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Lustnächte Erotischer Roman von DuMont, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.09.2011
  • Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
eBook (ePUB)
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Lustnächte

Als die Historikerin Beatrix mit ihrem Auto in den Gartenzaun des attraktiven Architekt Pierre LeBreton kracht, ahnt sie noch nicht, dass nun das Abenteuer ihres Lebens beginnt: Bei Vermessungsarbeiten in der Abtei von Landévennec ist Pierre auf ein unbekanntes Dokument der Tempelritter gestoßen, das den Weg zum verschwundenen Schatz der Templer weisen könnte. Die ebenso hübsche wie widerspenstige Beatrix weckt nicht nur durch ihr Wissen über die Tempelritter Pierres Abenteuerlust, sondern auch seinen Sinn nach einer Verführung der besonderen Art. Während Pierre in heißen Lustnächten alle Register seiner Verführungskünste zieht, werden Pierre und Beatrix tagsüber auf ihrer Suche nach dem jahrhundertealten Schatz der Templer in einen Strudel abenteuerlicher Ereignisse gezogen, die die beiden quer durch Frankreich führen ... Hinweis: Der Roman wurde 2018 von der Autorin vollständig umgeschrieben, erweitert und der Fokus auf die Mystery-Geschichte gelegt. Die Erotikelemente wurden auf ein Mindestmaß reduziert. Die Neufassung ist unter dem Titel 'Das fünfte Pergament' und unter dem Autorennamen Barbara Mansion erhältlich. Für die Erotikliebhaber lassen wir die hier vorliegende Urfassung jedoch weiterhin lieferbar. Barbara DuMont, Jahrgang 1961, lebt mit ihrem Mann und etlichen Haustieren in einem kleinen Dorf unmittelbar an der deutsch-französischen Grenze. Kreatives Schreiben lernte sie an einer Hamburger Akademie. Nach mehreren historischen Kriminalromanen wagt sie mit 'Lustnächte' einen ersten Schritt in die Richtung erotischer Liebesromane.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 204
    Erscheinungsdatum: 12.09.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783938281895
    Verlag: Plaisir d'Amour Verlag
    Größe: 1755 kBytes
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Lustnächte

Als Pierre nach Hause kam musste er feststellen, dass Elaine tatsächlich nicht mehr zurückgekommen war. Zumindest behinderte ihr altjüngferliches Fahrrad die Zufahrt zu seiner Garage nicht, wie das sonst trotz all seiner freundlichen Hinweise der Fall war. Es hatte auch Vorteile, dachte er bissig. Keine Haushälterin, kein Fahrrad. Er drückte den Garagentoröffner und beendete den letzten Gedanken. Keine Haushälterin, kein Fahrrad und auch kein Abendessen, das auf ihn wartete. Dann eben nicht. Er war siebenunddreißig und im Vollbesitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte. Da sollte es doch möglich sein, auch ohne die Hilfe dieser radikal-christlichen Person satt zu werden. Er parkte den schwarzen Geländewagen zwischen seiner Harley und dem kleinen roten Flitzer und verließ die Garage durch die Verbindungstür zur Diele. Missmutig warf er seine Schlüssel auf das Garderobentischchen. Der Blick in den Kühlschrank besserte seine Laune keinesfalls. Niemand hatte eingekauft. Er hätte früher daran denken oder in ein Restaurant gehen sollen. Aber dazu hatte er jetzt auch keine Lust mehr. Der Tag war lang genug gewesen und eigentlich wollte er nur satt werden und dann ab ins Bett. Morgen sollte alles wieder besser sein. Immerhin standen im Kühlschrank noch die Reste von gestern Abend. Er seufzte gottergeben, schüttete alles zusammen in eine Pfanne und rührte in dem Durcheinander. Es sah nicht sehr verlockend aus. Bevor sein Selbstmitleid den Höhepunkt erreichte, gab es einen gewaltigen Knall.

"Mon dieu", flüsterte er erschrocken, zog die Pfanne vom Herd und rannte nach draußen, um zu sehen, was passiert war. Ein silbergrauer Kleinwagen mit deutschem Kennzeichen hatte seinen neuen, sündhaft teuren Gartenzaun zu Kleinholz verarbeitet. Hatte sich denn alles heute gegen ihn verschworen? Wut stieg in ihm auf. Der Fahrer dieser Streichholzschachtel würde für alle Misslichkeiten des Tages geradestehen, schwor er sich. Wie ein gereizter Stier schoss er auf den Wagen zu, riss die Fahrertür auf ... und ließ umgehend seine Rachepläne fallen. Eine junge Frau lag mit dem Kopf auf dem Lenkrad. Blut rann durch eine Unmenge schwarzer Locken von ihrem Kopf über einen nackten Arm auf ihre Jeans. Sie bewegte sich nicht.

"Mademoiselle?"

Er rüttelte sie erst sanft, dann energischer an der Schulter, in der Hoffnung, dass sie aufwachte. Vorsichtig strich er ihr die Haare aus der Stirn. Offensichtlich nur eine Platzwunde, stellte er erleichtert fest. Dann griff er ohne Umschweife unter ihren Achseln hindurch, winkelte ihren linken Arm an und zog sie aus dem völlig verbeulten Wagen. Sie war ein Leichtgewicht und er trug sie ohne Mühe ins Haus. Er legte sie auf sein eigenes Bett. Es war ohne Zweifel bequemer als das im Gästezimmer. Was sollte er tun? Er musste einen Arzt rufen. Oder zuvor Erste Hilfe leisten und sehen, ob sie wieder zu sich kam. Vielleicht war es sinnvoll, sie erst einmal abzuwaschen und ein Pflaster auf die Wunde kleben. Nicht dass sie aufwachte und gleich wieder in Ohnmacht fiel, wenn sie das Blut sah. Frauen waren in dieser Hinsicht immer ein wenig zartbesaitet. Diese hier war sicher nicht anders. Ja, genau. Das war wohl das Beste. Er machte sich auf die Suche nach dem Verbandskasten und einer Schüssel. Später konnte er immer noch einen Arzt anrufen. Als er ihr vorsichtig das Blut vom Gesicht wischte, sah er, dass ihre Wimpern ein wenig flatterten. Sie schien zu sich zu kommen.

Langsam kehrte Beatrix' Verstand zurück. Was war nur passiert? Sie versuchte, sich zu erinnern. Doch da war nur dieses elende Dröhnen in ihrem Kopf. Und die dunkle, schmale Straße. Büsche, die sich im Wind bewegten. Ein Zaun. Krampfh

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