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Loverboys 120: Junge Triebe ein erotischer Roman von Adamson, Phil (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2012
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Loverboys 120: Junge Triebe

Der 20-jährige Florian wird mitten in der Einkaufspassage von dem gut aussehenden Christian angesprochen und lässt sich von ihm überreden, in einen 'privaten Club' mitzukommen. Dort haben sich ein paar Freunde zu einer Sexparty verabredet. Marcel ist mehr als willkommen, um bei dem Spaß dabei zu sein. Als Florian - neugierig geworden - einwilligt, weiß er noch nicht, dass das Erlebnis für ihn der Einstieg in ein Universum ist, das ihm bisher fremd war. Schon bald wird er Stammgast in der Männersauna mit dem seltsamen Namen 'Fegefeuer' und erlebt paradiesische Freuden in höllischer Hitze.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 01.01.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867872775
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.120
    Größe: 251 kBytes
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Loverboys 120: Junge Triebe

FLORIAN FÄNGT FEUER

Der Typ kam jetzt bestimmt schon zum dritten Mal an der Bank vorbei, auf der ich saß. Und jedes Mal glotzte er mich an. Kannte der mich? Keine Ahnung. Vielleicht ein Freund meiner Eltern? Nein, dazu war er zu jung, höchstens Dreißig. Sah gut aus. Jetzt grinste er mich an! Er hatte sicher meinen Blick bemerkt. Na wenn schon. Ich beugte mich wieder über mein Handy und löschte alte Nachrichten.

"Du bist nicht zufällig Andreas?", schreckte mich plötzlich eine Stimme auf. Es war der fremde Typ.

"Nein", gab ich zurück. "Florian." Ich weiß auch nicht, warum ich ihm meinen Namen sagte, es war irgendwie ein Reflex.

"Schade", meinte der Typ seltsamerweise und lächelte mich dabei an. Seine Augen waren fast schwarz, und sein Blick durchbohrte mich, jedenfalls bildete ich mir das ein. Mir wurde richtig mulmig zumute. Er drehte sich um, stellte sich mit dem Rücken zu mir ein paar Schritte entfernt hin und beobachtete die Menschen, die in der Passage unterwegs waren. Er war ziemlich groß, bestimmt einen Kopf größer als ich. Sein Hintern sah in der schicken Cordhose ganz schön knackig aus, registrierte ich unbewusst. Das Jackett trug er lässig über dem Arm, und mit dem weißen Hemd und der Krawatte wirkte er dynamisch wie ein Manager oder Politiker nach Feierabend. Als er seinen Kopf zur Seite drehte, konnte ich sein Profil studieren. Kräftige, lange und gerade Nase, hohe Stirn, tolle, lackschwarze Haare und Koteletten, aber eine sehr helle Haut. Die schmalen Lippen hatten einen kühnen Schwung. Eine richtige Aristokratenfresse, würde mein Freund Heiner sagen. Wieso war der Typ hier mit einem Kerl meines Alters verabredet, den er gar nicht kannte? Was Kriminelles? Ein Drogendeal vielleicht? Der dunkelhaarige Mann hatte durchaus auch etwas Gefährliches an sich, er wäre perfekt für die Rolle des Gentleman-Verbrechers in einem Film gewesen.

Ich zwang mich, meinen Blick von ihm zu lösen, und widmete mich wieder meiner Beschäftigung. Eine halbe Stunde zuvor war ich mit einem Date zugange gewesen und noch ganz erschöpft von der geilen Nummer. Ich spürte immer noch den dicken Schwanz in meinem Arsch. Der nächste Zug nach Hause kam erst in über einer Stunde, und bis dahin musste ich die Zeit totschlagen. Die Einkaufspassage war mir dafür lieber als der Bahnhof mit seinem hektischen Getriebe und der zugigen Halle.

Mir fiel gar nicht auf, dass der Mann wieder ankam. Erst als er sich neben mich setzte, bemerkte ich ihn. Wieder das mulmige Gefühl, als er mich mit einem kühlen Blick aus den schwarzen Augen fixierte. Eine kleine Alarmglocke klingelte in meinem Unterbewusstsein.

"Andreas scheint nicht zu kommen", meinte der Typ, als wäre ich in seine Pläne eingeweiht. Dann beugte er sich zu mir herüber. Unter einem leichten Hauch von Parfüm wehte der deutliche Moschusgeruch von Schweiß in meine Nase, aber es war nicht unangenehm. Diesmal kribbelten meine Eier, ohne dass ich das einordnen konnte. Der Kerl verwirrte mich. Nach wirklich gutem Sex bin ich immer noch den ganzen Abend lang rallig, aber ich wunderte mich trotzdem, dass seine Nähe mir so in die Glieder fuhr. "Vielleicht hast du ja Lust, an seiner Stelle mitzukommen?", raunte der Kerl mir verschwörerisch zu und legte mir eine Hand auf den Schenkel. Ich hatte einen richtigen Kloß in der Kehle, wusste überhaupt nicht, was ich sagen sollte.

"Da sind noch ein paar Freunde, die auf uns warten. Wir wollten ein bisschen Spaß haben, so ganz unter Männern", redete er weiter. "Du scheinst mir dafür zu haben zu sein, Florian. Lieg ich da richtig?"

Mein Kopf glühte wie eine Laterne, ich war wie gelähmt. "Sex?", brachte ich schließlich mühsam heraus. Nur ein Wort. Mir kam das total unwirklich vor, mitten in der taghellen, belebten Einkaufspassage von einem wildfremden Mann so unverblümt angemacht zu werden. Wie konnte er nur gemerkt haben ...? Zu meiner Beschämung lachte er jetzt amüsiert. Hatte ich mich

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