text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lohn der Schule von Becker, Jörg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.01.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)

24,99 €

5,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lohn der Schule

Vor langer, langer Zeit war 'Lohn der Angst' ein Thriller, der einem nicht nur den Atem, sondern manchmal auch den Schlaf raubte. Hier im 'Lohn der Schule' geht es um quasi das Gegenteil, die Befreiung vom bildungsleeren Zustand. Was nicht heißen soll, dass Schule immer unbedingt angstfrei sei. Oder dass sich mitunter vor Prüfungen, Zeugnissen oder Ähnlichem nicht auch einmal die nackte Angst vielleicht sogar bis hin zur Panik ausgebreitet hätte. Mitunter ist auch die Schule nicht frei von manchen Rückschlägen und Niederlagen. Eben eine Vorbereitung auch auf das Leben. Und eben auch auf den Beruf samt Karriere und fachlicher Qualifikation.

Diplomkaufmann Jörg Becker, Managementerfahrungen u.a.: IKT-Wirtschaft, Internationale Consultingfirmen, Wissensintensive Unternehmen, Softwaremarketing. Managementinformation, Projektmanagement, Führungsseminare. SpG Business Intelligence und Wissensmanagement

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 288
    Erscheinungsdatum: 04.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739222967
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 666 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lohn der Schule

Personen und Aktionen

Als Eltern können sie eigentlich (aber nicht wirklich) nur versagen: entweder man hört die falsche Musik oder führt eine intakte Ehe. Oder man ist schlichtweg zu alt. Als Helikopter-Eltern begleiten sie ihre Kinder in den Unterricht, fahren sie mit dem Auto bis auf den Schulhof, nötigen Lehrern auch selbst nach Unterrichtsbeginn noch Gespräche auf, belegen reservierte Lehrerparkplätze, machen während Elternabenden Druck, erheben über Mails und soziale Netzwerke ihre Stimme zu jedem Vorfall (und sei er manchmal noch so nebensächlich).

Der Bildungsmanager führt in den Städten und Kommunen alle Akteure zusammen, die zur Bildung beitragen, beispielsweise Jugend- und Schulamt, Sportvereine, Kirchen, Weiterbildungsanbieter, Volkshochschulen und Stiftungen. Gemeinsam können sie Themen angehen und Lösungen finden, etwa wenn es um den Übergang von der Kindertagesstätte in die Schule oder von der Schule in den Beruf geht.

Der Lehrer ist nicht nur Lerncoach sondern gleichzeitig auch so etwas wie ein Sozialbetreuer. Es soll zwar Lehrer geben, die ihre Schüler terrorisieren. Wie viele Schüler aber treiben umgekehrt ihre Lehrer zur Weißglut ?

Der Politiker : so manche junge Menschen in Schülervertretungen, Studentenparlamenten können sich eine solche Karriere insgeheim (nur die wenigsten würden es offen zugeben) vorstellen. Eine Karriere ist unsicher, weil sie von so vielen Faktoren abhängt (wie dem Wählerwillen oder Gründen innerhalb einer Partei).

Der Autor denkt zurück: damals genoss ich es, einfach bloß dazusitzen und in der Unangestrengheit des Augenblicks das Getriebe der anderen an mir vorbeifließen zu lassen.

Der Berufseinsteiger braucht für seine Karriereplanung eine imaginäre Ziellinie: Referenzen und Lebenslauf - Ausbildungszeugnis und Arbeitszeugnis - "weiche" Faktoren und ihre Managementzukunft - Bewerber und Stellenprofil - Marketing des Intellektuellen Kapitals. Nach der Kernfrage Nr. 1 "Was kann ich ?" werden unter dem Gesichtspunkt der Marktorientierung zusätzlich die Kernfragen Nr. 2 und Nr. 3 in den Mittelpunkt gerückt: Wer bin ich ? Was will ich ?

Der Schulleiter steht im Spannungsfeld von genervten Kollegen, der Schulaufsicht und den Kommunen. Zu allem Überfluss (manchmal auch Überdruss) kommen Eltern im Kontrollwahn und deren manchmal recht schwierigen Sprösslinge. Für alle trotzdem immer ein offenes Ohr zu haben zählt zu den von allen als selbstverständlich erachteten Übungen. Damit nicht genug steht der Schulleiter nicht selten vor einem Berg von Verwaltungsaufgaben, soll professionelle Schulentwicklung betreiben und natürlich auch selbst einen guten Unterricht ableisten.

Ein Fachjournalist vertritt zwei Seiten der gleichen Medaille: Theorie und Praxis. Vertrauter Umgang sowohl mit ausgesuchten Wissenschaftsfeldern als auch mit praktischem Journalismus und der Kompetenz zum Schreiben. Muss ein Fachjournalist deshalb immer gleich ein Doppelstudium absolviert haben? In Zeiten der 68er-Generation galt einmal das Studium Generale schon fast als Standard. Aber in heutigen Zeit der G8-Philosophi ?

Ein Standortbeobachter: Zahlen ja, im Vordergrund stehen aber "weiche" Faktoren. Die Beobachtung von Standorten wird nicht ohne Zahlen auskommen. Also ohne alles das, was man messen und quantifizieren kann. Umso mehr man sich auf die Stufe der Standortanalyse und des Standortvergleichs hin bewegt, desto mehr sollten auch nachvollziehbare Fakten, d.h. transparent und aktuell aufbereitetes Zahlenmaterial darin einfließen.

Dem Bürger liegt allgemein betrachtet das soziale Gemeinwohl am Herzen. Ziel ist in seinen Augen eine Gesellschaft, die sozial miteinander umgeht. In der die Starken für die Schwachen da sind und die Sch

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen