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Loverboys Classic 12: Das Jungeninternat Schwule Liebe, heißer Sex und süße Jungs

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2013
  • Verlag: Bruno Gmünder Verlag
eBook (ePUB)
7,99 €
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Loverboys Classic 12: Das Jungeninternat

Hier werden die Jungs auf das Erwachsenenleben vorbereitet. Sie sind wild. Sie sehen gut aus. Sie sind verspielt und vor allem eines: neugierig. Gerade erwachsen, wollen sie endlich die Liebe am eigenen Leibe erfahren. Ob während der Nachhilfestunde, nachts im Park oder beim Küchendienst - die durchtriebenen Internatszöglinge lassen garantiert nichts anbrennen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 01.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783867875851
    Verlag: Bruno Gmünder Verlag
    Serie: Loverboys Classic Bd.12
    Größe: 732 kBytes
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Loverboys Classic 12: Das Jungeninternat

Geheimnisse eines Sommers

Thomas Mindt

I n Gedanken versunken, starrte Jérémie auf das weiße Blatt, das vor ihm lag, und malte kleine Männchen darauf, die alle aussahen wie sein Vater. Auf den war Jérémie gar nicht gut zu sprechen. Am liebsten hätte Jérémie ihn an eine Rakete gebunden und dann eigenhändig auf den Mond geschossen, besser noch in eine andere Galaxie! Nach und nach verunstaltete Jérémie die Figuren auf groteske Art und Weise, um seine Verachtung zum Ausdruck zu bringen.

Seinem Vater würde er es noch heimzahlen, schwor Jérémie. Was hatte Jérémie schon großartig angestellt, dass dieser Bourgeois sich wie ein Familien-Despot aufspielen musste? Nicht nur dass er bei seiner lautstarken Gardinenpredigt puterrot angelaufen war, nein, auch die Ader an seiner rechten Schläfe trat heraus und nahm die Ausmaße eines Fahrradreifens an, zumindest hatte es Jérémie so empfunden. Davon mal ganz abgesehen, hatte vermutlich jeder in Paris völlig mühelos Jérémies Vater Zeter und Mordio schreien hören können. Das war ein kleiner Rekord, lag doch das elterliche Weingut weit vor den Toren der französischen Hauptstadt.

Und was hatte das väterliche Gemüt dermaßen erhitzt? Nichts, wie Jérémie fand. Seine Mutter hatte ihn mit seinem Cousin Jacques erwischt, als beide mit runtergezogener Hose unmissverständliche Berührungen austauschten und dabei sichtlich Spaß hatten. Ein hysterischer mütterlicher Schrei des Entsetzens brachte den Stein ins Rollen. Jérémie war heilfroh darüber, dass seine Mutter nicht fünf Minuten früher ins Zimmer reingeplatzt war, sonst wäre sie vermutlich ohnmächtig geworden.

Bestürzt war Jérémies Mutter zu dessen Vater gelaufen, um die Hiobsbotschaft zu überbringen, dass Jérémie sich in unsittlicher Weise Jacques genähert hatte. Keine zwei Minuten später hatte Jérémie vor seinen Vater treten müssen, nach einer Ohrfeige brüllte dieser cholerisch los. Seine Mutter hatte aufgelöst in der Ecke gesessen, flennte und analysierte: "Dabei muss es sich um eine pubertäre Verirrung handeln. Diese Phase soll es angeblich geben. In den Zeitungen habe ich davon gelesen. Aber dass so etwas in der eigenen Familie geschehen kann, wer denkt daran? Vielleicht wäre es das Beste, wenn wir einen Therapeuten zu Rate ziehen. Ich darf gar nicht daran denken, was die Nachbarn sagen werden. Madame Gosset wird sich das Maul zerreißen. Dabei sollte sich die alte Klatschbase besser um ihre missratene Tochter kümmern. Es weiß doch jeder, dass Virginie Umgang mit vermögenden Männern pflegt, die doppelt so alt sind wie sie. Ich brauche jetzt dringend einen Cognac!"

"So einen wie dich haben wir nicht großgezogen. Diese Flausen werde ich dir schon austreiben, junger Mann!", hatte sein Vater verlauten lassen und schritt zur Tat, um seine Drohung in die Realität umzusetzen.

Kurzerhand war Jérémie in ein Internat verbannt worden. Damit war das Problem für seine Eltern gelöst. Seit zwei Monaten drückte er nun schon die Schulbank in diesem Internat, das in einem alten Schloss untergebracht war und in gut betuchten Kreisen einen erstklassigen Ruf genoss. Jérémie hasste das Internat. Er vermisste seine Freunde zu Hause und besonders Jacques. Der Umgang mit Jacques war ihm bis auf weiteres verboten worden. Jérémie konnte seine Eltern nicht verstehen. Aber das war ja nichts Neues, die machten doch stets viel Wirbel um nichts! Alles, was für die zählte, war das Geschäft und ihr gesellschaftliches Ansehen. Für Jérémie war das alles nicht nachzuvollziehen. Was hatte er schon großartig angestellt? Er hatte mit Jacques ein bisschen gefummelt und einen Längenvergleich angestellt. Na und! Immerhin hatte der Vergleich etwas sehr Erfreuliches ans Licht gebracht: Mit seinen sechzehn Jahren war Jérémie gut gebaut, worüber er sich natürlich freute.

Jérémie sah seine Zeichnungen an und malte seinem Vater eine Napoleon-Mütze auf. Ab in die Verbannung!, dachte e

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