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Loverboys 143: Heiße Spritztour auf Korsika von Lingen, Creg (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.07.2015
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
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Loverboys 143: Heiße Spritztour auf Korsika

Benjamin ist blutjunge neunzehn und wird von seinem erfahrenen Freund Thierry zum FKK-Urlaub nach Südfrankreich und Korsika eingeladen. Mit von der Partie ist der dreißigjährige Mönch Pierre, der kurz vor seinem endgültigen Gelübde der sexuellen Enthaltsamkeit steht und ein letztes Mal seinen Begierden nachgeben möchte. Die sommerliche Hitze des Südens lädt jeden Tag zu einer neuen Spritztour ein.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 14.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867878876
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Bd.143
    Größe: 1238 kBytes
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Loverboys 143: Heiße Spritztour auf Korsika

1. Tag - Donnerstag

A ls mich mein Vater am frühen Morgen nach Frankfurt zum Hauptbahnhof fuhr, dachte ich bei mir: 'Mal sehen, was ich diesmal in der Aufregung vergessen habe.' Der Zug war pünktlich, und ich hatte einen Fensterplatz reserviert. Papa winkte mir nach, so lange er mich noch sehen konnte.

Aus der Reisetasche holte ich das belegte Brötchen, welches ich noch schnell eingepackt hatte. Beim Frühstück war meine Kehle wie zugeschnürt gewesen. Wieder hatte ich das Gefühl, eine Reise anzutreten, die ich gewiss nie mehr vergessen würde. Jetzt, im gemütlichen Zug, in dem alle Umsitzenden noch ein wenig Schlaf nachzuholen schienen, fiel alle innere Spannung von mir ab.

'Benjamin, ein neues Abenteuer liegt vor dir', dachte ich bei mir.

Die Umsteigzeit in Paris war wirklich gut bemessen, und ich erwischte schnell die richtige Metro, um zum Gare de Lyon zu kommen, von dem alle Züge in Richtung Marseille abfahren. Ein halbes Weißbrot, belegt mit Ei, Thunfisch und Tomaten, reichte mir als Mittagsmahlzeit. Vorsorglich kaufte ich am Bahnhofskiosk noch zwei Flaschen Mineralwasser.

Auch der TGV nach Avignon startete pünktlich. Erstmals saß ich in diesem französischen Schnellzug und genoss bei wolkenlosem Himmel die vorüberziehende Landschaft. 'Gute Güte, ist Frankreich groß', dachte ich eines ums andere Mal.

Als der Zug etwas außerhalb von Avignon in den TGV-Bahnhof einfuhr, sah ich Thierry am Bahnsteig stehen. Mein Herz klopfte schneller. Würde er mich noch so mögen wie im letzten Sommer? Ich konnte es kaum erwarten, bis endlich die Tür geöffnet wurde.

Thierry sprang auf mich zu und fiel mir so vehement um den Hals, dass ich für einen Augenblick kaum Luft bekam. Dann richtete er sich auf, schaute mich durch einen Vorhang von Tränen an und sagte mit zitternder Stimme: "Wenn du wüsstest, wie sehr ich mich auf diesen Augenblick gefreut habe ..."

"Mir geht es ebenso", erwiderte ich leise, und auch meine Stimme klang nicht gerade souverän.

"Komm", sagte er nun entschlossen, schnappte sich meine Reisetasche und eilte voraus zum Autoparkplatz. Ich hatte Mühe, ihm zu folgen. "Lass mich erst auf die Autobahn fahren", bat er, "dann erzähle ich dir alles, was du wissen solltest."

Ich schaute auf die Autoreisekarte, die ich von der Rückbank griff. Auf einer Nationalstraße ging es zunächst ein kurzes Stück zur Autobahn, auf dieser dann in Richtung Südwesten, vorbei an den Städten Nîmes und Montpellier bis Beziers, und dann noch ein paar Kilometer zum Meer hin nach Cap d'Agde, dem größten Nudistenzentrum am westlichen Mittelmeer.

"Ich bin heute Morgen nicht von Cap d'Agde aus gestartet", erklärte Thierry, "sondern kurz nach sechs Uhr von meiner Wohnung in Paris weggefahren. Ich bin also zum ersten Mal in diesem Sommer in Cap d'Agde. Du weißt, dass ich das Appartement meines Pariser Malerfreundes nutzen darf. Es ist eine hübsche kleine Wohnung. Besonders der Blick auf das Meer wird dir gefallen."

"Ich hoffe, ich sehe das Meer überhaupt, Thierry", sagte ich mit belegter Stimme.

"Wieso?", fragte er überrascht zurück.

"Thierry ...", meine Stimme versagte für ein paar Sekunden, ehe ich mich gefangen hatte und weitersprechen konnte, "ich freue mich über die ungeplante und für mich völlig überraschende Einladung so sehr, dass ich gar nicht weiß, ob wir überhaupt das Bett verlassen, um zu schwimmen oder etwas zu essen."

Es gelang mir sogar, bei den letzten Worten zu lächeln.

"Mein lieber Benjamin, du ahnst gar nicht, wie mir auch jetzt noch das Herz klopft vor Freude. Ich habe seit unserer Bootstour im vergangenen Sommer keinen sexuellen Kontakt mehr gehabt und musste mich auf die Erinnerung an diese herrliche Zeit und auf meine rechte Hand verlassen, um zu innerer Ruhe zu kommen."

"Ich auch, Thierry, ich habe ab und zu sogar den Dildo benutzt, den du mir zum Abschied geschenkt hattest. Übrigens", fügte ich no

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