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Mai Tai'd Up - Ein Doktor an der Leine von Clayton, Alice (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.08.2016
  • Verlag: Sieben Verlag
eBook (ePUB)
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Mai Tai'd Up - Ein Doktor an der Leine

Chloe Patterson ist vierundzwanzig Jahre alt und kurz davor, den größten Fehler ihres Lebens zu begehen. Daher beschließt sie, einen Tag vor ihrer Hochzeit mit einem Mann, den sie nie geliebt hat, nach Monterey zu fliehen, um dort ein neues, eigenes Leben zu beginnen. Kurzerhand plant sie ein Heim für ungewollte Hunde zu eröffnen. Im Zuge dessen lernt sie den charmanten und unfassbar attraktiven Tierarzt Dr. Lucas Campbell kennen, schließt Freundschaft mit ihm und fühlt sich immer mehr zu ihm hingezogen. Doch wie kann Chloe ihre wahren Gefühle diesem Mann offenbaren, der selbst am Altar stehengelassen wurde?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 01.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864436338
    Verlag: Sieben Verlag
    Größe: 715 kBytes
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Mai Tai'd Up - Ein Doktor an der Leine

Kapitel 2

Es war ein ungeschriebenes Gesetz, dass meine Familie Konflikte mied. Ich spreche nicht von Zankereien wegen der Fernbedienung jede Nacht während ihrer Ehe, sondern von den großen Themen. Die gigantischen Probleme, die riesigen Fehler, die Menschen begehen, die wirklichen Schwierigkeiten, die hinter der Fernbedienung versteckt waren, - diese Unterhaltungen mieden wir wie der Teufel das Weihwasser. Wenn wir sie ignorierten oder nur leise von den "fraglichen Vorfällen" sprachen und das innerhalb der kürzestmöglichsten Zeitspanne, konnten wir möglicherweise alles Unschöne vermeiden.

Als ich daher meine Mutter die Auffahrt hinauffahren sah, wusste ich, dass sie bereit war, einen sehr zivilisierten Krieg zu führen.

Da ich mein Handy in den Ozean geworfen hatte, war ich nicht erreichbar gewesen. Daher klingelten die Telefone meines Vaters wie in der Notrufzentrale bei einem nationalen Notfall. Als er endlich das Haustelefon aussteckte und den Ton bei seinem Handy ausschaltete, war es nur eine Frage der Zeit. Meine Mutter fuhr die Auffahrt hinauf, als ich gerade mein zweites Bier geleert hatte.

"Hast du auch nur die leiseste Ahnung, was du getan hast?", schrie-flüsterte sie wegen der Nachbarn.

"Ich beginne erst jetzt zu begreifen, was ich getan habe, Mutter. Wie ist es mit dir?", erwiderte ich und griff in die Kühltasche zu meinen Füßen. "Bier?", bot ich ihr an und hob eine tropfende Flasche in die Höhe.

Mein Vater hustete. Meine Mutter? Qualmte still vor sich hin.

Sie sah sich im Vorgarten um und stellte sicher, dass unsere dysfunktionale Familieneinheit wirklich alleine war, bevor sie sich auf den Stufen niederließ. Sie arrangierte ihre Kleidung auf elegant-lässige Weise, kreuzte die Beine an den Knöcheln und legte die Hände in den Schoß. Sie sah aus, als ob sie in den Olan Mills Porträt Studios für ein Foto Modell sitzen würde. Ich warf meinem Vater einen Blick zu, der damit kämpfte, seine Erheiterung für sich zu behalten.

"Okay, lass uns darüber reden, da rationales Denken gerade eindeutig nicht vorhanden ist", begann sie und bedachte meinen Vater mit einem Blick, als sie Letzteres sagte.

"Ich fühle mich ziemlich vernünftig", sagte ich, obwohl mein Nachthemd mir eventuell ein wenig Glaubwürdigkeit raubte. "Aber ich stimme dir zu, dass wir darüber reden sollten, was geschehen ist." Triumph zeichnete sich auf ihrer Mimik ab, und ich hob die Hand. "Aber ich heirate Charles Preston Sappington nicht. Heute nicht. Niema..."

"Oh, hör endlich auf, das zu sagen!", fauchte sie und zeigte damit endlich ein wenig Gefühl. "Wie wäre es, wenn du mir endlich sagst, weshalb genau du ein solches Drama aus all dem machst?"

Ich öffnete mein drittes Bier und nahm einen tiefen Schluck. "Ich habe nicht die leiseste Ahnung, weswegen ich meine Hochzeit gecancelt habe. Vielleicht weiß ich es morgen. Aber heute? Heute habe ich keine Antworten. Außer der, die ich den ganten Tag von mir gegeben habe. Soll ich es wirklich noch einmal sagen?"

"Nun, ich würde es gern hören."

Charles war hier. Er stand in der Auffahrt. Cool, ruhig, gelassen, attraktiv.

Mein Bier zerschellte, als ich es auf den Boden warf, rasch aufstand und zum Haus ging.

"Chloe. Baby. Lass uns darüber reden", hörte ich hinter mir, als ich damit kämpfte, die Schiebetür zu öffnen. Meine Hände waren feucht wegen des kalten Biers, und ich bekam den Griff nicht richtig zu fassen. Während ich daran herumfummelte, konnte ich hören, wie meine Mutter leise mit Charles sprach und ihn anfeuerte. Oh, verflixt noch mal, diese Tür !

"Marjorie, ich hatte dir gesagt, dass du ihn nicht herbringen sollst. Offensichtlich braucht sie heute mal Ruhe. Findest du nicht, dass ..."

"Halt dich da raus, Thomas. Es ist ja wohl kein Zufall, dass sie hierher gekommen ist. Sie wusste, dass du sie verhätschel

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