text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Loverboys 147: Verbotene Spiele im Park von Tilmann, Jan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.02.2016
  • Verlag: Bruno-Books
eBook (ePUB)
7,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Loverboys 147: Verbotene Spiele im Park

Nach der Flucht aus seinem abgelegenen Internat landet Tim in der Großstadt. Der gewiefte Ausreißer weiß schon, wie er sich durchschlagen will. Erst neulich hat er von der zahlungskräftigen Kundschaft gehört, die für flinke Finger, gierige Lippen und pralle Hinterteile immer ein paar Scheine lockermacht. Noch am ersten Tag lernt er den hübschen Niklas kennen, der ihn in die Regeln des geilsten Gewerbes der Welt einführt - und bald gehen die beiden Jungs gemeinsam hemmungslos auf Freierfang ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 01.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959851848
    Verlag: Bruno-Books
    Serie: Loverboys 147
    Größe: 1021 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Loverboys 147: Verbotene Spiele im Park

Eine unverhoffte Freundschaft

L eise klackend schlug der Euro im Münzschacht der schmalen Tür auf. Tim zog den kleinen Schlüssel ab und verstaute ihn sorgfältig in der Hosentasche seiner abgewetzten Bluejeans. Dieses Schließfach sollte die nächsten Tage sein ganzes Hab und Gut verwahren. Außer dem großen Rucksack und dem Schlafsack hatte der schmächtige Blondschopf auf seiner überstürzten Flucht nichts mitnehmen können. Trotzdem fühlte er sich erleichtert. Das verhasste Erziehungsheim würde ihn nie wiedersehen, schwor er sich. Nie wieder sollten ihn ältere Schüler demütigen. Oder gar verprügeln.

In Stuttgart kannte der Junge niemanden, hier musste er sich ganz allein durchschlagen. Seine Eltern konnte er getrost abhaken. Die kamen selber nicht klar, die würden ihn sicher sofort zurück ins Heim schicken. Schon ein Jahr hatte er sie nicht mehr gesehen, und mittlerweile waren auch die sporadischen Briefe der Mutter ausgeblieben.

Tim musste vorsichtig sein, sicher hatte die Heimleitung längst die Polizei verständigt. Immerhin lag die Flucht aus dem ländlichen Internat schon drei Tage zurück. Möglichst unauffällig durchquerte der Junge zwischen den hektischen Reisenden die lange Bahnhofshalle und stieg schließlich die breite lange Treppe zum Ostausgang hinunter.

Auf dem kleinen Vorplatz standen Taxifahrer neben ihren Wagen, denn die Mittagssonne hatte die Luft kräftig aufgeheizt. Gegenüber lag der Busbahnhof, dahinter der Mittlere Schlossgarten. Vorsichtig überquerte Tim die Cannstatter Straße und schlenderte weiter durch den schattigen Park. Nach einem kurzen Rundgang entdeckte er endlich das Planetarium und die geschwungene Treppe, die zu dem kleinen Parkplatz hochführte. Darunter lagen eine große U-Bahnstation, Toiletten, ein Kiosk und ein italienisches Restaurant. Alles stimmte, genauso hatte es ihm sein Klassenkamerad Alexander beschrieben - und der war vor einigen Monaten immerhin für zwei Wochen in Stuttgart untergetaucht. Doch dann hatte ihn die Polizei im Park erwischt und zurück ins Internat gebracht.

"Das ist total einfach, die Freier zahlen dir 20 Euro für eine schnelle Nummer im Wagen. Du holst denen einfach einen runter. Und wenn du mehr machst, sind auch schon mal 50 bis 80 Euro drin." Diese beiden Sätze von Alex schwirrten immer wieder durch den Kopf des Ausreißers.

In sicherer Entfernung setzte sich Tim auf eine Bank und beobachtete die Leute. Einige auffallend schlanke Jungs mit vollen Haaren und betont sportlichen Outfits tauchten regelmäßig, so etwa alle Viertelstunde auf, stiegen die lange geschwungene Treppe hoch, lehnten sich oben auf dem Parkplatz lässig an das Geländer oder gingen gelangweilt hin und her. Und auch einige seriös gekleidete ältere Männer fielen Tim nach einer Weile auf. Immer wieder schlenderten sie scheinbar zufällig am Planetarium vorbei, doch ihren aufmerksamen Blicken entging keiner der vorbeilaufenden attraktiven Bengel.

"Hast du mal 'ne Zigarette für mich?", fragte plötzlich eine helle Tenorstimme. Ein schlanker Junge in hellen modischen Bluejeans und einem braun-weiß gestreiften Kapuzenshirt stand neben der Bank, die braunen, leicht welligen Haare verdeckten die Stirn, ein keckes Lächeln umspielte die vollen Lippen, die Augen funkelten neugierig. Tim zückte seine Packung aus der Hosentasche und streckte sie dem hübschen Bengel entgegen. Der nahm eine Zigarette und ließ sich Feuer geben. Dann setzte er sich neben den Blondschopf auf die Bank.

"Du beobachtest ständig den Parkplatz da oben, das ist bestimmt kein Zufall. Wenn du Freier aufreißen willst, musst du schon mal hochgehen. Mitten im Park spricht dich tagsüber bestimmt keiner an. Sind doch viel zu viele Leute hier. Und die Rentner, die ständig den Jungs nachgaffen, kannst du glatt abhaken. Die drehen jeden Schein fünfmal um, ehe sie sich entscheiden. Hängst du an der Nadel?"

"Wie meinst du das?"

"Wer hier schon tagsüber anschafft, brau

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen