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Lord meiner Träume von Grasso, Patricia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.04.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Lord meiner Träume

Wenn eine Lady ihren Ehemann verführt ... Genießen Sie 'Lord meiner Träume' von Romance-Bestsellerautorin Patricia Grasso jetzt als eBook bei dotbooks. Schon als Kind schwärmte Blythe Devereux für den gut aussehenden Roger Debrett - doch der Lord brach ihr das Herz, indem er sich für eine andere entschied. Jetzt steckt er in Schwierigkeiten und nur eine Heirat mit Blythe kann ihn retten. Da sie noch immer in Liebe für ihn brennt, willigt sie umgehend ein, seine Frau zu werden. Ihre Ehe ist jedoch ganz anders, als Blythe es sich erträumt hat: Wie eine dunkle Wolke hängt Rogers Vergangenheit über ihnen und erstickt jede Leidenschaft im Keim. Entschlossen beginnt Blythe für ihr Glück zu kämpfen. Aber kann ihre Sinnlichkeit Rogers Sorgen vertreiben? 'Eine sehr romantische, abenteuerliche und geheimnisumwobene Geschichte. Humor und Sinnlichkeit sind Ms. Grassos Markenzeichen. Eine Autorin, die man nicht verpassen sollte; ein Buch, das man in Erinnerung behält.' Romantic Times Wie eine Reise ins England des 16. Jahrhunderts: Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Lord meiner Träume' von Romantikexpertin Patricia Grasso. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Als Schülerin las Patricia Grasso 'Vom Winde verweht' - und war enttäuscht von dem unglücklichen Ende. Schließlich glaubt sie an die große Liebe und das Happy End! Deswegen schreibt sie nun selbst Liebesromane mit glücklichem Ausgang. Zunächst war das Schreiben für sie nur ein Ausgleich zum alltäglichen Arbeitsstress, inzwischen ist sie eine erfolgreiche Bestsellerautorin: Ihre Romane sind preisgekrönt, wurden in fünfzehn Sprachen übersetzt und in zwanzig Ländern veröffentlicht. Patricia Grasso lebt in der Nähe von Boston, Massachusetts. Die Autorin im Internet: www.patriciagrasso.com Bei dotbooks veröffentlicht Patricia Grasso: 'Ein Rebell zum Verlieben' 'In den Händen des Wüstenprinzen' 'Das Verlangen des Lords' 'Lord meiner Träume' 'In den Armen des Herzogs' 'Ein Walzer mit dem Prinzen'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 465
    Erscheinungsdatum: 27.04.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958246515
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: My Heart's Desire
    Größe: 1165kBytes
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Lord meiner Träume

Prolog

London, 1589

Er hatte sie schon immer geliebt.

Und sie lächelte ihn an. Selbst aus dieser Entfernung wärmte ihr strahlendes Lächeln sein Herz. Es war schon immer so gewesen.

Seit sie vor dreizehn Jahren in sein Leben getreten war, hatte Roger sie als die Schwester, die er niemals gehabt hatte, betrachtet und intensive Beschützergefühle für sie entwickelt. Sie erwiderte seine Zuneigung und überschüttete ihn mit kindlicher Bewunderung.

Roger Debrett stand in dem jetzt zur Sommerzeit üppig blühenden Garten des Grafen von Basildon und starrte über den weitläufigen Rasen das Mädchen an, das auf einer Steinbank im Schatten einer Trauerweide saß. Eine sanfte Brise spielte mit den ausladenden Ästen der Weide. Roger hielt einen Moment inne, um die feminine Gelassenheit des Mädchens zu bewundern. Sie erinnerte ihn immer an einen zarten, schwer zu fangenden Schmetterling. Seine Psyche, wie die Griechen so passend sowohl den Schmetterling als auch die Seele nannten.

Sie war inzwischen dreizehn Jahre alt und kein Kind mehr, dachte Roger. Bald würde sie eine weitere Schwelle des Lebens überschreiten und zur Frau werden. Und dann würden eifrige junge Freier in Scharen nach Devereux House drängen, um ihr den Hof zu machen.

Roger Debrett, Graf von Eden und der zweitreichste Mann in England, konnte sich alles kaufen, was ihm gefiel. Seit ihrer ersten Begegnung hatte ihm das Mädchen, das da unter der Weide saß, besser gefallen als alles andere. Und am allerbesten hatte ihm immer die bedingungslose Anerkennung gefallen, die sich in ihrem strahlenden Lächeln spiegelte.

Nur widerwillig beendete Roger diesen Augenblick und begann, über den Rasen auf sie zuzugeben. Er bewunderte den Garten des Grafen, ein wahres Paradies auf Erden. Niedrig geschnittene Hecken aus Thymian, Myrte und Gamander waren zu komplizierten Mustern gestaltet, zu denen Lavendel und Raute einen hübschen Gegensatz bildeten. Perfekt gepflegter Rasen bedeckte den Boden zwischen Reihen von Eiben, die so geschnitten waren, daß sie hohe Hecken bildeten. Rote Rosen, lila Jungfer im Grünen, weiße Lappenblumen und blaue Vergißmeinnicht blühten in einer übermütigen Mischung aus leuchtenden Farben. Und doch verblaßte diese Schönheit der Natur im Vergleich mit dem Mädchen.

Während Roger sie beobachtete, sah er unter ihrer fast noch kindlichen Unschuld die knospende Schönheit. Dieser Augenblick würde ihm immer als einer der schönsten Tage in seinem Leben im Gedächtnis bleiben. Er würde seinem kleinen Schmetterling ihr erstes erwachsenes Geburtstagsgeschenk überreichen und ihr dann die glückliche Neuigkeit mitteilen, daß er sich verlobt hatte. Oh, er konnte kaum abwarten, wie sie darauf reagieren würde.

Roger sah, wie sie den Kopf zur Seite neigte, als sei sie erstaunt darüber, daß er nicht näherkam. Er gab ihrem Lächeln nach und ging über den Rasen auf sie zu.

"Ich wußte, daß Ihr kommen würdet", sagte sie und sah ihn mit den entwaffnendsten violetten Augen an, die er jemals gesehen hatte.

"Lady Blythe. Die süßeste Blume in diesem Paradies welkt neben Eurer ungewöhnlichen Schönheit." Roger beugte sich förmlich über ihre ausgestreckte Hand.

Sein Kompliment schien ihr zu gefallen. Außerordentlich sogar. Er wollte den Augenblick nicht verderben, indem er sie schalt, aber er nahm sich vor, sie vor männlichen Schmeicheleien zu warnen.

"Wie geht es Elizabeths 'hochfliegendem Adler'?" fragte sie und benutzte den Spitznamen, den die Königin ihm verliehen hatte.

"Euer strahlendes Lächeln heitert meinen Tag auf", antwortete Roger. Dann neckte er sie: "Woher wußtet Ihr, daß ich Euch einen Besuch abstatten würde? Seid Ihr eine Zigeunerin, die die Zukunft Voraussagen kann?"

"Zuviel der Ehre, Mylord." Sie legte den Kopf zurück, um ihn in seiner vollen Länge anzusehen, denn mit einem Meter fünfundachtzig überragte er ihre zie

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