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Lust de LYX - In tiefer Sehnsucht von Rice, Lisa Marie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2013
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Lust de LYX - In tiefer Sehnsucht

Lust de LYX - das dritte 'Sixpack'! Freuen Sie sich auf sechs weitere prickelnde Storys voller Sinnlichkeit und Leidenschaft! Er ist reich, sexy, erfolgreich - und auf dem Weg nach oben hat er sich mehr Feinde gemacht, als er an einer Hand abzählen kann. Der Geschäftsmann Nicholas Lee weiß, dass alle, die ihm nahestehen, in Lebensgefahr schweben. Doch dann trifft er auf die junge Isabelle Summerby und kann der Sehnsucht, die sie in ihm auslöst, nicht widerstehen. Nur wenige Tage bleiben ihnen, bis seine Feinde sie aufgespürt haben. Wenige Tage voller Leidenschaft, Hingabe und Nähe ... Tage, in denen Nicholas sein Herz verliert. Ca. 120 Seiten. Diese Kurzgeschichte ist im April 2013 unter dem Titel 'Dunkle Sehnsucht' in dem Roman Midnight Man - Gefährliche Mission erschienen.

Lisa Marie Rice bleibt ewig 30 und wird nie älter. Sie ist groß, gertenschlank und wunderschön. Männer liegen ihr scharenweise zu Füßen. Sie hat alle wichtigen Buchpreise der Welt gewonnen, ist stolze Besitzerin eines schwarzen Gürtels und hat einen Doktor in Archäologie, Kernphysik und der tibetischen Literatur. Außerdem ist sie eine gefeierte Konzertpianistin. Habe ich den Nobelpreis erwähnt? Lisa Marie Rice ist natürlich eine virtuelle Frau und existiert nur am Computer, wenn sie Liebesromane schreibt. Sie verschwindet, wenn der Bildschirm erlischt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 28.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802591891
    Verlag: LYX
    Größe: 667 kBytes
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Lust de LYX - In tiefer Sehnsucht

Erstes Kapitel

"Ich will Ihre Tochter."

Obwohl Nicholas die Stimme gesenkt hatte, hatte sein Gegenüber seine Worte gehört und war blass geworden.

In der Ferne war ein Donnergrollen zu hören. Vier Sekunden später tauchte ein heller Blitzstrahl das dunkle Arbeitszimmer in gleißendes Licht. Richard Summerby IV zuckte zusammen. "I...ich bitte um Entschuldigung?", stammelte er.

Ah, dachte Nicholas amüsiert. Die tadellosen Manieren der oberen Zehntausend.

Zum Glück hatte er selbst keine.

Summerby besaß die vornehme Blässe des kultivierten Snobs, wie sie nur eine Familie hervorbrachte, die seit vielen Generationen über immensen Reichtum und die entsprechenden Privilegien verfügte. Gleichzeitig hatte er die weichlichen Züge eines Schwächlings mit einem Hang zu einem ausschweifenden Lebensstil. Obwohl er viel Geld geerbt hatte, hatte er es fertiggebracht, sein ganzes Vermögen durch Herumhuren und Glücksspiel zu verprassen. Er stand kurz vor dem Ruin, und Nicholas hätte ihm mit Vergnügen den Todesstoß verpasst – aber es gab eine Sache, die ihn davon abhielt: Summerby gehörte etwas, das er unbedingt haben wollte.

Nicholas sah hinaus in den Sturm, der vor den großen Bleiglasfenstern wütete, dann glitt sein Blick zurück zu Summerby. Als er lächelte, wurde sein Gegenüber noch bleicher. Gut. Nicholas wollte, dass der andere Angst vor ihm hatte.

"Wie ich bereits sagte, ich will Ihre Tochter", wiederholte er kühl. "Für ein paar Wochen. Und Sie werden mir dabei helfen, sie zu bekommen."

"Das ... das ist verrückt." Summerby tat so, als handele es sich um einen Witz. Aber sein Lachen erstarb sofort wieder, als Nicholas beharrlich schwieg. "Sie können meine Tochter nicht haben. Sie sind nichts weiter als ein ... ein Gangster."

"Nein, das bin ich nicht." Nicholas zog die Augenbrauen hoch. "Jedenfalls nicht mehr."

Nachdenklich glitt sein Blick durch das elegant eingerichtete Arbeitszimmer. Echte Chubb-Aquarelle, georgianische Möbel, ein Aubusson-Teppich. Er musterte die hellen Flecken auf den vergilbten Wänden, die von abgehängten und verkauften Bildern zeugten, den Chippendale-Schreibtisch, der dringend ein paar Reparaturen nötig hatte, und die leeren Bücherregale, in denen Erstausgaben gestanden hatten, die bei Auktionen versteigert worden waren. Das Haus selbst wäre als Nächstes dran.

"Allerdings investiere ich gelegentlich in Geschäfte, die man als ... risikofreudig bezeichnen kann. Zum Beispiel habe ich soeben das Unternehmen von Morris Caneman aufgekauft."

Lächelnd registrierte Nicholas, wie Summerby schockiert zusammenzuckte und ein gurgelndes Geräusch aus seiner Kehle kam. Endlich begriff der Mann, in welchen Schwierigkeiten er steckte. "Canemans Schuldner sind jetzt meine Schuldner, Summerby. Sie selbst schulden Caneman drei Millionen Dollar, die Sie nicht besitzen. Caneman drei Millionen zu schulden, ist ziemlich übel. Mir drei Millionen zu schulden, ist um einiges schlimmer."

Auf Summerbys Stirn glitzerten Schweißperlen. Wieder erhellte ein Blitz das Zimmer, dicht gefolgt von einem ohrenbetäubenden Donnerschlag, der dröhnend durch das Zimmer hallte. Vor dem Fenster bogen sich die Äste einer gewaltigen Eiche im Wind, die immer heftiger werdenden Böen ließen die Zweige hin und her peitschen.

"Hören Sie mir jetzt ganz genau zu." Nicholas durchbohrte Summerby mit seinen Blicken. "Ich könnte mich dazu überreden lassen, Ihnen Ihre Schulden zu erlassen und Sie vor dem Rui

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