komödie 'Liebe ist wie eine Goodie Bag' von Jennifer Wellen jetzt als eBook bei dotbooks. Es gibt ein paar Dinge, die jede Frau gerne hätte: einen Mann, der sie liebt, eine richtig gute Figur und einen Job, in dem sie entspannt von einem Erfolg zum anderen hüpft. Ja, das alles wäre schön - doch das Leben ist keine Goodie Bag. Und so kommt es, dass Zara zum Kummer-Speck neigt und ihr bester Freund mehr Chancen bei den Herren der Schöpfung hat als sie. Immerhin scheint es nun beruflich aufwärts zu gehen. Jedenfalls so lange, bis Zara merkt, dass sie ein ganz besonderes Talent hat: Das Aufspüren von Fettnäpfchen, in die sie mit traumwandlerischer Sicherheit tritt ... Liebe, Chaos und jede Menge Männer, die immer dann auftauchen, wenn frau es am wenigsten gebrauchen kann: Lassen Sie sich von dieser turbulenten Komödie zum Lachen bringen und zum Lesen verführen! Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Liebe ist wie eine Goodie Bag' von Jennifer Wellen. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Jennifer Wellen, Jahrgang 1974, studierte nach ihrem Abitur Biologie und arbeitet derzeit als Dozentin in der Erwachsenenbildung. Wenn sie neben ihrer Tochter, den zwei Katzen und ihrem Hund noch Zeit findet, schreibt sie mit Begeisterung witzige Romane für Frauen, die wissen, wie das Leben spielt. Bei dotbooks veröffentlicht sie die romantischen Komödien: "Liebe ist wie eine Goodie Bag" "Sternschnuppenwünsche" "Drei Küsse für ein Cottage"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 370
    Erscheinungsdatum: 17.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246157
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 2582 kBytes
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Liebe ist wie eine Goodie Bag

Kapitel 2
Stars and Styles

"Es wäre schön, wenn Sie sich heute noch um die Bestellung der Flyer und Plakate für unsere Werbeaktion kümmern könnten. Die müssen dringend raus", fordert mich die Chefin auf.

Ich zögere. Meine letzte Bestellung ist immerhin gründlich danebengegangen. Aber nur weil ich einmal eine Bestellung versaut habe, heißt das ja nicht, dass ich in Zukunft alle anderen auch versaue, oder? "Klar, kein Problem."

"Wunderbar, dann zeige ich Ihnen, wo Sie die Datei finden." Die Chefin lächelt mir aufmunternd zu.

Trotzdem bekomme ich langsam wieder Muffensausen. Den ganzen Morgen über hat sie versucht, mich einzuarbeiten. Mir schwirrt schon der Kopf von den ganzen unbekannten Begriffen, und das, obwohl ich gestern Abend noch gefühlte Hunderte von Internetseiten quergelesen habe. Zusammen mit Eva hatte ich eine Liste mit Begriffen aufgestellt, die wir beide bei Germanys next Topmodel aufgeschnappt haben. Die habe ich dann nach dem Essen schnell gegoogelt. Schließlich soll meine Notlüge mit dem Praktikum nicht gleich am ersten Tag auffliegen.

Frau von Traunheim klickt sich durch mehrere Ordner. "Hier ist sie. Die Datei brauchen Sie jetzt nur per Mail an unsere Hausdruckerei schicken. Warten Sie, ich schreibe Ihnen schnell die Adresse auf." Sie notiert etwas auf dem Post-it-Block. "Bestellen Sie einfach 1.000 Flyer A6 170 g doppelseitig in matt und zehn Plakate im DIN-B2-Format ebenfalls matt. Das sollte reichen."

"Oh ... okay", stottere ich und trommle mit den Fingern nervös auf der Schreibtischunterlage herum.

"Wir haben eine Agentur, die Studenten vermittelt, die Werbung verteilen. Finden Sie hier in dem Adressverzeichnis unter Mensajobs." Die Chefin schiebt mir das Rondell mit den Karteikarten zu. Sie öffnet die Illustrator-Datei mit einem Doppelklick, scrollt vor und zurück und richtet sich anschließend wieder auf. "Soweit ich sehen kann, ist alles in Ordnung." Sie lächelt mich an.

Auf die Schnelle versuche ich, mir den Namen sowie Speicherort der Datei zu merken, damit ich sie später auch wiederfinde.

"Schicken Sie sie einfach ab. Den Rest erledigen dann die Leute in der Druckerei." Sie klopft mir aufmunternd auf die Schulter.

Ich atme einmal tief durch. Na, wenn es weiter nichts ist ...

"Danach kommen Sie bitte in mein Büro, ich checke schnell meine E-Mails und würde Ihnen gerne noch zwei Briefe diktieren." Margot von Traunheim eilt in ihr Büro. Leise summt sie vor sich hin, und ich beneide sie einfach nur um ihre Gelassenheit.

Als ich aus dem Büro der Chefin komme, sehe ich Blondie neben meinem Schreibtisch stehen. Gestern Mittag war sie fluchend mit ihren persönlichen Dingen unter dem Arm aus der Agentur gerauscht. Sie tut mir irgendwie leid. Ich weiß ja selbst, wie es ist, ohne Job dazustehen.

"Kann ich dir vielleicht helfen?", frage ich mitleidig.

Der Blick, mit dem sie mich nun taxiert, würde mich auf der Stelle zu Staub zerfallen lassen, wenn er es denn könnte.

"Nein", faucht sie zurück. "Oder hast du womöglich einen neuen Job für mich?"

"Leider nicht." Ich zucke mit den Schultern. "Schließlich bin ich Sekretärin und kein Head-Hunter."

Wieder streift mich ihr Jedi-Todesblick, und ich fühle mich zumindest etwas schwächer. Wenn sie noch ein wenig übt, kann sie damit demnächst sicher kleinere Insekten um die Ecke bringen. Da sie wahrscheinlich zur Chefin will und sich hier ja auskennt, setze ich mich auf den Schreibtischstuhl, öffne Word und beginne mit dem Abtippen der Briefe.

"Entschuldige", seufzt sie unvermittelt auf. "Du kannst ja wirklich nichts dafür." Blondie, die in Wirklichkeit Natascha Zakharov heißt, platziert ihren schmalen Salathintern auf meinem (ehemals ihrem) Schreibtisch. Ich schaffe es gerade noch rechtzeitig, meine Kaffeetasse in Sicherheit zu bringen. "Willst du dir das hier wirklich antun?"

Ich blicke zu ihr auf.

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