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Loverboys 122: Lippenbekenntnisse eines Strichers Die erotischen Eskapaden des jungen Paul von Maltese, William (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.05.2012
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
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Loverboys 122: Lippenbekenntnisse eines Strichers

'Schreib über dein Leben als Stricher', wurde Paul immer gesagt. Nun macht der attraktive, junge Mann Ernst und berichtet offen und schonungslos davon, wie er zum Stricher wurde. Aber Paul lässt auch andere Kollegen zu Wort kommen. Die erzählen frei von der Leber weg von ihrem Job, der nicht nur für Überraschungen gut ist, sondern ihnen auch viele geile Stunden beschert.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 16.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867874168
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.122
    Größe: 545 kBytes
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Loverboys 122: Lippenbekenntnisse eines Strichers

MR. WIN

Mr. Chad Win war ebenfalls ein Lehrer von mir, und zwar für englische Literatur an der Hellgintown High. Er war der erste Mann, auf den ich es wirklich abgesehen hatte, nachdem unübersehbar meine Eier tiefer zwischen den Beinen hingen, meine Schamhaare gesprossen waren und ich das Alter erreicht hatte, in dem ich mich rechtmäßig als 'Mann' bezeichnen durfte.

Es war nicht Mr. Win, bei dem ich das erste Mal angeschafft habe. Überhaupt wäre es ein Irrtum anzunehmen, ich hätte in dieser Phase meines Lebens schon geahnt, wie tief ich mich einmal ins Stricherleben stürzen würde. Ich wusste vielmehr noch gar nicht genau, was ich beruflich machen wollte, tendierte aber dazu, in die Werbung zu gehen. Obwohl ich gemerkt hatte, dass ich eindeutig ein Talent zum Schreiben besaß, was mir auch von einigen Lehrern bestätigt wurde, kam es mir nie in den Sinn, beruflich Romane oder Kurzgeschichten zu verfassen. Ich hielt mich nicht für einen Hemingway oder Steinbeck und ich hatte auch nicht den Ehrgeiz, einer zu werden. Obwohl mir die Idee, irgendwann mal ein Buch zu schreiben, nicht völlig abwegig vorkam, würde ich das, wenn überhaupt, so dachte ich mir, als Hobby machen, während ich mich hauptsächlich darauf konzentrieren würde, mir als Angestellter einer großstädtischen Werbeagentur Reklamesprüche oder Slogans auszudenken.

Auch wenn ich wusste, dass ich aufs College gehen wollte und dass meine Eltern wollten, dass ich hinginge ... und auch wenn ich immer fleißig gearbeitet hatte, um die guten Noten zu bekommen, die dafür notwendig waren - entweder indem ich tatsächlich lernte oder indem ich Mr. Fargunut im Unterricht erlaubte, sich ein bisschen an mir zu reiben - hingen das Wo und Wann noch in der Luft. Darlehen, Stipendien, sogar Ferienjobs waren in Betracht zu ziehen, und ich musste die Entscheidung treffen, ob ich mich sofort an einem Provinzcollege einschreiben oder lieber ein Jahr aussetzen sollte, um die nötigen Studiengebühren für eine größere, renommierte Universität zusammenzubekommen.

Ganz bestimmt aber traf ich mich mit Mr. Win nicht wegen seiner Beziehungen zu verschiedenen Universitäten - von denen hatte ich keine Ahnung. Noch weniger traf ich mich mit ihm wegen der Beziehungen, die sein Vater für mich hätte spielen lassen können - davon hatte ich noch weniger Ahnung. Ich wollte von Mr. Win wirklich nichts weiter als seinen Schwanz zu sehen, denn ich hatte gehört, er habe ein echt großes Teil. Ich wollte sehen, ob es stimmte, was man sich erzählte: dass sein bestes Stück so groß war, dass er sich selbst einen Blowjob verpassen konnte, indem er, im Stehen oder Sitzen, sich einfach nur vornüberbeugte, weit den Mund aufsperrte und das Monster mit seinen Lippen bearbeitete.

Damals wie heute war der Gedanke 'Sex zu haben' nichts, wonach ich wirklich ein verzweifeltes Bedürfnis verspürte. Im Fall von Mr. Win hatte ich allerdings nichts dagegen, wenn es zum Sex kommen sollte, während ich seinen fetten Schwanz zu sehen bekam, um mich zu vergewissern, ob er ihn nun schlucken konnte oder nicht. Ich war damals schon von mehr als einem Schwanz in den Arsch gefickt worden und hatte mehr als eine Latte gelutscht. Und davon mal abgesehen bot Mr. Win auch durchaus keinen üblen Anblick. Er hatte braune Haare, braune Augen, ein markantes Kinn, einen sportlichen Körper und wirkte ungeheuer smart, auch an den Tagen, an denen er nicht sein Harvard-Sweatshirt anhatte.

Alle meine Freunde, ob schwul oder hetero, hatten die Gerüchte über seine außergewöhnliche Ausstattung gehört, aber niemand, den ich kannte, hatte sie je wirklich gesehen. Es war immer nur jemand, der jemanden kannte, der jemanden kannte, der sich angeblich daran verschluckt hatte.

Daher hatte ich es mir zur Mission gemacht, die Gerüchte entweder als wahr zu bestätigen oder ein für alle Mal zu widerlegen. Das Problem dabei war natürlich, dass Mr. Win streng darauf zu achten schien, es nie mit einem sei

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