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Liebling, kommst Du & Zeig mir, was Liebe ist Zwei Romane in einem Band von Hauptmann, Gaby (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.08.2019
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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Liebling, kommst Du & Zeig mir, was Liebe ist

Zwei Romane von Spiegel-Bestsellerautorin Gaby Hauptmann in einem Band zu einem attraktiven Preis Liebling, kommst Du Mein Mann hat keine Zeit für mich. Wie oft hat Nele das gedacht! Jetzt weiß sie - schlimmer ist, wenn Björn zu viel Zeit hat. Freigestellt von seiner Arbeit, stört er ihre heiligen Rituale und krempelt alles um. Nele ist erleichtert, als er endlich eine neue Leidenschaft gefunden hat: seine erste Harley. Aber muss er sich in der Motorradgang auch gleich noch in die Freundin seines Sohnes verlieben? Ein herzerfrischender Roman über neue Lebensabschnitte und die verschlungenen Wege, die die Liebe nehmen muss, um ans Ziel zu kommen. Zeig mir, was Liebe ist Ist Geld wirklich alles? Findet Leska nicht. Valentin schon. Er kommt aus einer reichen Familie, und der Überfluss ist für ihn selbstverständlich. Bis er Leska trifft - und spontan mir ihr im Ferrari seines Vaters durchbrennt. Bloß: der seltene Oldtimer ist mehr als 10 Millionen wert. Und während sich Valentin und Leska auf ihrem verbotenem Ausflug nach Italien immer näher kommen, muss er bald feststellen, dass sie nicht allein unterwegs sind - und seine Leska mindestens noch einen Grund hatte, mit ihm durchzubrennen ... Gaby Hauptmann, geboren 1957 in Trossingen, lebt als freie Journalistin und Autorin in Allensbach am Bodensee. Ihre Romane 'Suche impotenten Mann fürs Leben', 'Nur ein toter Mann ist ein guter Mann', 'Die Lüge im Bett', 'Eine Handvoll Männlichkeit', 'Die Meute der Erben', 'Ein Liebhaber zuviel ist noch zuwenig', 'Fünf-Sterne-Kerle inklusive', 'Hengstparade', 'Yachtfieber', 'Ran an den Mann', 'Nicht schon wieder al dente', 'Rückflug zu verschenken', 'Ticket ins Paradies', 'Hängepartie', 'Liebesnöter', 'Zeig mir was Liebe ist', ' Die Italienerin, die das ganze Dorf in ihr Bett einlud' und 'Scheidung nie - nur Mord!' sind Bestseller und wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt. Außerdem erschienen die Erzählungsbände 'Frauenhand auf Männerpo' und 'Das Glück mit den Männern', ihr ganz persönliches Buch 'Mehr davon. Vom Leben und der Lust am Leben', das Kinderbuch 'Rocky der Racker', die mehrbändigen Jugendbuchreihen 'Alexa, die Amazone' und die 'Kaya'-Reiterbücher, sowie 'Wo die Engel Weihnachten feiern' und die von ihr herausgegebene Anthologie 'Gelegenheit macht Liebe'. Zuletzt erschien 'Plötzlich Millionärin - nichts wie weg!'. 2019 moderierte Gaby Hauptmann die Runde 'Talk am See' im SWR, in der sie wöchentlich mit Prominenten und Gästen aus der Region zu aktuellen Themen sprach.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 544
    Erscheinungsdatum: 05.08.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492985901
    Verlag: Piper Verlag
    Größe: 2111 kBytes
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Liebling, kommst Du & Zeig mir, was Liebe ist

Warum muss sich immer alles ändern? Warum kann es nicht einfach bleiben, wie es war? Es war doch gut. Oder nicht?

Oder etwa nicht?

Nele sah ihren Mann an. Nicht sprachlos, dafür war sie zu beredt, aber fassungslos. Innerlich. Nach außen lächelte sie.

Komisch. Alles war wie gestern. Draußen versuchte die fahle Februarsonne vergeblich, die hartnäckige Schneedecke schmelzen zu lassen, und am Rhododendron wartete die Amsel auf ihr Frühstück. Warum war es nicht gestern? Warum war es heute?

