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Liebe unter griechischem Himmel von Gärtner, Regina (eBook)

  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Liebe unter griechischem Himmel

Eigentlich will Alison ihrer Freundin Olympia nur einen Gefallen tun. Sie soll ihr helfen, sich nach einem Streit wieder mit ihrem Bruder zu versöhnen. Doch womit Alison nicht gerechnet hat, ist, dass der Bruder, Alexandros, so überaus attraktiv und charmant ist. Als sie Alexandros nach einem gemeinsamen Segeltörn und einer wunderschönen Liebesnacht jedoch den eigentlichen Grund für ihr Kommen erklärt, reagiert er äußerst ablehnend. Sofort vermutet er ein Komplott seiner Eltern dahinter, die schon seine Schwester in eine Ehe getrieben haben, die Olympia eigentlich nicht wollte. In seinem Zorn verletzt er Alisons Gefühle zutiefst und weist sie ab. Erst durch ein Treffen mit seiner Schwester Olympia klärt sich für Alexandros das Missverständnis auf. Allerdings scheint es jetzt schon zu spät zu sein. Alison will nichts mehr von ihm wissen. Beinahe hätte es Alexandros noch einmal geschafft, Alison von der Echtheit seiner Gefühle überzeugen, als plötzlich seine ehemalige Geliebte Despina auftaucht. Die setzt alles daran, die beiden auseinander zu bringen - erhofft sie sich doch aus einer Heirat mit Alexandros große wirtschaftliche Vorteile für ihre Familie ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 139
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955307226
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 693 kBytes
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Liebe unter griechischem Himmel

1. KAPITEL Das war also die Vangelis . Alison stand bewundernd vor dem schönen Segelschiff. Der Rumpf war ganz in Weiß gehalten, die Aufbauten glänzten in dunklem Holz und die polierten Chromteile funkelten in der Sonne. Der edel aussehende Zweimaster schaukelte in der leichten Dünung des türkisblauen Wassers. Sogar hier im Hafen war das Wasser so klar, dass man auf den Grund schauen konnte. Vielleicht würde die kleine Segeltour ja doch nicht so unangenehm werden, wie sie befürchtet hatte. Der Hafen von Nea Moudania war überschaubar und die Anlegestelle leicht zu finden. Hier im Norden von Griechenland auf der Halbinsel Chalkidiki hielt sich der Tourismus in Grenzen. Viele Menschen lebten noch sehr ursprünglich vom Ertrag der Schaf- und Ziegenzucht. Es wurde Baumwolle und Tabak angebaut, aber vor allem gab es hier große Weinanbauflächen und natürlich die weitläufigen Olivenplantagen. Nach wie vor wurde das meiste Geld mit dem guten griechischen Olivenöl verdient. Zumindest reichte es für einen ziemlich beeindruckenden Lebensstandard, wie Alison ihn in den letzten drei Tagen bei Olympias Familie miterleben durfte. Vier Jahre hatte sie mit Olympia Vangelis eine Studentenwohnung in Cambridge geteilt, aber dass die Eltern so vermögend waren, war für sie doch sehr überraschend gewesen. Sie hörte Schritte. Ein dunkler Haarschopf erschien, und ein großer Mann in einem weißen Hemd und hellen Leinenhosen kam hoch auf Deck, als habe er sich passend zum Boot angezogen. Alison schmunzelte bei diesem Gedanken. In diesem Moment drehte der große Mann sich um. Samtene dunkle Augen lachten sie aus einem gebräunten Gesicht an. Viele kleine Lachfalten ließen das Gesicht leicht wettergegerbt erscheinen. Der Mann machte einen äußerst sympathischen Eindruck, und einen enorm männlichen dazu. " Kalimera . Sie sind aber früh dran. Warten Sie, ich schieb die Gangway rüber." Er sprach automatisch auf Englisch mit ihr. Alison wurde sich bewusst, dass sie mit ihren kastanienbraunen Haaren und blauen Augen einfach nicht wie eine Griechin wirkte. Jetzt fasste er nach einem kurzen breiten Brett und schob es über den Spalt zwischen Schiff und Kaimauer. Alison musste wohl sehr irritiert geschaut haben, denn sofort fragte er nach. "Sie haben doch den Segeltörn gebucht, oder bewundern Sie nur das Schiff?" Endlich hatte sie sich wieder gefangen. Der Gefallen, den sie ihrer Freundin erweisen sollte, hatte schließlich etwas damit zu tun, dass sie so redegewandt war. Alison atmete einmal tief durch, um sich für ihre Aufgabe wappnen. "Beides selbstverständlich. Sie müssen Alexandros Vangelis sein." "So ist es." Er reichte Alison seine Hand herüber. Als sie seine Hand ergriff, breitete sich sofort ein angenehmes Gefühl in ihrem Körper aus. Schnell sprang sie von der Reling an Bord und stellte ihre Reisetasche ab. "Ich erwarte die anderen Gäste nicht vor einer halben Stunde, und bis auf den Begrüßungscocktail ist alles vorbereitet. Aber ich habe gerade frischen Kaffee aufgebrüht. Möchten Sie einen?" Er blickte sie aus seinen braunen Augen an, als würden sie sich schon lange kennen. Von Olympia hatte Alison allerhand über ihren Bruder erfahren. Aber er war längst nicht so griesgrämig und stur, wie sie ihn sich nach Olympias Erzählungen vorgestellt hatte. Sie mochte ihn auf Anhieb. "Gerne." Sie setzte sich auf eins der weißen Polster, die am vorderen Rand der Reling verteilt lagen. "Das ist wirklich ein schönes Schiff. Leben Sie hier immer, auch wenn Sie keine Touristentouren machen?" Seine Stimme klang laut aus dem Inneren des Bootes. "Ja, das ganze Jahr über. Im Winter wird es manchmal etwas zugig, aber dafür kommt der Frühling ja früh bei uns. Und der Herbst kann zwar manchmal stürmisch werden, aber die Sonne scheint fast das ganze Jahr über." Er erschien mit einem kleinen Tablett und stellte es s

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