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Mach mich nicht an! Roman von Phillips, Carly (eBook)

  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Mach mich nicht an!

Die attraktive Annabelle gibt sich kühler, als sie wirklich ist. Von Männern hat die selbstbewusste PR-Beraterin nämlich die Nase gestrichen voll. Doch kaum steht sie ihrem neuesten Klienten, Brandon Vaughn, gegenüber, da sprühen auch schon die Funken. Carly Phillips, eine New York Times- und USA Today-Bestsellerautorin, hat über 50 zeitgenössische, sexy Liebesromane geschrieben, mit heißen Männern, starken Frauen und den emotional fesselnden Geschichten, die ihre Leser inzwischen erwarten und lieben. Carly ist glücklich verheiratet mit ihrer Collegeliebe, hat zwei fast erwachsene Töchter und drei verrückte Hunde, die auf ihrer Facebook Fan Page und ihrer Website zu bewundern sind. Carly liebt die sozialen Medien und kommuniziert ständig mit ihren Lesern.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641127428
    Verlag: Heyne
    Serie: Hot Zone Bd.1
    Originaltitel: Hot Stuff
    Größe: 1045 kBytes
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Mach mich nicht an!

1

"RUHE IM SITZUNGSSAAL!" Yank Morgan klopfte mit seinem Hammer mahnend auf den Tisch, um die Anwesenden beim allwöchentlichen Hot-Zone-Meeting zur Ordnung zu rufen.

Sein voller dunkler Schopf, durchzogen von der einen oder anderen grauen Strähne, stand ihm stets etwas widerspenstig vom Kopf ab; und bis seine Nichten endlich Platz genommen hatten, war er sich wie üblich wiederholt frustriert durch die Haare gefahren und sah nun noch zerzauster aus als sonst.

In seiner Funktion als Leiter der Sport- und PR-Agentur, die er inzwischen gemeinsam mit den dreien in einem Hochhaus in Manhattan betrieb, liebte er es, zwischendurch auf seine Autorität zu pochen. Zu diesem Zweck machte er eifrig von seinem gravierten Hammer Gebrauch, den ihm Judge Judy, die Fernsehrichterin, zum Geburtstag geschenkt hatte. Allerdings änderte diese Insignie nichts an der Tatsache, dass er hier der einzige Mann unter drei Frauen war; vier, wenn man Lola, seine persönliche Assistentin, mit einrechnete, die ihm gern vorschrieb, was er zu tun hatte und wann.

Annabelle Jordan wechselte einen raschen Blick mit ihren beiden Schwestern, die Yank ebenso nachsichtig und merklich belustigt beobachteten wie sie selbst. Als Teenager hatten sie den Regeln ihres Onkels kaum je Beachtung geschenkt, was vor allem daran gelegen haben mochte, dass er keine aufstellte. Je älter die Mädchen wurden, desto verzweifelter versuchte er die Tatsache zu kaschieren, dass sich alle drei ständig über seinen Willen hinwegsetzten, sei es in Privatangelegenheiten oder in der Firma. Seinen Tick mit dem Hammer nahmen sie daher gern in Kauf, weil er ihrem Onkel ein gewisses Maß an Stolz und Selbstvertrauen verlieh und es wenigstens so aussehen ließ, als habe er seine neuen Teilhaberinnen unter Kontrolle.

Annabelle hatte sich nach dem Studium in Yanks Sportagentur den Traum vom Familienbetrieb verwirklichen dürfen. Eigentlich hatten weder sie noch ihre Schwestern je daran gedacht, in der Firma ihres Onkels als Sportagentinnen zu arbeiten; vielmehr waren alle drei ganz scharf darauf, in die PR-Branche einzusteigen. Schließlich kam Annabelle die zündende Idee, den bisherigen Betätigungsbereich von Hot Zone auszubauen und Onkel Yanks Klienten auch über ihre sportliche Karriere hinaus zu betreuen.

Ihr Konzept war von Erfolg gekrönt. Mittlerweile managte die PR-Abteilung der Firma Hot Zone Profisportler nicht nur auf dem Gipfel ihres Erfolges, sondern begleitete sie auch in den mehr oder weniger freiwilligen Ruhestand. Yank hatte jeder seiner drei Nichten nach Beendigung ihres Wirtschaftsstudiums eine Stelle bei Hot Zone verschafft und ihnen darüber hinaus auch Firmenanteile vermacht. Auf diese Weise war ein Unternehmen entstanden, das Annabelles Bedürfnis, ihre kleine Familie zusammenzuschweißen, sehr entgegenkam.

"Kommen wir zur heutigen Tagesordnung." Lola, die Schriftführerin, zückte einen Stift. Wie immer war sie nach außen hin ganz aufs Geschäft konzentriert, auch wenn ihr sehnsüchtiger Blick in Richtung Yank auf ein ungleich persönlicheres Interesse schließen ließ. Alle wussten, dass die arme Lola - mit ihrem hochgeschlossenen Kleid und dem strengen rabenschwarzen Haarknoten der Inbegriff der Chefsekretärin - in Onkel Yank verliebt war.

Alle bis auf Onkel Yank natürlich. Lola konnte einem wirklich Leid tun. Sie war wie er in den besten Jahren und hatte einen Großteil ihres Lebens darauf gewartet, dass ihr Boss, dieser unverbesserliche Junggeselle, in ihr irgendwann mehr sehen würde als eine perfekte Assistentin und eine Ersatzmutter für seine Nichten.

"Also, erstens: Ihr denkt hoffentlich an unser alljährliches Sommerfest, geplant für den dritten Samstag im Juli?", fragte Lola.

Alle nickten. Annabelle hatte den Termin bereits in ihren Filofax eingetragen. Die Hot-Zone-Sommer-Party war sowohl geschäftlich als auch für die Familie das Highlight des Jahres.

"Gut. Und nun z

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