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Lila 2 - Das Duell von Stahlberg, Frank-M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 21.04.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Lila 2 - Das Duell

Wieder einmal bricht großes Unheil über die Elfen herein. Ein schreckliches Massaker am Ullasee versetzt sie in Angst und Schrecken. Es dauert nicht lange, da wird ihnen klar, wer für den vielfachenTod verantwortlich ist: Urkalan! Wie können Lila und ihre Freunde es schaffen, sich vor diesem übermächtigen Feind zu schützen? Ein gleichwertiger Gegner muß her, und sie finden die Zauberin Meliolantha, die zumindest eine kleine Chance haben sollte. Doch Urkalan ist noch weit stärker als befürchtet. Dieses Buch ist der zweite Band der fünfteiligen Fantasyreihe 'Lila'.

Frank-Martin Stahlberg wurde am 2.1.1957 in Bad Salzuflen, einem kleinen Kurort in Nordrhein-Westfalen, als zweites von fünf Geschwistern geboren. Dort wuchs er auch die ersten 19 Jahre seines Lebens auf und besuchte nach der Grundschule erst ein mathematisch naturwissenschaftliches Gymnasium, um dann auf ein musisches und Kunst-Gymnasium nach Detmold zu wechseln. Dort wurden auch die Grundlagen zu seinem künstlerischen Werdegang gelegt. Neben dem Geigen- und Bratschenspiel verlagerte sich sein Interesse auch zusehends auf die Malerei. Gefördert wurde dies besonders von dem auch überregional be- und anerkannten, mehrfach international ausgezeichneten freischaffenden Künstler Hans Helmut von Rath. Während des folgenden Pädagogik- und Psychologiestudiums in Hamburg trat die Kunst vorübergehend etwas in den Hintergrund um danach umso stärker wieder Besitz von ihm zu ergreifen. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Zeichnungen, Ölbilder und parallel dazu etliche Keramiken, die auch den Mittelpunkt der ersten Ausstellungen bildeten. 1982 zog Stahlberg an den Ortsrand des bekannten Künstlerdorfes Worpswede bei Bremen, wo er bis heute seine Inspirationen in künstlerische Werke umsetzt. Ab 1985 trat Stahlberg eine Stelle als Modellierer und Designer in Bremen an, die auch heute noch einen Teil seines beruflichen Lebens bildet. 1998 schließlich begann eine neue Schaffensperiode: Als Ergänzung zu den Bildern entstanden erste Texte, welche die Bildinhalte mit zusätzlichem Leben füllten. Schnell blieb es nicht bei diesen Geschichten, sondern es entstanden die ersten Bücher zu einer ganzen Fantasyreihe. Gleichzeitig wuchs der Wunsch, diese auch passend zu illustrieren. Durch Künstler wie Boris Vallejo und Luis Royo inspiriert, machte sich Frank-M. Stahlberg die Airbrushtechnik zu eigen, die ihm, in Kombination mit anderen Techniken, als geeignetstes Medium erschien, die erdachten Bilder umzusetzen. Neben den Bildern zu den Lila- und Shaktyri-Bänden entstanden auch viele andere Werke in dieser Mischtechnik, die seitdem auch auf etlichen Ausstellungen und Messen im In- und Ausland zu sehen sind. Daneben entstand, parallel zu dem Shaktyrizyklus, der ebenfalls komplett mit Illustrationen in Airbrushtechnik versehen wird, auch das erste Kinderbuch des Malers und Autors, welches von ihm mit Aquarellbildern belebt wurde.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 196
    Erscheinungsdatum: 21.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741220098
    Verlag: Books on Demand
    Serie: Lila .2
    Größe: 2611kBytes
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Lila 2 - Das Duell

1

Lila saß am Seeufer, den Kopf in die Hände gestützt und starrte mißmutig vor sich hin. Morgen würde sie mit ihrer Mutter Sara vorläufig an den Ullasee zurückkehren müssen, um bei den Vorbereitungen zur Umsiedelung in das Kartal zu helfen; dabei wäre sie viel lieber hier bei ihrer Cousine Camilla und ihrer Tante Killy geblieben, denn in den vergangenen Wochen hatten sie derart viel zusammen erlebt, daß es ihr schwerfiel, nun ohne sie auszukommen. Verärgert trat sie mit dem Fuß ins Wasser, daß es mächtig aufspritzte. "He, was soll das?!" rief die neben ihr sitzende Camilla empört aus, "ich kann doch nichts dafür, also laß deine Wut nicht an mir aus!"

