text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Lover verzweifelt gesucht! von Snow, Jennifer (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Lover verzweifelt gesucht!

Woher einen Mann nehmen? Scheidungsanwältin Hayley muss zu einem Geschäftstreffen unbedingt ihren Verlobten mitzubringen. Das Problem: Sie ist nicht verlobt! Die Lösung: sexy Chase Hartley. Wenn sich die vorgespielte Liebe mit ihm bloß nicht so verteufelt echt anfühlen würde ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733728618
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1427 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Lover verzweifelt gesucht!

1. KAPITEL

Hayley Hanna hatte zwei Möglichkeiten: Jedes Exemplar der Los Angeles Woman in der Stadt zu kaufen oder den wenig schmeichelhaften Artikel darin zu ignorieren. Vielleicht würde niemand das mehrseitige Porträt erwähnen, in dem sie als gnadenlose, männerhassende Scheidungsanwältin dargestellt wurde. Höchst unwahrscheinlich.

Sie griff nach den anderen sechs Exemplaren, die am Zeitungskiosk vor dem Bürogebäude auslagen, und kramte in ihrer Michael-Kors-Handtasche nach Bargeld.

"Zweiunddreißig Dollar, bitte", sagte der ältere Mann hinter der Verkaufstheke.

Zweiunddreißig Dollar für sechs Ausgaben einer Zeitschrift, die direkt in den Aktenschredder in ihrem Büro wanderten? Verdammt, das war unglaublich.

"Einen schönen Tag noch."

Macht er sich über mich lustig? "Hoffentlich überstehe ich ihn", murmelte sie. Ihr Handy klingelte. Sie klemmte die Zeitschriften unter den Arm, sah auf das Display und atmete auf. Es war nur Terri-Lynn, ihre Freundin und Besitzerin des exklusiven Brautmodengeschäftes The Perfect Gown. Wenn sie den Artikel gelesen hatte, würde sie offen zu ihr sein. "Wie schlimm ist es?"

"Du wirst als 'gnadenlose Männerhasserin in einem Hosenanzug von Georgio Armani' bezeichnet", kreischte sie.

Vielleicht hätte ich nicht jedem von dem Artikel erzählen sollen. Zumindest nicht, bevor ich ihn gelesen habe. "Ich habe gerade erst einen Blick darauf geworfen."

"Für wen hält diese Annette Miller sich? Sie kann so etwas nicht über dich schreiben. Ich dachte, mit diesen Artikeln sollen erfolgreiche Frauen gewürdigt werden?"

Hayley betrat das Bürogebäude. "Anscheinend hatte die Redaktion ein treffendes Porträt und keine geschönte Version im Sinn."

"Nun, ich hoffe, du rufst dort an und beschwerst dich."

"Die Zeitschrift ist bereits erschienen. Also lässt sich nichts mehr daran ändern. Außerdem bin ich vielleicht nicht unschuldig daran."

"Wieso?"

Die Interviewanfrage der angesehenen Frauenzeitschrift für die Serie "Woman On Top" hatte ihr geschmeichelt. Nach der Trennung von James hatte sie die Selbstbestätigung dringend gebraucht. Sie hatte sich mit dem Zahnarzt verabredet gehabt, nachdem sie von New York City nach Hause zurückgekehrt war. Nach nur zehn Monaten hatte James ihr einen Heiratsantrag gemacht. Daraufhin hatte sie die Beziehung beendet.

Sie war so enttäuscht darüber gewesen, dass James mit seinem Antrag ihre gut laufende Beziehung ruiniert hatte, dass sie die Fragen über Liebe, Ehe und Scheidung leider ein wenig zu übereifrig und unbedacht beantwortet hatte.

"Ich habe mit meinen Ansichten über Männer und die Ehe nicht gerade hinter dem Berg gehalten." Hayley betrat die Aufzugkabine.

"In Ordnung. Vielleicht stimmen ein paar Zitate. Aber auf keinen Fall hast du gesagt ..." Terri-Lynn blätterte hörbar eine Seite um. "Ah, hier. 'Männer können leicht ersetzt werden. Zur Hölle, ersparen Sie sich das Problem und kaufen Sie sich einen Mann, der halb so alt ist wie Sie, mit einem Versorgungsausgleich'."

Die Aufzugtüren öffneten sich. Hayley stieg aus. "Ich könnte so etwas Ähnliches gesagt haben. Aber ich bin ziemlich sicher, dass es vertraulich war."

"Nichts ist jemals 'vertraulich'. Hast du dir das Interview nicht vor der Veröffentlichung zur Autorisierung vorlegen lassen?"

"Ich war nicht gerade in Bestform. James und ich hatten uns gerade getrennt. Darüber musste ich erst hinwegkommen."

"Du hast mit ihm Schluss gemacht."

Sie senkte die Stimme. "Nur weil er mir einen Heiratsantrag gemacht hat." Hayley Hanna als Ehefrau? Niemals.

"Richtig. Er wollte dich heiraten. Was für ein grauenvoller Typ."

"James wusste, was ich vom Heiraten halte. Das habe ich ihm von Anfang an klipp und klar gesagt." Sie tröstete sich damit, dass sie immer ehrlich war. "Können wir uns jetzt wieder dem letzten

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen