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Loverboys Classic 24: Forscherdrang im Internat von Holtmann, Kevin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.08.2015
  • Verlag: Bruno-Books
eBook (ePUB)
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Loverboys Classic 24: Forscherdrang im Internat

Das Internat, in dem Kevin und Sandy sich eine Bude teilen, wirkt eigentlich ganz anständig. Aber nachts, wenn die beiden Jungs mit Freunden auf heimliche Entdeckungstour gehen, fallen alle Hemmungen. Ob im Billardzimmer, im Hallenbad oder in der Schlosskapelle: Sie können einfach ihre Finger nicht voneinander lassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 176
    Erscheinungsdatum: 20.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959850476
    Verlag: Bruno-Books
    Größe: 941 kBytes
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Loverboys Classic 24: Forscherdrang im Internat

Schloss Barnstedt,
den 3. August 2008

Hallo Berlin!

Hier kommt mein erster Bericht. Am besten steige ich gleich voll ein, sonst geht noch der ganze Nachmittag flöten. Leider gibt es hier nur wenig Freizeit. Vormittags haben wir fünf Stunden Unterricht, nachmittags stehen dann alle möglichen Leistungskurse und Gilden auf dem Plan, und ab fünf Uhr müssen wir auf unseren Zimmern Hausaufgaben machen. Fast jede Minute in diesem Internat ist verplant. Nur an den Wochenenden kann man mal richtig durchatmen und endlich jene Themen aufgreifen, die in den Lehrplänen einfach nicht auftauchen.

Ich wohne hier auf einer Zweierbude im Schülerhaus Drei, einem komfortablen Neubau. Mein Mitbewohner heißt Sandy Büchner. Sandy besucht erst seit drei Wochen Schloss Barnstedt und ist noch ein wenig schüchtern. Das ging mir ja genauso, als ich vor zwei Jahren hier ankam und absolut niemanden kannte.

Sandy ist so ein norddeutscher Typ: Ich beneide ihn immer wieder um seine schlanke sportliche Figur, die strohblonden Locken und die Stupsnase. Auf seiner Oberlippe zeigt sich schon ein leichter Pflaum, der fällt aber kaum auf. Seine Haut ist total zart und makellos, nicht ein Pickel weit und breit - echt zum Abknutschen.

Ich bin übrigens genauso schlank wie Sandy, doch ich habe kastanienbraunes glattes Haar, oben ganz voll, den Nacken und die Ohren lasse ich mir immer frei schneiden.

Leider reagiert Sandy nicht, wenn ich ihm tief in die Augen schaue. Er kapiert einfach nicht, was in meinem Kopf vorgeht. Als ich ihm letzte Woche beim Geräteturnen Hilfestellung gegeben habe, ist er mir ein paarmal vom Hochreck voll in die Arme geknallt. Ich habe seinen verschwitzten Körper fest an mich gedrückt, ein paar Sekunden länger als nötig, doch in seiner Hose rührte sich rein gar nichts.

Andere Mitschüler bekommen bei solchen Gelegenheiten schon mal einen Ständer, und den kann man durch den dünnen Stoff der Turnhosen natürlich deutlich spüren. Die meisten haben dann nichts dagegen, wenn man ein wenig auf der langen Beule rumdrückt oder den Prügel gefühlvoll durchknetet. Im üblichen Durcheinander beim Geräteturnen fällt das gar nicht auf. Herr Breckheimer, unser junger Turnlehrer, hat die Klasse einfach noch nicht so richtig im Griff.

Am letzten Samstag hat Sandy seine Zurückhaltung mir gegenüber aber endlich aufgegeben. Wir lagen in den Betten und warteten ungeduldig auf Mitternacht. Punkt zwölf Uhr schlüpften wir in unsere Sportklamotten und schlichen die Treppen runter. Auf leisen Sohlen ging es weiter über den riesigen Schlosshof. Der helle Schein des Vollmondes verfing sich im Laub der hohen Eichen, und wir nutzten die dunklen Schatten als Deckung.

Natürlich ist es strengstens verboten, nachts die Schüler-Unterkünfte zu verlassen, doch das gab der Sache erst den richtigen Kick. Vor mir ging Malte Neubert mit seinem breiten Kreuz und den strubbeligen braunen Haaren. Der hatte sich diese geheime Nachtaktion ausgedacht. Neben ihm spazierte Lukas Kling, im Vergleich zu Malte nur ein dünner Schatten. Sandy plumpste gerade das Herz in die Hose: Ängstlich drückte er sich an meine linke Seite, und ich legte ihm beruhigend den Arm um die schmalen Schultern.

Dass Sandy bei mir Schutz suchte, konnte ich zunächst gar nicht glauben. Es störte ihn auch nicht, dass mein Arm kumpelhaft auf seinen Schultern ruhte. Während wir weiter dicht an dicht über den schattigen Schlosshof schlichen, berührten sich unsere Hüften immer wieder ganz leicht. Ich sog den süßen Duft seiner zarten Haut ein. Am liebsten hätte ich ihn auf den schlanken Hals geküsst, doch ich traute mich nicht.

Zugegeben, auch ich hatte ganz schön Muffensausen. Aber ich ließ es mir nicht so anmerken. Hätte uns ein Lehrer um diese Zeit auf dem Schlosshof erwischt, hätten wir garantiert an den nächsten vier Wochenenden den ganzen Rübenacker umgraben müssen. Doch das Risiko war gering, Herr Breckheimer hatte erst kurz vor Mitter

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