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Liebesnacht vorm Hochzeitstag Digital Edition von Jackson, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Liebesnacht vorm Hochzeitstag

Auf keinen Fall darf Pamela zeigen, wie ihr vor der Ehe graut, die sie aus Geldnot eingehen muss. Ein einziges Mal will sie vorher hemmungslose Lust und Leidenschaft erleben! Und der aufregend männliche Dillon ist genau der Richtige dafür ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 16.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733743840
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 734 kBytes
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Liebesnacht vorm Hochzeitstag

1. KAPITEL

"Hast du den Verstand verloren, Pam? Es ist uns egal, was du sagst - wir können es nicht zulassen! Du hast schon zu viel für uns aufgegeben."

Pamela Novak wandte sich lächelnd zu ihren drei Schwestern um, die sie mit ernster Miene ansahen. Sie beschloss, dass es besser war, den Abwasch später zu erledigen und ihren Geschwistern die volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Sie fragte sich, wie sie ihre Schwestern davon überzeugen konnte, dass sie das Richtige tat. Letztendlich opferte sie sich ja für sie auf. Fletcher drängte sie zu einer Hochzeit an Weihnachten. Und da es bereits Anfang November war, blieb nicht mehr viel Zeit. Sie hatten zwar noch keinen Termin festgelegt, aber er sprach jedes Mal darüber, wenn sie einander sahen. Er wollte so schnell wie möglich heiraten, und wenn sie ehrlich sein sollte, war eine schnelle Hochzeit auch in ihrem Interesse.

Nervös kaute sie auf der Unterlippe herum. Pamela musste sich eine Strategie einfallen lassen, mit der sie ihre Schwester Jillian von der Notwendigkeit der Hochzeit überzeugen konnte. Wenn sie erst einmal Jillian auf ihrer Seite hatte, würden auch Paige und Nadia sie unterstützen. Doch es würde nicht einfach werden, da ihre Schwestern Fletcher nicht ausstehen konnten.

"Wie kommt ihr überhaupt darauf, dass ich ihn nicht freiwillig heirate?", wollte Pamela von ihren Schwestern wissen.

Natürlich beantwortete Jillian die Frage. Die siebzehnjährige Oberstufenschülerin konnte manchmal eine richtige Giftnudel sein. Aber sie war auch sehr intelligent. Jillians größter Wunsch war es, im nächsten Herbst die Highschool abzuschließen und an der Universität von Wyoming ein Studium zur Neurochirurgin zu beginnen.

Auch die fünfzehnjährige Paige und die dreizehnjährige Nadia würden bald aufs College gehen wollen. Pamela würde alles dafür tun, um es ihnen zu ermöglichen. Allerdings sollten ihre Geschwister ein Zuhause haben, wenn sie in ihre Heimatstadt Gamble zurückkehrten. Pamela war klar, dass sie sich all das nur leisten konnte, wenn sie Fletcher heiratete.

"Du opferst dein Leben für uns, Pam", schimpfte Jillian aufgebracht. "Wir sind doch nicht blöd! Welche Frau würde freiwillig einen Mann wie Fletcher Mallard heiraten?"

"So schlimm ist er nicht", log Pamela. "Im Gegenteil, er kann sehr nett sein."

"Aber nur, wenn er nicht gerade unausstehlich und arrogant ist - wie die meiste Zeit", gab Jillian angewidert zurück. "Wir kommen auch ohne ihn gut zurecht." Sie holte tief Luft und fuhr fort: "Wir möchten nicht, dass du diesen Idioten heiratest, nur um uns eine gute Zukunft zu ermöglichen. Du solltest auch an dich denken. Anstatt Schauspielunterricht in Gamble zu geben, solltest du in Hollywood sein. Das war doch immer dein Traum. Du hättest ihn nicht unseretwegen aufgeben dürfen!"

Pamela atmete tief durch. Das Thema hatte sie schon mehrmals mit ihren Schwestern besprochen. Das Problem war, dass sie zu viel wussten. Leider waren sie an dem Tag zu Hause gewesen, als der Anwalt ihres Vaters die schlechten Nachrichten überbracht hatte. "Warum sollte ich nach Hollywood gehen, wenn ich hier in Gamble glücklich bin? Es bereitet mir große Freude, die Schauspielschule zu leiten und anderen die gleiche Möglichkeit zu geben, die ich damals hatte." Sie machte eine Pause. "Hört mal, ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich euch liebe."

"Wir lieben dich auch, Pammie", meinte Nadia. "Aber wir möchten nicht, dass du eines Tages den Richtigen triffst und deine Entscheidung bereust."

"Fletcher ist nett", beharrte Pamela auf ihrer Aussage - und erntete dafür ungläubige Blicke.

"Das stimmt nicht", widersprach Paige. "Kürzlich habe ich in der Bank miterlebt, wie er einen Kassierer angefahren hat, nur weil er zu lange warten musste. Fletcher glaubt, ihm müssten alle zu Füßen liegen, da er ein erfolgreicher Unternehmer ist."

"Jeder hat einmal einen schlechten Tag", erklärte Pamela. "Tie

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