"Aber, das ist doch wirklich doof, warum können wir nicht hierher ziehen statt ins Kartal?! Oder ihr zieht mit uns dort hin. So wie sie es jetzt planen, sehen wir uns dann ja kaum noch!" ereiferte sich Lila und erzeugte erneut einen Wasserschwall, der sie beide klitschnaß werden ließ.

"Nun ist's aber gut!" Camilla sprang auf, lief ins Wasser und bespritzte nun ihrerseits Lila nach Kräften mit dem kühlen Naß. Es entwickelte sich eine wilde Wasserschlacht, die im Endeffekt keinen eindeutigen Sieger fand. Am Schluß lagen die beiden Elfenmädchen völlig aus der Puste am Ufer und bemühten sich, ihre Haare und die Flügel wieder trocken zu bekommen.

"Jetzt fällt mir auch noch ein", fing die frustrierte Lila erneut an, "wenn Bernhard mit Anna und Martha, vielleicht sogar mit Corinna zu Besuch hierherkommt, bekomme ich es gar nicht mit, dabei möchte ich sie doch auch so gerne wiedersehen, nach allem, was wir gemeinsam erlebt haben!"

"Stimmt, das ist natürlich besonders ärgerlich", bestätigte ihre Freundin, "wir können zwar auch zu ihnen fliegen, wenn du mal zu Besuch hier bist, aber dann ist die Wahrscheinlichkeit, auch Corinna dort anzutreffen, extrem gering."

"Warum will meine Mama bloß nicht hier bei euch wohnen? Ich finde die Elfen vom Ullasee sowieso alle langweilig und blöde."

"Ganz vielleicht ziehen ja auch alle Elfen von hier mit ins Kartal."

"Wie kommst du denn darauf, Milla?"

"Jondras hat so etwas erwähnt. Weil doch jetzt so viele Menschen im Sumpf an der Erforschung der Pyramide arbeiten, seit der Magier Urkalan dort vertrieben wurde, bestünde eine immer größer werdende Gefahr, daß sich welche von ihnen auch bis hierher verirren könnten. Das hat auch Bernhard bestätigt, und er als Mensch wird es wohl beurteilen können."

"Oh, das wäre doch toll! Hoffentlich entscheidet sich euer Dorfoberster, Histran, für diese Möglichkeit!"

"Komm, Lil, laß uns hochgehen zu unserer Hütte, es wird schon dunkel, und es gibt jetzt auch wohl Abendessen."

Mit neu erwachter Hoffnung lief die elfjährige Lila hinter ihrer drei Jahre älteren Cousine her zu dem Haus ihrer Tante Killy.

Dort war der Abendbrottisch bereits gedeckt, an dem Killy und ihre Schwester Sara, Lilas Mutter, saßen und sich angeregt unterhielten.

"Na, da seid ihr ja endlich", sagte Sara und sah auf. "Meine Güte, wie seht ihr denn aus, ihr seid ja pitschnaß!"

"Och, wir haben nur ein bißchen im See gebadet", erklärte Lila beiläufig.

"Dann trocknet euch erstmal richtig ab, sonst bekommt ihr noch eine dicke Erkältung, und das kannst du bei den bevorstehenden, anstrengenden Flügen nun überhaupt nicht gebrauchen, Lila!"

"Ja Mama, o.k., Mama", kam es leicht genervt von Lila zurück.

Später, als sie in den Betten lagen, fragte Camilla: "Sag mal, Lil, wie wollt ihr eigentlich eure ganzen Sachen vom Ullasee zum Kartal transportieren? Die Möbel und so'n Kram? Die kann man im Flug ja gar nicht tragen."

"Ich glaube, das lassen wir alles da und bauen die Sachen neu, wenn wir dort sind. Wir nehmen nur alles mit, was man tragen kann, und selbst dafür müssen wir schon etliche Male fliegen, denn zu Fuß läßt sich der Weg nicht bewältigen; es wäre auch viel zu weit und würde ewig dauern. Jedenfalls graut mir sch

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