text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Loverboys 129: Heiße Jungs in engen Hütten Erotische Abenteuer in den Bergen von Adamson, Phil (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.12.2012
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Loverboys 129: Heiße Jungs in engen Hütten

Während der Winterferien soll der junge Hüttenwart Laurin die Berghütten für die Touristen vorbereiten. Doch immer wieder durchkreuzt das Wetter seine Pläne. Wenn mal wieder ein Schneesturm alles lahmlegt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit den Gästen auf Tuchfühlung zu gehen. Dabei trifft er ständig auf sportliche Jungs und kräftige Kerle - und kommt voll auf seine Kosten. Eingeschneit und ausgezogen lautet dann das Motto ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 01.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867874847
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.129
    Größe: 376 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Loverboys 129: Heiße Jungs in engen Hütten

Laurins Bergabenteuer beginnt

P ass auf wenn du zur oberen Glenner Klamm kommst. Da reisst's jed's Jahr die Eisen aus'm Fels bei der Schneeschmelz. Im Sommer war kein Mensch oben, Gott weiß, wie's dort jetzt aussieht. Musst halt schaun." Mit diesen Worten drückte Hannes mir, seinem neuen Hüttenwart, eine Steigaxt in die eine Hand und ein paar gebogene Eisen in die andere. Ich zurrte beides mit langen Riemen fest an den prall gefüllten, riesigen Rucksack und schnallte mir das Ding um. Nun hieß es Abschied nehmen. Aus den hellen Augen im braungebrannten und wettergegerbten Gesicht des Mannes leuchtete mir Ermunterung, aber auch ein wenig Angst entgegen. Die Besorgnis des älteren und erfahreneren Kerls fing an, mich zu nerven.

"Wird schon schiefgehen", machte ich mir selbst Mut. "Ich melde mich, sobald ich auf der Hütte bin."

Hannes entging meine leichte Gereiztheit nicht. Er musterte mich, blickte mir in die Augen und nickte kurz.

Dann schlug er mir freundschaftlich auf die Schulter und öffnete die Tür. Draußen blinzelte ich in die gleißende Schneelandschaft. Ich sog den Anblick des weiten Tals mit den Berggipfeln ein, bevor ich die Schneebrille aufsetzte. Mit einem kurzen Nicken verabschiedete ich mich von meinem Chef, schulterte die Skier und marschierte los.

Mit jedem Meter, den ich mich von der Station entfernte, besserte sich meine Laune. Ich atmete in tiefen Zügen die klare Bergluft ein, folgte still der Straße, die zu einem Weg und schließlich zu einem schmalen Pfad wurde, Schritt um Schritt, Tritt um Tritt. Meine Gedanken kreisten. Die Freude auf den abenteuerlichen Ferienjob, den ich für ein paar Wochen angenommen hatte, zauberte mir ein zufriedenes Grinsen aufs Gesicht. Geil! Weit ab von der Stadt mit ihrem Menschengetümmel und Technologiestress würde die Einsamkeit nur durch den gelegentlichen Kontakt mit Tourgästen unterbrochen werden. Es konnte ja nicht allzu schwer sein, die sechs Hütten, die mir anvertraut waren, in Schuss zu halten. Bisschen fegen, bisschen Holz hacken, Kamin sauber machen, paar Lebensmittel verteilen ... Was sollte da schon dabei sein? Die meiste Zeit über - so hatte ich mir das ausgerechnet - würde ich abhängen, mich viel in der Wildnis herumtreiben und mich nicht waschen. Es würde mir an nichts fehlen!

Während ich so lief, kamen mir Bilder in den Sinn. Das Gesicht von Beni, dem jungen Kerlchen, das vor nicht ganz vier Wochen mein Herz im Sturm gewonnen hatte. Würde er auf mich warten? Die schlauen dunklen Augen, der weiche Dreitagebart, das gewinnende Lachen. Ich versuchte, das Gefühl heraufzubeschwören, wie ich mich von hinten an Benis nackten Körper schmiegte und spürte fast die warmen, glatten Arschbacken in meinem Schoß ... Als ich einen Ständer bekam, musste ich lachen. Ich hielt inne, um den Ausblick zu genießen. Ich war bereits seit drei Stunden unterwegs und bereits ziemlich weit oben, bestimmt achtzehnhundert Meter. Unter mir lagen felsige Hänge und Schneefelder, an denen die langen, blaugrünen Zungen des Bergwalds leckten, bis fast in diese Höhe. Über den Gipfeln schwebte ein Adler, oder vielleicht ein Geier, es war schlecht zu erkennen. Ich hatte keine Lust, das Fernglas zur näheren Bestimmung heranzuziehen. Der unverklärte Blick in die weite Landschaft war mir lieber. Ich machte eine Pause und genehmigte mir eines der Schinken-Käse-Brote, die ich im Rucksack verstaut hatte. Frohen Mutes stieg ich dann weiter bergauf.

Mit meinen vierundzwanzig Jahren war ich körperlich in Bestform und hatte dazu eine gehörige Portion Verantwortungsbewusstsein. Ich kam gut mit anderen Menschen klar, die meisten fanden mich sympathisch. Außerdem kannte ich mich in den Bergen bestens aus - ich würde also ohne Zweifel einen tollen Hüttenwart abgeben. Hannes Flüel hatte sich bestimmt nicht getäuscht. Das würde ich schon bald beweisen.

Je weiter ich nach oben kam, desto höher lag der Schnee. Bald ahnte ich, warum Hann

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen