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Liebesglück und Sommerregen Roman von Vaara, Alice (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2015
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
2,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Liebesglück und Sommerregen

Vom Regen in die Traufe - oder doch Abkürzung ins Glück? Die romantische Komödie "Liebesglück und Sommerregen" von Alice Vaara jetzt als eBook bei dotbooks. Das Single-Leben hat auch seine Schokoladenseiten! Endlich kann Karrierefrau Lisa tun und lassen, was sie will. Doch als ihr der neue Kollege begegnet, weiß sie: Das ist kein Mann für eine Nacht - Lisa ist sich sicher, dass Kay der Richtige für sie ist. Daran können auch sein offensichtliches Desinteresse und die weisen Ratschläge ihrer besten Freunde Marthe und Peter nichts ändern. Mit allen Mitteln versucht Lisa, Kays Herz zu erobern - doch dabei übersieht sie beinah, dass ihre große Liebe sie schon längst gefunden hat ... So erfrischend und süß wie Blaubeereis: Zwei beste Freundinnen stürzen sich auf der Jagd nach dem Richtigen in prickelnde romantische Abenteuer und erleben einen unvergesslichen Sommer an der Elbe. Jetzt als eBook kaufen und genießen: Die romantische Komödie "Liebesglück und Sommerregen" von Alice Vaara bietet perfekte Urlaubslektüre - Leserinnen von Petra Hülsmann und Marie Matisek werden begeistert sein. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Alice Vaara, geboren in Speyer, studierte in Bonn Germanistik und Psychologie und lebt inzwischen in Hamburg, wo sie für verschiedene Fernsehproduktionen als Autorin arbeitet. Ihre wahre Leidenschaft aber ist die Schriftstellerei. Die Autorin veröffentlicht bei dotbooks ihre Romane "Küsse mit Meerblick" und "Liebesglück und Sommerregen".

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 247
    Erscheinungsdatum: 01.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958241824
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 791 kBytes
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Liebesglück und Sommerregen

1. TEIL

Der vierundzwanzigste August des Jahres zweitausendundzwei war ein sehr heißer Tag in Hamburg, obwohl sich schon der ganze Monat durch ungewöhnlich hohe Temperaturen ausgezeichnet hatte. Während die Osthälfte Deutschlands unter dem schlagzeilenträchtigen Jahrhundert-Hochwasser litt und den Bewohnern der südlicher gelegenen Gefilde von Bayern über Hessen bis ins Saarland tennisballgroße Hagelkörner auf den Kopf knallten, erfreuten sich die Nordlichter der meteorologischen Umkehrung der üblichen Verhältnisse: Die meisten Deutschen mussten Brackwasser pumpen und Dreck schaufeln, während in Hamburg die Elbe brav in ihrem Bett blieb und zum Sonnen, Flanieren und Biertrinken am Strand einlud.

Lisa drehte das Wasser auf "kalt" und hielt die Luft an. Sie ergriff entschlossen den Duschkopf, lenkte den Strahl hektisch von unten nach oben und zurück über ihren Körper und drehte dann langsam ausatmend das Wasser ab. Nachdem sie sich trockengerubbelt hatte, trat sie nackt vor den großen Spiegel im Schlafzimmer und betrachtete sich eingehend: Wo nagte der Zahn der Zeit? Überschritt man mit dem sechsunddreißigsten Geburtstag einen Rubikon, der die Jugend auf Nimmerwiedersehen ins Reich der Nostalgie verbannte? Sie beugte sich vor, ganz nah an den Spiegel heran: Gab es neue körperliche Katastrophen, die gestern noch nicht sichtbar gewesen waren? Krähenfüße, Hühneraugen, Krampfadern? Lisa konnte zu ihrer Beruhigung nichts Außergewöhnliches erkennen. Lach- und Denkfalten musste man als selbstbewusste Frau ohne Panik akzeptieren. An der Körpergröße von einsfünfundachtzig war nichts zu ändern - zumindest bis sie in etwa drei Dekaden als alte Frau zu schrumpfen beginnen würde. Und die vor einigen Jahren ins Auge gefasste Brustverkleinerung hatte sie aus Angst vor der Operation und vor Schmerzen längst verworfen. Okay, der Busen neigte sich leicht in Richtung Erdmittelpunkt, aber das war wohl eher das schon seit langem sichtbare Ergebnis der Schwerkraft als das des fortschreitenden Alters - wahrlich kein Wunder bei Körbchengröße Doppel-D. Mit der rechten Hand griff Lisa sich in den Bauchspeck und wurde fündig. Ja, gestand sie sich ehrlich ein, daran könnte man was tun. Sollte man wohl auch. Sie ließ sofort wieder los, zu schrecklich war der Gedanke an schweißtreibenden Sport und eine dauerhafte Diät, und wandte sich erfreulicheren Betrachtungen zu. Die Beine, fand sie, nachdem sie sie von rechts nach links und zurück gedreht hatte, die Beine sind immer noch unschlagbar. Am besten würde sie heute den kurzen Rock aus schwarzem Batist anziehen, darunter die Pumps des spanischen Designers und darüber das Shirt mit dem tiefen Ausschnitt. Und darüber wiederum den sündhaft teuren Häkelschal, der mit rubinroten Perlen und Pailletten besetzt war - ein aufregendes Outfit zu ihren blonden Haaren und den blauen Augen.

Lisa war zufrieden mit ihren Entscheidungen und legte sich die ausgewählten Klamotten fein säuberlich auf dem Bett zurecht. Vorher musste der Alabasterleib jedoch noch mit duftenden Substanzen eingecremt werden.

Eine gepflegte halbe Stunde später warf Lisa mit Zornestränen in den Augen den Batistrock in die Ecke, das Shirt flog hinterher. Zu kurz, zu eng, zu peinlich. Offensichtlich hatte sie wieder unbemerkt ein paar Kilo zugelegt. Trotzig griff sie nach ihren Jeans. "Egal", schnauzte sie wütend ihr Spiegelbild an, "egal, egal! Ich habe heute Geburtstag! Ich werde Geschenke bekommen und im Mittelpunkt stehen! Und ich werde mich mit jedem einzelnen Kilo Körpergewicht feiern lassen!"

Zur gleichen Zeit saß Marthe einige Kilometer weiter in ihrem Schlafzimmer an der schwarzen Schleiflack-Schminkkommode aus den Dreißigerjahren, die sie hauptsächlich zum Aufbewahren alter Briefe und kleinerer Andenken an die Kindheit nutzte. Heute jedoch trug sie sorgfältig Make-up auf, malte sich Lidstriche und zog die Lippen nach. Dabei summte sie leise die Calypso-Songs von Robert Mitchu

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