Warum stand Björn so erwartungsvoll vor ihr?

"Ich habe dir das früher schon sagen wollen." Auf seinem Gesicht stand Verlegenheit. Ein Hauch von Entschuldigung. Oder war es Bedauern? Aber warum schaute er so? Was erwartete er jetzt von ihr?

Nele fuhr sich durch die Haare. Das war ihre Geste für äußerste Anspannung. Aber sie lächelte noch immer.

"Und wie hat er das gesagt?", wollte sie wissen und schob ihr Müsli von sich. Noch einen Bissen, und sie würde sich übergeben müssen.

"Er stand vor mir wie einst Gerhard Schröder, die eine Hand in der Hosentasche, das Jackett offen. Lässig. Und genauso lässig hat er es formuliert."

"Dass du ... stillgelegt wirst?"

"Tja, da gibt es einen geschmeidigeren Ausdruck. Freigestellt. Nicht stillgelegt."

"Aha." Sie griff nach ihrer Kaffeetasse. Hilflos wollte sie nicht wirken, aber sie fühlte sich so.

"Du bist 48!"

"Ja, genau!"

"Was willst du dann schon im Ruhestand? Die Politik spricht von Rente ab 67? War das nicht so? Oder 63? Da hast du noch", sie überlegte und spürte Panik aufsteigen, "fast zwanzig Jahre ... zwanzig Jahre!"

" Hätte ich."

Seine Ruhe war es, was sie am meisten aufbrachte. Björn saß völlig seelenruhig mit ihr am Frühstückstisch und schien mit dieser Lebensentscheidung absolut im Einklang zu sein. Sie aber nicht!

"Wieso sitzen wir hier dann noch? Um diese Uhrzeit? Wie gestern? Wie vorgestern? Wie immer? Wenn du sowieso aufhörst?"

"Weil ich die nächsten Wochen natürlich noch ins Büro gehe. Ich muss alles abwickeln."

Er sah ihr über den von ihr so reichhaltig gedeckten Tisch hinweg in die Augen.

"Aber Schätzchen, freust du dich denn gar nicht?"

Nein, sie freute sich nicht.

Sie freute sich gar nicht.

Sie freute sich ganz und gar nicht.

"Es kommt etwas überraschend", wich Nele aus. "Ich muss mich erst ...", sie überlegte und vermied seinen Blick, "daran gewöhnen." He!, dachte sie. Ich bin 45 und habe jetzt einen Rentner als Mann? Das geht ja gar nicht!

"Und es ist ja nicht bis in alle Ewigkeit", gab er zu bedenken. "Ich habe ein Jahr Wettbewerbssperre. Dafür werde ich ja auch bezahlt. Ein Jahr könnte ich mir dazu noch gönnen, danach kann ich wieder loslegen."

Loslegen. Mit fünfzig, dachte Nele. Wer will schon einen Fünfzigjährigen, der zwei Jahre aus dem Business raus ist? Sie sagte nichts. Ihr Schweigen behagte Björn nicht, er warf einen kurzen Blick auf seine Armbanduhr."Na, ich muss jetzt jedenfalls los." Er stand auf, ging um den kleinen Tisch herum und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. "Überleg doch mal", sagte er, "was wir jetzt alles machen können! Kein Büro mehr, kein Stress mehr, echte Freiheit, nur du und ich!"

"Du und ich", wiederholte sie und spürte selbst, wie lahm es klang. Du und ich, das hatte die letzten dreiundzwanzig Jahre nur im Urlaub stattgefunden. Und überhaupt. Du und ich, da gab es ja auch noch die Frage des Geldes. Was hieß da ... die nächsten zwei Jahre? Und vor allem: Gab es überhaupt einen Grund für all das?

"Hast du was verbockt? Ich meine", sie stockte, als sie in seine eisgrauen Augen sah, "hast du einen Fehler gemacht? Etwas Schwerwiegendes?" Sie spürte selbst, dass ihre Stimme grell wurde, sie konnte ihre Panik kaum noch verbergen. Aber sie beherrschte

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