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Llora por el amor 1 Weine aus Liebe von J., Jaliah (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.12.2015
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Llora por el amor 1

Eine Stadt, zwei Familias und eine Liebe, die nicht sein darf. Bella Punto ist die Schwester des Anführers der Trez Puntos und lebt ein Leben inmitten einer der gefürchtetsten Familias Puerto Ricos. Sie lernt von klein auf, was es heißt, sich durchsetzen zu müssen und wie die Regeln in diesem Leben lauten. Alles ändert sich, als sie eines Tages auf Paco trifft, den Anführer der Les Surenas, den größten Feinden ihrer Familia. Es entwickelt sich eine gefährliche Liebe, die nicht sein darf. Fast jeder ihrer spannenden Liebesromane hat es auf die BOD Bestsellerliste und dort sogar auf Platz 1 geschafft. Seit einigen Jahren fesselt Jaliah J. ihre Leser mit ihren spannenden Buchreihen, atemberaubenden Romanen und sogar einer mysteriösen Fantasyreihe. Sie schafft es immer wieder, den richtigen Nerv zu treffen und wird nicht müde, neue Welten entstehen zu lassen. Jaliah J. lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen im bunten Berlin. Auf ihren sozialen Kanälen lässt sie regelmäßig ihre Leser an ihrem Leben und dem Entstehen der neuen Werke teilhaben. "Diese junge Autorin schreibt mit ebenso viel Hemmungslosigkeit wie Konsequenz Liebesromane, ich wünsche ihr einen langen erzählerischen Atem für sprudelnde Phantasie und mitreißende Fantasy." Vito von Eichborn über Hijas de la luna von Jaliah J. Alle Romane, die Reihenfolgen und weitere Informationen gibt es auf der Internetseite: www.jaliahj.de Social Media Accounts der Autorin Facebook: JaliahJ. Instagram: jaliahj_official

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 236
    Erscheinungsdatum: 11.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739265995
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1164 kBytes
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Llora por el amor 1

Kapitel 1

"Wie findest du den?" Sara, meine beste Freundin, hält mir einen sehr gewagten Tanga unter die Nase. Ich nehme das Stückchen Stoff in die Hand. "Findest du das nicht etwas zu grell?" Ich mustere die pinke Farbe. "Juan liebt es so knallig."

Seufzend drücke ich ihr den Tanga wieder in die Hand. "Das ist widerlich, Sara!" Das hat man nun davon, wenn die beste Freundin gleichzeitig mit dem Bruder zusammen ist. Sara grinst mich frech an und geht zur Kasse. Kein Wunder, dass mein Bruder ihr total verfallen ist. Sie ist eine typisch puertoricanische Schönheit: Dunkel, eine lange schwarz gelockte Haarpracht und braune Mandelaugen. Ich erhasche, während ich ihr folge, einen Blick in einen Spiegel.

Mit meinen zwar auch langen und braunen Haaren, die allerdings nicht gelockt, sondern glatt sind und nur unten in Wellen fallen und meinen grünen Augen, steche ich schon so genug aus dem typischen puertoricanischen Frauenbild hervor. Dazu habe ich auch nicht diese ausgeprägten Gesichtszüge, sondern viel feinere, ich komme sehr nach meiner Mutter. Sie sagt, dass ich schon bei der Geburt vor Schönheit gefunkelt habe, was mir den einfachen Namen Bella beschert hat.

"Bella, kommst du oder träumst du noch, dein Bruder wartet schon", holt mich Sara in die Realität zurück.

Bevor wir an mein Auto kommen, laufen wir am Kino vorbei, wo gerade ein riesiges Plakat für den neuen Kinofilm 'Sin Nombre' aufgehängt wurde. Automatisch bleiben wir davor stehen und begutachten die darauf abgebildeten Gangmitglieder, deren Gesichter vor Tätowierungen nur so strotzen und die bis unter die Zähne bewaffnet sind. "Etwas übertrieben", gebe ich meinen Kommentar dazu und Sara lacht leise. "Na, die müssen es ja wissen", tuscheln einige Mädchen hinter uns und als Sara sich umdreht, laufen sie schnell weiter. Ich ziehe Sara einfach weiter, auch wenn sich keiner wagen würde, uns das ins Gesicht zu sagen, recht haben sie.

Wir gehören zu den Trez Puntos und auch wenn es nicht so wie auf dem Bild abgebildet bei uns aussieht, kann man nicht abstreiten, dass wir in den Augen einiger zu einer Gang gehören ... obwohl wir es als Familia bezeichnen. Mein Bruder ist der Anführer der Trez Puntos und diese herrschen über den östlichen Teil von Sierra. Allerdings ist es nicht so, dass sie bis unter die Zähne bewaffnet und bis unter den Haaransatz tätowiert sind. Früher war das vielleicht so, aber heutzutage könnte man meinen Bruder oder meine Cousins auf der Straße nicht von irgendwelchen Geschäftsmännern unterscheiden, denn im Grunde sind sie das ja auch.

Wer noch denkt, dass es vor allem um Drogenhandel und Raubüberfälle geht, der irrt sich, sie haben das Kommando in der Stadt. Sie regeln die Exporte aus unserer Gegend, verwalten die Grundstücke, bieten Geschäftsmännern den Schutz an, lauter solche Sachen, die Waffenexporte gibt es zwar auch noch, aber das ist nur ein Teil der Einnahmequelle.

Heute leben die Familienmitglieder nicht mehr in irgendwelchen Barrios, diese Zeiten haben sich geändert. Aber auch wenn sie ihre Anzüge tragen ... darunter gibt es die Tätowierungen. Jeder hat seine eigenen, jede erzählt eine Geschichte, aber eine haben sie alle. Die sogenannte Plaka, das Zeichen der Trez Puntos.

Während ich aus der Einkaufsstraße hinausfahre, fällt mein Blick automatisch auf mein Handgelenk, wo sich diese Plaka befindet. Auch Sara trägt eine. Ich bin hineingeboren und sie ist hineingekommen. Es geht beides ... wobei sie die Wahl hatte. Ich liebe meine Familie über alles. Auch wenn Juan und ich mehr als regelmäßig aneinandergeraten, sind er und meine Mutter die wichtigsten Menschen für mich. Mein Vater wurde bei einem schiefgegangenen Geschäft erschossen, als ich fünf war. Doch so sehr ich die Familia liebe, wünsche ich mir doch oft ein normales Leben. Wehmütig schaue ich in den Rückspiegel, als wir die neutrale Zone verlassen.

Mit neutraler Zone ist ein kleiner Stadta

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