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Maßlos mollig von Stade, Ferdinand von (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.12.2009
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (PDF)
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Maßlos mollig

'Wenigstens war die Zeit zwischen Treff und Fick weltrekordverdächtig. Das bringen die dürren Dinger nicht auf die Reihe', tröstete sich Berta. Männer wollen immer nur das Eine. Dies musste auch die mollige Berta schmerzhaft erfahren. Mit den schlanken Ranken gehen und die Dicken ficken. Doch das lässt sich die kleine, selbstbewusste Frau nicht gefallen und macht aus der Not eine Tugend. Die Folge ist, dass nicht nur ihr heimlicher Schwarm Henning an ihre Tür klopft, sondern auch dessen Freundin - die dürre Doris. Erotischer Roman von den Abgründen versteckter Leidenschaften.

Geboren in den frühen 60igern, studierte von Stade sein Leben lang die Menschen und das Leben. Unzählige Begegnungen mit ihren Geschichten oder Fantasien zu diesen Geschichten inspirierten ihn immer wieder zum Schreiben. Seine Romane und Kurzgeschichten, die er zum Teil auch unter Pseudonym herausgegeben hat, haben überraschende Verbreitung gefunden. Bekannt wurde Ferdinand von Stade durch seine erotischen Erzählungen. Seinem Motto 'Lust ist Liebe zum Leben?' treu, lebt er heute mit seiner Frau und Freundin zurückgezogen im Seitenflügel eines kleinen Schlosses. Über seine adlige Herkunft schweigt er ebenso, wie über Details zu seiner Person. Keine Interviews, aber eine ständig aktualisierte Website, die über sein Schaffen berichtet, finden Sie unter ferdinand-von-stade.de Im Club der Sinne: 'Maßlos mollig' 'Vollmondvögeln' 'Venusschlund' 'Lady Maskulina' 'Lehrjahre eines Lüstlings' 'Bück dich, Chefin!' 'In Fesseln' 'Lady Apache' 'Die Lolita-Falle' 'Nymphenschoß - lustvoll und grausam' 'Ich bin keine Hure!' 'Die keltische Sklavin' 'Die geölte Jungfrau' 'Gabrieles Lippen' 'Unterwerfung des Harems' 'Sei unkeusch!' 'Lobbyluder' 'Studentin - jung und käuflich' 'Mit dem Arsch auf der Motorhaube'

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 115
    Erscheinungsdatum: 05.12.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955278267
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 538 kBytes
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Maßlos mollig

LIEBE, WAS IST DAS?

Berta.

Schon den Namen empfand sie als Strafe. Dabei reichte es, wenn man sie wegen ihrer Pfunde aufzog. Klein, dick, das übliche Klischee. Wie Berta das hasste. Aber heute Abend würde es anders sein. Heute würde sie ihren großen Schwarm, den "heißen Henning", wie sie ihn insgeheim nannte, verführen. Mit allem, was ihr zu Verfügung stand. Auch wenn Doris größer war und natürlich schlanker, Modelmaße eben, glaubte Berta, dass sie manches mehr hatte - Leidenschaft, Hitze und Humor. Da kommt die zickige Hungerstange mit ihren kleinen Apfelbrüstchen nicht hinterher. Irgendwann würde Henning das schon merken.

Mächtig wummerte der Bass durch die Wände. Die Party war am Kochen. Berta betrachtete sich auf der Damentoilette der Disco noch ein letztes Mal kritisch im Spiegel. Lidstrich passte. Leichtes Rouge passte. Angedeuteter Lippenstift passte. Sie wollte ja auch nicht zu nuttig rüberkommen.

Berta korrigierte noch den Sitz des kurzen Rocks, der gerade bis wenige Fingerbreit unter ihr fülliges Gesäß reichte. Die Netzstrümpfe waren auch noch ohne Laufmasche und zierten ihre muskulösen kurzen Beine bis in die knallroten High Heels. Über dem Speckgürtel, den sie mit allem ihr verbliebenen Selbstbewusstsein bauchfrei hielt, trug sie ein fliederfarbenes Top mit dem perlenbesticktem Logo "I am the Power!".

Normalerweise zeigte sie nicht so viel speckige Haut an Schulter, Oberarmen, Bauch und Schenkel. Aber in einer aktuellen Modezeitschrift hatte sie gelesen, dass nur die als schön angesehen werden, die ihre persönlichen Eigenarten selbstbewusst tragen. Es gäbe keine Makel, sondern nur Accessoires einer individuellen Frau, hieß es dort.

Und heute wollte Berta nichts mehr hinter lockerer Kleidung oder lose drapierten weiten Schals verstecken. Heute wollte sie ihre ganze leidenschaftliche Power auf den heißen Henning werfen.

Verschämt zog Berta noch einmal ihren Rock ganz hoch. Slipfrei. So sollte der Mann ihrer Träume zur Raserei gebracht werden.

"Aber wenn der noch einen Gespritzten trinkt", tratschen zwei Frauen, die gerade die Damentoilette betraten, "dann ist der in seinem Cabrio nicht mal mehr als Chauffeur zu gebrauchen."

"Dann zieh ihn einfach noch mal auf die Tanzfläche, verknacks dir dein Bein, dann kann er den Helden spielen ...", plapperte die andere.

"Die dicke Berta, iiiieeehhh!", schrie die Erste. "Da müssen wir uns ja ganz an die Wand drücken, damit wir keine Fettflecken abkriegen."

"Lass doch die Arme", sagte die andere übertrieben mitfühlend. "Die muss hier warten, bis sie am Ende der Party die besoffenen Reste ficken kann."

Die zwei Frauen kicherten hysterisch.

"Genau, Resteficken - aber die Auswahl ist klein, die richtigen Kerle haben schon richtige Frauen."

Die Wut stieg in Berta hoch. Wer schlank ist, kann sich solche Reden erlauben. Dabei sind das ja nur doofe Gänse, versuchte sich Berta einzureden und stürmte zur Tür. Raus und nur weg hier. Kaum auf dem Flur stieß sie mit jemandem zusammen. Starke Hände hielten sie fest, damit sie nicht stürzte. Es war - Henning.

"Holla", rief er überrascht, "wen haben wir den da?" Ein kurzer Blick über Strümpfe, Rock, Bauch und T-Shirt, dann sagte er: "Die Power-Frau!"

Berta bekam vor Aufregung keine Luft mehr.

"He ..., He ...", stammelte sie.

Sie wurde aber sofort aus ihrem Hochgefühl gerissen, als sie von irgendwoher hörte: "Genau Henning, eine Frau mit vielen Griffen, da hast du was zum Greifen." Es folgte unflätiges Lachen.

"Höre nicht auf den, der ist ein dummer Kerl und hat keine Ahnung von Frauen", lächelte Henning Berta mit seinen blauen Augen an. Ihr ging der Blick bis ins Herz. War sie vorher schon verliebt in diesen blonden kraftvollen Riesen, so verfiel sie ihm nun restlos.

Behutsam stellte er sie wieder auf ihre Beine, nahm ihre Hand und hauchte ihr einen Kuss darauf. Dabe

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