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Love me, maybe von Cahill, Ellie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2015
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Love me, maybe

Als Joss herausfindet, dass ihr Freund sie betrügt, macht sie Schluss mit ihm. Aber kann sie nach dieser Pleite jemals wieder mit einem Mann zusammen sein? Ihr bester Freund Matt, der auch gerade eine katastrophale Beziehung hinter sich hat, weiß eine Lösung: Sorbet-Sex! Die beiden schlafen miteinander, um danach wieder bereit für eine neue Beziehung zu sein. Das Ganze funktioniert prima - bis Joss merkt, dass sie an nichts anderes mehr denken kann als an Matt. Plötzlich ist Sorbet alles, was sie will. Und ehe sie es sich versieht, hat sie Regel Nummer eins gebrochen: Verliebe dich nicht in Matt! Ellie Cahill lebt mit ihrem Ehemann und einem Sohn in Milwaukee, wo sie zu viel Zeit im Internet und mit dem Schauen von Katastrophenfilmen verbringt. Sie hat jeden Tag einen anderen Ohrwurm, der sie verfolgt. Zu ihren größten persönlichen Erfolgen zählt der erste Platz bei einem Hula-Hoop-Wettbewerb.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 448
    Erscheinungsdatum: 03.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802597947
    Verlag: LYX
    Originaltitel: When Joss met Matt
    Größe: 506 kBytes
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Love me, maybe

2

Sieben Jahre zuvor ...
das erste Studienjahr

Matt Lehrers Mitbewohner war vor allem ein Diplomat. Das wurde mir mitten in seinem offensichtlich nicht ganz so spontanen Besuch in unserem Zimmer klar, das zufällig direkt über seinem lag. Er war gekommen, um uns zu einer Party einzuladen, ein paar Stunden bevor er vorhatte, ein Fass Light-Bier durch das Fenster hereinzuschmuggeln. Eigentlich wollte er nur dafür sorgen, dass meine Zimmergenossin Rachel und ich ihn nicht verpfiffen. Das hätten wir ohnehin nicht getan, aber das wusste er nicht, und ich würde die Einladung bestimmt nicht ablehnen. Ich war endlich selbstständig - na ja, so selbstständig, wie man in einem Zweibettzimmer im Wohnheim der Universität von Wisconsin-Madison sein konnte - und entschlossen, meine gerade eben gewonnene Freiheit auszukosten. Oder in diesem Fall eben das Light-Bier.

Rachel war mir ziemlich ähnlich - ein gutes Mädchen aus gutem Haus mit einem Freund, der gerade eine Fernbeziehung geworden war. Sie war sich mit der Party nicht so sicher, war aber bereit mitzukommen. Ich kannte niemanden dort, was zwar zu erwarten war, mich aber sehr unsicher machte. Ich fühlte mich noch kleiner als meine gewöhnlichen 1,57 Meter, und meine lockigen - seien wir ehrlich, damals ziemlich krausen - rotblonden Haare hatten die Wirkung einer Werbeanzeige zum Anderssein. Der einzige freie Platz, auf dem Rachel und ich sitzen konnten, war am unteren Ende eines der beiden Betten, eingekeilt zwischen einem großen Typen aus Wisconsin und der Ziegelwand. In dieser Position war es schwer, den Plastikbecher mit Bier an den Mund zu führen, aber das war schon in Ordnung. Ich hatte ziemlich schnell festgestellt, dass ich (a) den Geschmack von Bier nicht mochte und dass er (b) immer übler wurde, je wärmer das Bier in meiner Hand wurde.

Unser Gastgeber spielte Türsteher und schleuste Leute in kleinen Gruppen in den Raum wie ein Möchtegern-Fluchthelfer. Nur ein paar Zentimeter von Rachels nackten Knien entfernt hockte ein dunkelhaariger Typ auf dem Schreibtisch. Er warf einen Blick auf meinen Becher und sah mich komisch an. Schnell trank ich einen Schluck.

"Wie heißt du noch mal?", fragte er mich.

"Jocelyn Kiel", antwortete ich und schob schnell hinterher: "Joss." Die einzigen Menschen, die meinen vollständigen Namen benutzten, waren Lehrer, Ärzte und meine Eltern, wenn ich in Schwierigkeiten steckte.

"Matt Lehrer." Er streckte mir seine Hand entgegen, die ich unbeholfen mit meiner Linken schüttelte. Ich war nicht daran gewöhnt, jemandem die Hand zu geben, hätte mich aber noch blöder gefühlt, wenn ich sie nicht beachtet hätte. Seine Hände waren warm und sein Griff fester, als ich erwartet hatte.

"Bist du auch hier aus diesem Wohnheim?", fragte ich.

"Ich wohne hier." Er deutete auf den Boden. "Du sitzt auf meinem Bett."

"Oh!" Ich hatte das Gefühl aufstehen zu müssen, auch wenn er mich hier seit über einer Stunde hatte sitzen sehen. Stattdessen starrte ich die Bettwäsche an, in der Hoffnung, durch sie Rückschlüsse auf ihren Besitzer ziehen zu können. Sie war dezent, braun-blau gestreift und viel zu neutral, um irgendetwas auszusagen. "Das ist cool."

"Ihr seid die Mädchen von über uns, oder?", fragte er und deutete dabei auf Rachel und mich.

"Ja. Woher weißt du das?"

Er grinste, wodurch neben seinem Mund Grübchen auftauchten. "Chris hat gesagt, dass ich nett zu euch sein soll." Sein Blick glitt automatisch zur Tür, wo sein Mitbewohner immer noch Hof hielt. Dann schien er etwas auf der anderen Zimmerseite zu entdecken und stand mit einem verärgerten Gesichtsausdruck auf. "Entschuldigt mich mal kurz."

Rachel war weggegangen, um sich mit einem Mädchen zu unterhalten, das sie von einer Orientierungsveranstaltung her kannte, und bis Matt zu seinem Platz auf dem Schreibtisch zurückkehrte, hatte mein Bier fast Körperte

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