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Loverboys 134: Heiße Nächte in Istanbul Schwule Liebe, heißer Sex und orientalische Männer von Adamson, Phil (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.11.2013
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
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Loverboys 134: Heiße Nächte in Istanbul

Der 25-jährige Andi braucht dringend Tapetenwechsel. Kurz entschlossen bucht er einen Flug nach Istanbul. In der quirligen Metropole lässt sich Andi treiben, erlebt aufregende Abenteuer und lernt die heißblütige Leidenschaft südländischer Männer am eigenen Leib kennen. Bald ist der junge Mann drauf und dran, sich im Rausch eines orientalischen Traums zu verlieren ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 01.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867876551
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.134
    Größe: 383 kBytes
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Loverboys 134: Heiße Nächte in Istanbul

Andi flüchtet in orientalische Lust

M esut. Hakan. Ferit. Und Joe.

"Einfach Joe", hatte der türkische Taxifahrer auf Englisch erklärt und seinen Namen amerikanisiert, denn sicher war das nicht sein richtiger. Nun sollte ich also hier in Joes Wohnung Tee trinken, irgendwo in Istanbul, zusammen mit Mesut, Hakan und Ferit. Weil ich Joe im Taxi gesagt hatte, er solle mich bitte in ein billiges Hotel fahren, und weil er mich wohl nett fand, nahm er mich kurzerhand mit zu sich. Für ein paar Nächte könnte ich ein Zimmer bei ihm bekommen, hatte er gemeint. Günstig, versteht sich. Die halsbrecherische Fahrt durch enge, steile Gassen in dem belebten Viertel endete damit, dass wir drei seiner Freunde aufgabelten und schließlich eine endlose Treppe in einem marode wirkenden Gebäude emporklommen. Dunkel war es in dem Treppenhaus, und das mulmige Gefühl, das mich während unseres schweigenden Aufstiegs beschlichen hatte, steckte mir immer noch in der Magengegend, als wir oben ankamen. Die Wohnung unterm Dach allerdings war eine echte Offenbarung. Das Wohnzimmer ging in die Küche über, alles nett eingerichtet, wenn auch ein bisschen unordentlich, und durch eine überraschend moderne und großflächige Fensterfront flutete Sonnenlicht die Räume. Sie gab den Blick frei auf das glitzernde Wasser des Goldenen Horns und die Kulisse des Großen Bazars und der vielen Moscheen am anderen Ufer. Atemberaubend!

Während ich den Ausblick genoss, quatschten und lachten die vier jungen Türken hinter mir und gossen den perfekten Soundtrack über das Bild. Zum ersten Mal seit Tagen atmete ich durch. Istanbul! Konstantinopel! Byzanz! Orient! Ja, es war genau die richtige Entscheidung gewesen, Frankfurt den Rücken zu kehren und hierher zu fliegen! Hier würde ich den ganzen Mist zuhause vergessen, fühlte mich bereits jetzt pudelwohl in der völlig fremden Stadt.

Die vier Jungs taten ihr Bestes, um mich willkommen zu heißen. Auch Hakan sprach ganz gut Englisch, während Mesut und Ferit nur ein paar Brocken kannten. Im Gegensatz zu seinen Freunden, hatte er helle Augen, grau oder graugrün, auf alle Fälle sehr sexy zu seiner gebräunten Haut und dem dunkelbraunen, gelockten Haar. Er war auch der einzige, der kein Bärtchen trug, was ihn jünger wirken ließ als die anderen. Ich schätzte ihn auf Anfang zwanzig. Gut gelaunt setzte ich mich neben ihn auf das Sofa. Die anderen hatten es sich in Sesseln bequem gemacht. Lächelnd reichte mir Hakan eine kleine Schale Gebäck und machte eine einladende Kopfbewegung.

" It's good ", meinte er schlicht.

Die dicken Kekse waren mit Feigen und Nüssen gefüllt und schmeckten tatsächlich genial. Als ich mir nach dem Genuss die Finger ableckte, lachte Hakan belustigt auf und ahmte mich ein bisschen übertrieben nach, indem er ebenfalls einen Finger in den Mund führte und schmatzend ablutschte. Die anderen kicherten, redeten miteinander auf Türkisch und lachten noch mehr. Zunächst musste ich unwillkürlich mitlachen, aber als der schlanke Mesut aufstand und eine noch peinlichere Interpretation vortrug, indem er geziert an den Fingern nuckelte und dabei wie in Verzückung die Augen verdrehte, stahl mir die wachsende Unsicherheit mein Lachen aus dem Gesicht. Machten sich die Kerle über mich lustig, weil ich schwul war?

Ehe ich den Gedanken weiter vertiefen konnte, drehte Mesut mit einem Mal richtig auf. Er schüttelte sich und grunzte, warf sich plötzlich mit einem Satz auf Joe und rieb sein Gesicht in dessen Schoß. Joe schrie überrascht auf, prustete aber dann gleich los und drückte Mesuts Kopf fest zwischen seine Beine. Mesut wehrte sich halb gespielt, weit nach vorne gebeugt in Joes Armzange gehalten, und bekam von Hakan ein paar kräftige Klapse auf den Arsch, während sich Ferit schüttelte vor Lachen. Die waren wohl alle übergeschnappt! Mit verlegenem Lächeln beobachtete ich das verrückte Treiben. Und gleich darauf fiel mir die Kinnlade runter, als nämlich M

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