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Lust Erotischer Roman von Frey, Isabella (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2014
  • Verlag: Ullstein
eBook (ePUB)
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Lust

Felicitas hält die Männer auf Abstand. Eine feste Beziehung kommt für sie nicht in Frage. Stattdessen genießt sie es in One-Night-Stands, Kontrolle auszuüben. Bis sie auf Markus trifft, der ihr zeigt, wie heiß es sein kann, dominiert zu werden. Doch er fordert nicht weniger als ihr absolutes Vertrauen. Kann Felicitas sich auf sein Spiel einlassen? Isabella Frey (Jahrgang 1986) wuchs in Ingolstadt an der Donau auf. Nach dem Studium hat es sie der Liebe wegen in das idyllische Allgäu verschlagen, wo sie heute mit ihrem Mann lebt und den Blick auf die Berge genießt. Wenn sie nicht schreibt, ist sie am liebsten in der Natur unterwegs oder zieht mit Zelt und Rucksack durch Skandinavien. Unter freiem Himmel kommen ihr auch die besten Ideen für ihre Bücher, in denen es ihr vor allem um eines geht: um dieses ganz spezielle Prickeln, das zwischen zwei Menschen entsteht, die einander entdecken.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 320
    Erscheinungsdatum: 12.09.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783843707275
    Verlag: Ullstein
    Größe: 2787 kBytes
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Lust

1

Eigentlich war der Montagabend immer ihr gemeinsamer Abend gewesen. Seit Jahrzehnten. Seit diesem unvergessenen Tag in der siebten Klasse, als sie sich geschworen hatten, den Tanzkurs gemeinsam zu überstehen und sich niemals von irgendeinem Jungen auseinanderbringen zu lassen.

Felicitas unterdrückte mühsam ihre Eifersucht. Ja, sie gönnte ihrer besten Freundin ihr Glück. Manchmal. An jedem anderen Tag der Woche. Aber ausgerechnet am Montagabend? Sie konnte verstehen, dass Lena nicht mehr so lange bleiben konnte wie früher. Seit sie sich mit ihrem Café selbständig gemacht hatte, musste sie früh raus. Aber sie konnte nicht verstehen, dass Lena die Vereinbarung mit dem Mädelsabend nicht mehr ernst nahm.

Am liebsten hätte sie auf der Stelle kehrtgemacht, wäre nach Hause gegangen und hätte sich dort verkrochen. Leider war Lena schneller und hatte sie entdeckt, ehe sie ihren Plan in die Tat umsetzen konnte. Sie winkte ihr auffordernd zu. Felicitas setzte ihr freundlichstes Lächeln auf und schob sich durch das vollbesetzte Lokal weiter in Richtung der Nische ganz am Ende, in der Lena saß.

Mit Markus und Sebastian. Diese Verräterin hatte tatsächlich ihr Wort gebrochen und nicht nur ihren Freund, sondern auch Markus eingeladen. Was auch immer in sie gefahren war, das einfach zu tun! Felicitas ließ sich stocksteif auf den Stuhl fallen, stellte ihre Handtasche ab und griff nach der Speisekarte. Eifersucht war kein schönes Gefühl. Und die Tatsache, dass sie mit jeder Woche glücklicher Beziehung von Lena ihr eigenes Singledasein mehr verfluchte, machte es auch nicht besser.

"Schön hier", stellte sie fest und nickte Lena knapp zu. Ihre Freundin saß mit einem strahlenden Leuchten in den Augen neben Sebastian auf der Bank. Markus hatte auf einem Stuhl Platz genommen. "Ist mal was Neues. Dieser ... wie sagt man? Maurische Stil? Man fühlt sich sofort wie im Urlaub."

Die Worte klangen selbst in ihren Ohren hohl. Lena grinste nur und schmiegte sich enger an ihren Freund. Als der Kellner kam, hatte Felicitas gerade einmal die ersten zwei Worte der Karte gelesen. Speziell heute hätte sie Lenas Rat gebraucht. Auf der Arbeit war alles schiefgelaufen, was nur hatte schieflaufen können.

"Eine Flasche Rotwein, den von der Tageskarte." Mit absoluter Selbstverständlichkeit gab Markus die Bestellung für sie alle auf. "Und dann nehmen wir eine Tapas-Auswahl für vier Personen. Einmal querbeet."

Der Kellner war weg, ehe Felicitas die Bestellung korrigieren konnte. Sie schickte Markus einen vernichtenden Blick. Er schien es nicht zu bemerken. Das hier setzte dem ganzen Tag wirklich die Krone auf!

"Wie kommst du auf die Idee, dass ich Rotwein trinken möchte?", zischte sie. "Ich bestelle gerne selbst."

Er erwiderte ihren Blick schweigend, griff zur Wasserkaraffe und füllte in aller Seelenruhe ihre Wassergläser. Seine Ruhe ließ sie noch wütender werden. Felicitas bemerkte ein amüsiertes Funkeln in den Augen ihrer besten Freundin. Sie spürte Sebastians prüfenden Blick auf sich ruhen.

Daher wehte also der Wind! Sie suchte Lenas Blick und fand darin die Bestätigung ihrer Vermutung. Lena war nicht glücklich, wenn sie niemanden hatte, um den sie sich kümmern konnte. Offenbar war ihrer Freundin die Idee gekommen, sie könne mit ihrem Leben unzufrieden sein. Und was lag da näher, als zu versuchen, sie zu verkuppeln?

Felicitas reckte das Kinn und stellte das Wasserglas energisch ab."Also, was soll das hier?" Sie musterte ihre beste Freundin, die entschuldigend mit den Schultern zuckte. "Tu nicht so, Lena. Kuppelversuche ziehen bei mir nicht, h

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