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Liebe und Schicksal im Adelshaus: 6 Romane Sammelband von Martach, Anna (eBook)

  • Verlag: Alfredbooks
eBook
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Online verfügbar

Liebe und Schicksal im Adelshaus: 6 Romane Sammelband

Dieser Band enthält folgende Romane:



Das unheimliche Schloss (Alfred Bekker)

In tiefster Seele gekränkt (Anna Martach)

So viele Lügen (Anna Martach)

Der heimliche Fürstensohn (Dieter Adam)

Urlaub auf Hohensteinburg (Dieter Adam)

Die neuen Herren von Schloss Steinbeck (Dieter Adam)







Martina Johannsen gewinnt bei einem Preisausschreiben einen Urlaub in einem Schlosshotel. Und auch wenn es ihr anfangs noch recht absurd erscheint, scheint es zwischen ihr und dem Besitzer des Hotels, Graf Richard, Liebe auf den ersten Blick zu sein. Doch hält diese Liebe auch der Belastungsprobe stand, die durch die eifersüchtige Gräfin Annette, die schon seit Langem ein Auge auf den Grafen geworden hat, ausgelöst wird?

Produktinformationen

    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 600
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745213423
    Verlag: Alfredbooks
    Größe: 1037 kBytes
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Liebe und Schicksal im Adelshaus: 6 Romane Sammelband

_Das unheimliche Schloss
von Alfred Bekker


Eine junge Frau verliebt sich in den Nachkommen eines alten Adelsgeschlechts. Doch das Schloss der Familie scheint von einem dunklen Fluch erfüllt zu sein...


1

Hoch ragten die sandfarbenen Mauern von Schloss Eichenbach empor.

Der milchige Schein der Abendsonne tauchte das imposante, auf einer Anhöhe gelegene herrschaftliche Bauwerk mit seinen Erkern und Türmen in ein weiches Licht.

Wenn man von unten aus dem Tal hinaufblickte, konnte man gar nicht anders, als eine gewisse Ehrfurcht zu empfinden.

Von dort droben aus war jahrhundertelang über das Umland geherrscht worden. Von seiner erhabenen Ausstrahlung hatte das Schloss bis heute nichts verloren.

Dies wird also deine Heimat werden!, dachte die junge Baroness Susanne von Radvanyi nicht ohne einen leichten Schauder.

Sie saß auf dem Rücksitz einer großen Mercedes-Limousine, mit der der Chauffeur des Fürsten von Eichenbach sie abgeholt hatte, um sie auf das Schloss ihres zukünftigen Verlobten Wilfried von Eichenbach zu bringen. Er wollte sie seinen Eltern vorstellen. Susannes Herz klopfte schneller, als die Limousine nun in die schmale Straße einbog, die in Serpentinen hinauf zum Schloss führte. Zu beiden Seiten befanden sich auf Terrassen angelegte Parkanlagen.

Vor ihrem inneren Auge erschien Wilfrieds von dunklen Haaren umrahmtes Gesicht. Sie hatte ihn bei der Hochzeitsfeier einer entfernten Verwandten kennengelernt. Es war Liebe auf den ersten Blick gewesen. Seine dunkelgrauen Augen, die ebenmäßigen Züge und das verhaltene, sympathisch wirkende Lächeln - das alles hatte sie von Anfang an verzaubert.

Ein Zauber, der auch bei weiteren Treffen nicht nachgelassen hatte.

Und nun war sie auf Wilfrieds Einladung hin hierher gekommen, auf den Stammsitz seiner Vorfahren.

Sie freute sich schon darauf. Sie und Wilfried hatten bereits Pläne für eine Verlobung...

Ein Glücksgefühl überkam Susanne bei dem Gedanken an Wilfried und die Zukunft, die vor ihnen lag. Sie konnte sich gut vorstellen, an seiner Seite dereinst das Fürstenhaus zu führen und die Mutter einer zukünftigen Generation von Eichenbachs zu werden.

Die Limousine erreichte das prächtige Rundbogentor, in welches ein kundiger Steinmetz das Familienwappen derer von Eichenbach vor Jahrhunderten mit beachtlicher Kunstfertigkeit eingemeißelt hatte. Der Wagen fuhr in den weitläufigen Schlosshof ein. Dort befanden sich ein Parkplatz sowie parkähnliche Grünanlagen. Überall fanden sich prachtvolle Blumenbeete und akkurat gepflanzte Sträucher. Die Blumenbeete hatten die Form von Dreiecken, zwischen denen gepflasterte Wege herführten.

Die Blumen blühten in den Farben rot, weiß und gelb - den Wappenfarben des Hauses Eichenbach. Springbrunnen plätscherten.

Sie waren in dem gleichen, leicht gelblichen Sandstein gehalten wie das Mauerwerk der Brüstung, die das gesamte Anwesen umgab. Das Schloss bestand aus einem imposanten, mehrstöckigen Haupthaus und mehreren kleineren Gebäuden, in denen die Wohnungen der Bediensteten zu finden waren.

Außerdem gab es Stallungen für Reitpferde und eine eigene Kapelle.

"Da wären wir, Baroness Susanne", sagte Ferdinand, der in den Diensten des Fürstenhauses Eichenbach grau gewordene Chauffeur. Er hatte den Wagen mit ruhiger Hand gelenkt, so dass man sich fast wie von einer Sänfte getragen vorkommen konnte.

Susanne lächelte.

"Ich danke Ihnen, Ferdinand."

Wilfrieds Vater, Fürst Friedrich von Eichenbach, hatte darauf bestanden, Susanne mit seiner Limousine abholen und nicht mit dem eigenen Wagen anreisen zu lassen. Und Wilfried hatte ihr geraten, dieses Zeichen freundlicher Zuwendung nicht auszuschlagen. Der Fürst zeigte damit nichts anderes, als dass die junge Baroness ihm herzlich willkommen war.

Ferdinand stieg aus und öffnete

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