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Männerjagd im Großstadtdschungel von Busch, Sina (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2014
  • Verlag: jiffy stories
eBook (ePUB)
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Männerjagd im Großstadtdschungel

Mit den Männern klappt es bei Mia einfach nicht! Egal ob beim Online-Dating, Speed-Dating oder beim nächtlichen Tête-à-Tête im Club, nie scheint der Richtige für die junge, attraktive Studentin dabei zu sein. Vielleicht hält ja der Workaholic Lars, Mias Affäre, sie davon ab, die wahre Liebe zu finden? Ihr Auslandssemester in Rom scheint genau der richtige Anlass für eine kleine Auszeit von der ewigen Jagd nach dem perfekten Mann zu sein. Doch dem Dolce Vita in der italienischen Metropole kann sich Mia nicht ganz entziehen ...

Sina Busch wurde 1992 im bayerischen Hof an der Saale geboren. Schon früh entdeckt sie ihre Leidenschaft fürs Schreiben, führt Tagebuch, verschlingt Bücher und kritzelt erste Gedichte und Kurzgeschichten in Notizbücher. Sina studiert Medienkulturwissenschaft und Germanistik in Köln und Rom. Journalistische Erfahrungen sammelte sie bei verschiedenen, großen Tageszeitungen und mit ihrem eigenen Weblog davidawntown, in dem sie den täglichen Wahnsinn im Leben einer Studentin schildert. Wenn Sina nicht schreibt, dann frönt sie dem Studentenleben, reist in ihr Lieblingsland Italien oder entspannt bei einem schönen, starken Espresso und einem guten Buch.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 05.12.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783852360607
    Verlag: jiffy stories
    Größe: 1363kBytes
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Männerjagd im Großstadtdschungel

2

Neugierde

"Das läuft so. Man schreibt sich an, findet sich nett und dann verabredet man sich meist schon für denselben Tag. Dann das übliche Geplänkel ... wobei ich das ja nicht unbedingt brauche. Seien wir mal ehrlich: Für Small Talk melde ich mich ja nicht auf einer Partnerbörse an." Romeo verdrehte die Augen.

"Und wenn dieser Punkt abgehakt ist, geht's ganz schnell ab in die Kiste!" Um das Ganze noch zu veranschaulichen, machte er eine wedelnde Handbewegung, als würde er jemanden wegscheuchen. Emma und mir klappte die Kinnlade runter.

"Wie? Ihr schreibt kurz so was wie: Hey, ich bin der und der. Lass uns um sechs treffen ... und dann habt ihr sofort Sex? Wo bleibt denn da die Romantik?" Emma riss ihre grünen Augen auf, die wie Bergseen in ihrem kleinen, herzförmigen Gesicht glitzerten.

"Schätzchen, ich suche keine Romantik, ich suche Abenteuer!"

"Also, ich bin da ganz bei Emma. Selbst wenn man nicht unbedingt Romantik sucht. Da fehlt doch komplett das Kennenlernen, das Erobern. Klick, Klick, Fick? Für mich wäre das auch nichts." Ich musste grinsen. Emma und Romeo prusteten los.

"Klick, Klick, Fick! Du bist gut." Romeo verschluckte sich fast an seinem Mango-Lassi.

"Hast du denn schon viele solche Dates gehabt?" Ein gewisses Interesse spürte ich doch in mir aufsteigen.

"Letzte Woche hatte ich eins und die davor auch schon."

"Und hast du jemand Nettes kennengelernt?", fragte Emma konsterniert, die sich bemühte, aufgeschlossen zu sein. Natürlich kannten wir sie gut genug, um den kritischen Unterton in ihrer Stimme herauszuhören. Ganz offensichtlich war ihr die ganze Sache nicht geheuer.

"Der Erste war unspektakulär: War so schnell weg, wie er gekommen ist. Wenn ihr wisst, was ich meine." Romeo grinste. "Aber das zweite Date lief gut. Wir haben nicht viel geredet, ganz nach meinem Geschmack, haben uns aber viel Zeit füreinander genommen. Er sah verdammt heiß aus und war ein Tiger im Bett." Es war unfassbar, aber Romeo brachte es tatsächlich fertig, die Hand zu einer Klaue zu formen und ein fauchendes Raubtier zu imitieren.

"Trefft ihr euch wieder?"

"Jep, ich denke schon ... Boah, Emma, jetzt guck doch nicht so. Mir haben schon viele Leute erzählt, dass sie im Internet ihren Partner kennengelernt haben. So verschrien ist das doch schon lange nicht mehr. Das ist ja so was von 2000 und nicht mehr 2014!", warf Romeo ein.

Emma knabberte nachdenklich an einem Gurkenstängel.

"Meinst du, man könnte da auch nette Typen finden, die auf etwas Ernstes aus sind?" Ich gab meiner Stimme einen beiläufigen Ton.

"Klar, das denke ich schon. Eine Freundin hat mir erzählt, dass sie ihrem Liebsten zuerst im Internet begegnet ist. Die beiden sind schon zwei Jahre zusammen und echt süß als Paar."

"Da finde ich es schon schöner, wie Tim und ich uns kennengelernt haben." Es war Emma an ihrem verklärten Gesicht anzusehen, dass sie gerade in nostalgischen Gedanken schwelgte. Kollektives Aufstöhnen.

Die Geschichte hatten wir schon tausend Mal gehört. Noch dazu war sie nicht besonders spannend. Emma brachte es fertig, ungefähr eine halbe Stunde lang jedes einzelne Detail ihrer ersten Begegnung mit Tim nostalgisch und mit gen Decke gerichteten, schmachtenden Augen zu erzählen. Dabei spann sie Dutzende von Erzählsträngen, die am Ende in einer Pointe zusammenliefen, die keine war.

Kurz gefasst: Die beiden hatten sich am Fleischregal im Supermarkt getroffen. Emma war zu klein gewachsen, um sich die Hähnchenfilets von einem der oberen Regalbretter zu greifen, und zufällig stand Tim neben ihr und bot ihr seine Hilfe an. Seine ers

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