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Love You Anyway von Beck, Samanthe (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
4,99 €
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Love You Anyway

An diesem heißen Firefighter verbrennt sie sich die Finger ... Melody Merritt hat es satt, immer nach den Regeln zu spielen. Sie will endlich ihre wilde Seite entdecken. Und wer eignet sich besser dazu als der attraktive Chief des Fire Departments? Josh Bradley ist neu in Bluelick und will sich auf keinen Fall in der Kleinstadt niederlassen. Da kommt ihm eine heiße Affäre gerade recht. Doch mit jeder Berührung und jedem verzehrenden Kuss werden ihre Gefühle tiefer, und Melody und Bradley müssen sich entscheiden, ob da mehr zwischen ihnen sein könnte ... 'LOVE YOU ANYWAY hat alles, was eine heiße Romance ausmacht: ein attraktiver Firefighter, ein braves Mädchen mit einer verborgenen wilden Seite und eine Kleinstadt mit gerade genug Drama!' FOREVER READING BOOK BLOG Band 2 der neuen romantischen Serie von Bestseller-Autorin Samanthe Beck Die Weinliebhaberin und Schlaf begeisterte USA-TODAY-Bestseller-Autorin von modernen, sexy Liebesromanen Samanthe Beck lebt in Malibu, Kalifornien, zusammen mit ihrem langmütigen, aber extrem liebenswerten Ehemann und ihrem Turbosohn. Dazu kommen noch eine pelzige Ninja namens Kitty und Bebe, der fluchende Chihuahua. Sie können sich das Chaos vorstellen. Weitere Informationen unter: www.samanthebeck.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 286
    Erscheinungsdatum: 01.12.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736312036
    Verlag: LYX
    Größe: 2589 kBytes
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Love You Anyway

1

Wenn die Aussicht darauf, Melody Merritt im Boone's Market mit Blicken zu vögeln, das Einzige ist, was dein Leben aufregend macht, kann es kaum schlimmer werden ...

Josh Bradley hätte beinahe laut aufgestöhnt, als er Melody dabei beobachtete, wie ihre schmalen, flinken Finger jede einzelne Gurke im "Fünf-für-fünf-Dollar"-Kasten betasteten. Er warf einen Sack Äpfel in den Einkaufswagen, ohne eine Sekunde den Blick von ihren flinken Fingern abzuwenden, die gerade dabei waren, eine Gurke so gründlich zu untersuchen, dass er fürchtete, jeden Moment nur vom Zusehen zu kommen. Genau hier, zwischen den Gala- und Granny-Smith-Äpfeln.

Die Jungs aus Cincinnati würden sich vor Lachen biegen, wenn sie dich jetzt sehen könnten.

Richtig. Sich in das verschlafene Bluelick in Kentucky versetzen zu lassen, um Chief der örtlichen Feuerwache zu werden, war ein Fehler gewesen - auch wenn der Anblick von Miss Bluelick, die auf ihrer Unterlippe kaute und Gurken streichelte, den Karriere-Patzer beinahe wert war. Die letzten drei Monate hatten eine Sache zweifelsfrei bewiesen - er war ein Großstadtmensch. Er brauchte Action. Etwas, das in Bluelick nur schwer zu bekommen war, wenn man mal von dem absah, was sich dank Melody in seiner Hose abspielte.

Er griff nach ein paar Bananen und legte sie in seinen Einkaufswagen. Ironischerweise war sein Bedürfnis nach Action - und eine ordentliche Dosis Ehrgeiz - der Grund dafür gewesen, dass er in diesem furchtbaren Kaff gelandet war. Auf der Feuerwache in Cincinnati hatte er als stellvertretender Chief keine Aufstiegschancen gehabt, bis der Fire Chief in den Ruhestand ging - und leider gab es kein Anzeichen dafür, dass er das bald tun würde. Chief Warren hatte ihm gesagt, dass er Geduld haben und noch ein paar Jahre Erfahrungen sammeln sollte, um bereit zu sein, wenn es so weit war.

Frustriert biss er die Zähne zusammen. Sosehr er die Ratschläge seines Bosses zu schätzen wusste, Zeit totzuschlagen war nicht seine Stärke. Er hatte früh gelernt, dass die Verweildauer eines Menschen auf der Erde kurz sein konnte. Es gab Ziele, die er erreichen wollte, ein Erbe, das er zu ehren hatte, und er sah keinen Sinn darin, Zeit zu verschwenden. Als er von der freien Stelle in Bluelick gehört hatte, hatte er in Cincinnati gekündigt, um in Bluelick den Posten einzunehmen, den er später in einer größeren Stadt zu bekleiden hoffte. Auf diese Weise würde er endlich die Karriere verfolgen, die sich sein Vater immer für ihn gewünscht hatte - und er würde ihn stolz machen.

Das Quietschen von Einkaufswagenrädern holte ihn in die Gegenwart zurück. Eine winzige alte Dame schob ihren Wagen an ihm vorbei. Sein Blick wanderte wieder zu Melody. Sie bot einen atemberaubenden Anblick, ganz gleich, welchen Standard man anlegte - eine hochgewachsene, kultivierte Südstaaten-Grace-Kelly. Er nannte sie insgeheim Miss Bluelick, weil sie mit dem tief verwurzelten Familienstammbaum und der typisch kleinstädtischen Wohlerzogenheit so gut hierher passte. Die frisch gestärkte weiße Bluse und der fließende gelbe Rock, den sie trug, schienen zu sagen "Achte auf deine Manieren". Manieren, die er nicht besaß.

Nicht dein Typ , rief er sich in Erinnerung. Brave Mädchen sind nichts für dich.

Er hatte die Gerüchte gehört. Gerüchte, dass ihr Exverlobter ein paar Jahre in New York und Washington verbracht hatte, um sein Jurastudium abzuschließen und ein paar Buchstaben hinter seinen Namen setzen zu können. Offenbar hatte sich der Mann dort ein paar großstädtische Vorlieben angeeignet - in sexueller Hinsicht. Vorlieben, die die brave und adrette Miss Bluelick offenbar nicht teilte.

Josh machte sich eigentlich nichts aus braven, adretten Frauen, aber er hatte mehr als einmal etwas in diesen blauen Bergsee-Augen aufblitzen sehen, das alles andere als sittsam war. W

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