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London Gentleman von Bay, Louise (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.10.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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London Gentleman

Alles oder nichts ...

Wenn der britische CEO Landon Wolf etwas will, tut er alles dafür, es auch zu bekommen. Ablenkung ausgeschlossen! Zuerst war es seine Eliteeinheit, dann seine eigene Firma und schließlich Skylar Anderson. Ihre Begegnung sollte nur eine Nacht dauern. Doch nun kann Landon Skylar nicht mehr vergessen. Und als sie sich unerwartet schnell wieder gegenüberstehen, weiß Landon sofort, dass er sie nicht noch einmal gehen lassen kann, auch wenn es sie beide in Schwierigkeiten bringen wird ...

'Louise Bay ist eine Königin, wenn es um mächtige Geschäftsmänner mit reichlich Sexappeal geht! Ich kann von ihren Büchern nicht genug bekommen.' L. J. Shen

Zweiter Band der KINGS-OF-LONDON-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin Louise Bay

Louise Bay ist eine erfolgreiche USA-TODAY-Bestseller-Autorin. Sie schreibt Romane, wie sie sie selbst gern liest: sexy und romantisch. Die Autorin lebt in London und liebt neben Tagen ohne Make-Up vor allem ihre Freunde, Elefanten und Champagner. Weitere Informationen unter: www.louisebay.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 313
    Erscheinungsdatum: 30.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736313644
    Verlag: LYX
    Originaltitel: Wrong Gentleman
    Größe: 1557 kBytes
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London Gentleman

1. KAPITEL
LANDON

Die Nachmittagssonne beleuchtete die Gebäude Londons, und die Stuckfassaden aus dem Regency schienen hervorzutreten, als wollten sie sich stolz zur Schau stellen. Ich wusste nicht, wann ich das letzte Mal auf der Straße gestanden und an den Fassaden emporgeblickt hatte, um deren Schönheit zu genießen, anstatt nach ungewöhnlichen Vorgängen Ausschau zu halten. Es war fast, als befände ich mich in einer anderen Stadt, dabei arbeitete ich seit sieben Jahren nur zwei Straßen weiter. Normalerweise war ich völlig auf die Arbeit oder auf Menschen konzentriert und versuchte, Situationen und Stimmungen richtig zu deuten.

Ich entdeckte die Buchhandlung, die ich gesucht hatte, und stieg die wenigen steinernen Stufen bis zum Eingang hinunter. Wann war ich zuletzt in einem Buchladen gewesen? Noch immer war mir nicht klar, wonach ich eigentlich suchte - vermutlich nach Ideen oder Inspiration. Nach Orten, die ich in den kommenden Monaten besuchen, und nach Hobbys, die ich mir zulegen konnte. Als ich das letzte Mal über freie Zeit verfügt hatte, ging ich noch zur Schule und besaß zu wenig Geld, um etwas zu unternehmen.

Noch am Tag zuvor hatte mein Leben völlig anders ausgesehen.

Die Abteilung mit den Reiseführern erregte meine Neugier, und ich steuerte darauf zu. Mir war schleierhaft, was ich mit meiner Zeit anfangen wollte. Einen Strandurlaub hatte ich noch nie gemacht und würde es vermutlich auch nicht lange aushalten, nur im Liegestuhl zu liegen, mich in der Sonne zu aalen und Cocktails zu trinken. Im Grunde war das nicht mein Stil. Trekking schon eher. Ich war noch nie in Costa Rica gewesen, hatte aber gehört, dass es dort wunderschön sein sollte. Ich zog einen Reiseführer nach dem anderen aus dem Regal und begann, darin zu blättern.

»Landon Wolf, bist du das?«, rief eine vertraute männliche Stimme hinter mir.

Ich drehte mich um und sah Harry Reynolds, einen alten Kameraden aus der Armee, mit großen Schritten auf mich zukommen. Von der Architektur ferner Länder mochte ich keine Ahnung haben, aber mit Menschen kannte ich mich aus, und ich bezweifelte, dass Harry je zuvor in seinem Leben einen Buchladen betreten hatte. Unsere Begegnung war kein Zufall.

»Reynolds«, sagte ich und stellte das Buch, das ich zuletzt herausgeholt hatte, ins Regal zurück, um ihm die Hand zu geben.

»Verdammt, es ist großartig, dich zu sehen, Kumpel!« Er schüttelte mir die Hand und zog mich in eine Umarmung.

»Ist ja schon eine Weile her«, erwiderte ich. »Aber du siehst gut aus.«

»Das nehme ich als Kompliment vom bestaussehenden Mistkerl auf diesem Planeten. Was machst du hier?« Reynolds ließ den Blick durch den Raum schweifen.

»Die Frage ist wohl eher, was du hier machst. Wusste gar nicht, dass du lesen kannst.«

Er lachte leise. »Ach, ich sehe mich nur ein bisschen um. Aber da du mir gerade über den Weg läufst: Ich hätte da möglicherweise ein interessantes Angebot für dich.«

Ich wusste doch, diese Begegnung war kein Zufall. »Und du siehst dich also rein zufällig hier um?«

»Na schön, ich habe dich aufgespürt. Du hast deine Telefonnummer geändert«, gab er zu. »Und es gibt da etwas, worüber ich mit dir sprechen möchte. Komm, lass uns hier verschwinden, wir können auf der Straße weiterreden.«

Mir wurde flau im Magen. Wenn niemand hören durfte, was er mir zu sagen hatte, wollte ich womöglich gar nicht wissen, um was für ein Angebot es sich handelte. Ich wusste, dass Reynolds' Private-Security-Firma die Arbeit aufgenommen hatte, nachdem ich selbst gerade ein ähnliches Unternehmen gegründet hatte, aber beruflich hatten sich unsere Wege nie gekreuzt. Und so sollte es auch bleiben.

»Also, wie ich höre, hast du deinen Laden verkauft«, sagte er, als wir auf der obersten Stufe angelangt waren und auf den Gehweg traten. Die Papiere hatte ich erst am Tag zuvor unterschrieben, Harry musste die

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