text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Magische Lust von Verron, Alexis (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2015
  • Verlag: Club der Sinne
eBook (ePUB)
4,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Magische Lust

Nicole flüchtet vor den sexuellen Obsessionen ihres Freundes nach Südfrankreich. Aber warum lechzt sie gerade hier nach den bizarren Orgien, die sie zuvor rigoros abgelehnt hatte? Hängt ihre permanente Geilheit etwa mit der mystischen Aura zusammen, die das einsame Château umgibt, auf dem sie zur Sklavin gemacht wird? Und darf sie wirklich zusammen mit der geheimnisvollen Schlossherrin und deren jungfräulicher Zofe unbedarften jungen Männern Sexspiele zeigen? Sexspiele, die bislang Lichtjahre von ihren schmutzigsten Fantasien entfernt waren?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 229
    Erscheinungsdatum: 11.05.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956044328
    Verlag: Club der Sinne
    Größe: 1220 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Magische Lust

1

Warum kribbelte die Haut an ihrer Vulva so penetrant? Weil sie von Djamila träumte? Es war ein schöner, wenngleich auch ein verbotener Traum. Sehnsüchtig seufzend griff sich Nicole in den Schoß. Sie stutzte, ächzte im nächsten Moment erschrocken - was war passiert?

Sie hielt den Atem an, ihre Finger tasteten jetzt hektisch über ihr Geschlecht - das Ergebnis bestätigte sich.

Aber das konnte doch nicht sein ... Wo sind meine Haare?!

Wohin war der dichte Pelz aus dunkelbraunem Kraushaar verschwunden? Erst gestern noch hatte sie die Zierde ihres Deltas an den Rändern akkurat gestutzt. Und jetzt? Nicole verstand das nicht ...

Verstört streichelte sie immer wieder über die Scham, fühlte einen öligen Film auf der jetzt nackten Haut. Nachdem sie die Hand vors Gesicht geführt hatte, stieg ihr ein betörender Duft in die Nase. Lavendel? Wurde sie nach einer Intimrasur mit dieser wohlriechenden Lotion eingecremt? Würde die zarte Haut sonst noch stärker jucken?

Aber was war eigentlich passiert? Wo bin ich eigentlich?

Um sie war stockdunkle Nacht, Nicole zwang sich, die Augen zu öffnen - schon oft hatte sie so unangenehmen Träumen entrinnen können. Ihre Augenlider waren schwer, sie musste kämpfen, um sie zu öffnen ... warum bin ich wie gelähmt?

Endlich gelang es ihr zu blinzeln. Nicole sah eine dunkelviolette, gummiartige Masse über sich wabern, meinte, darin einen fahlen Mond zu erkennen. Sie setzte sich auf, rieb sich die Augen. Der Mond wurde zu einer runden Wandlampe, die einen fensterlosen Raum spärlich beleuchtete. Der Raum mit den flechtenüberzogenen Steinwänden erinnerte an ein mittelalterliches Burgverlies. Die Raumgröße änderte sich ständig, die Wände wechselten von dunklem Violett zu einem undefinierbaren beigen Ocker. Es war eine skurrile Situation. Die Decke senkte sich, die Wände näherten sich. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Nicole nicht unter Klaustrophobie gelitten, doch jetzt bekam sie Atemnot - sie hatte schon manch schlimmen Albtraum erlebt, aber solche Halluzinationen waren ihr bislang völlig fremd!

Sie hörte ein eigentümliches Lachen, hörte sich dann selbst, wie sie aufgeregt nach Luft schnappte. Nach einer Weile beruhigte sie sich, die Beklemmung schwand. Die Wände verwandelten sich allmählich in ein schmutziges Grau, die Geometrien stabilisierten sich ... Was für ein absurdes Theater, Nicole wollte den Traum trotzdem so schnell wie möglich verlassen.

Wach auf, Nicole - wach auf!, beschwor sie sich.

Sie kniff die Augen zusammen, riss sie wieder auf. Demoralisiert sah sie wieder auf die gleiche Wand, entdeckte an der Wand hinter ihrem Rücken eine Stahltür. Sie erhob sich von der Holzpritsche, auf der sie gelegen hatte und ging zu der rostigen Tür. Nicole drückte den Griff herunter. Überraschenderweise ließ sich die Tür öffnen - ohne jedes Knarzen und Quietschen - und überraschenderweise bekam Nicole kalte Füße ... War das in einem Traum möglich?

Sie sah an sich hinab, sah sich barfuß auf Steinplatten stehen, bemerkte dabei, dass sie völlig unbekleidet war. Wieder griff sie sich zwischen die Beine, abermals bestätigte es sich, dass sie rasiert war ... Wollte denn ihr Freund Guillaume Vuchone, den sie vor wenigen Wochen verlassen hatte, nicht immer, dass sie untenherum wie ein kleines Mädchen aussieht? Ja, aber Nicole war längst kein Mädchen mehr, sie war eine Frau, die in vier Monaten dreißig wurde.

Sie hatte Guillaume im letzten Winter kennengelernt. Er war selbstständiger Designer, sah blendend aus und war anfangs sehr charmant. Später offenbarte er andere Seiten. Zunächst dachte sie, dass das in kreativen Kreisen zum guten Ton gehören würde, aber dann wurde es schlimmer. Ihr Ex war schlichtweg pervers, denn mehr als einmal forderte er, dass sie sich rasieren solle, um sich besser blutrote Lebensmittelfarbe in die Scheide schmieren zu kö

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen