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Mallorca- süße Küsse und ein brisantes Geheimnis Romana Bd. 1886 von STEVENS, DANIELLE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.03.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mallorca- süße Küsse und ein brisantes Geheimnis

Bei einem Überfall hat sie alles verloren: Geld, Papiere - und ihr Gedächtnis. Nur ein Stift mit eingraviertem Namen lässt die hübsche junge Frau vermuten, dass sie Samantha heißt. Was hat sie hier auf die Sonneninsel Mallorca geführt, zu Miguel Valdéz, vor dessen schlossähnlichem Anwesen das Unglück geschah? Der gut aussehende Geschäftsmann kümmert sich rührend um Samantha und deren Suche nach ihrer Identität, lädt sie ein in seine Luxusvilla mit dem atemberaubenden Blick aufs Meer. Aber sie verspürt in Miguels Nähe nicht nur Verlangen, sondern auch einen Hauch von Gefahr ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 12.03.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863497057
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Romana Bd.1886
    Größe: 421 kBytes
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Mallorca- süße Küsse und ein brisantes Geheimnis

1. KAPITEL

Heiß brannte die Mittagssonne vom wolkenlosen Himmel herab. Die Luft flirrte. Mit einer Hand die Augen gegen die gleißende Helligkeit beschirmend, blickte die dunkelhaarige junge Frau an der sandfarbenen Mauer hinauf. Dann unterdrückte sie einen Fluch.

Auch hier gab es keine Chance, unbemerkt hinüberzugelangen. Das Gebäude, das sie nun mittlerweile bereits zum zweiten Mal umrundet hatte, glich mehr einer alten maurischen Festung als einem Firmensitz. Für jeden, der hineinwollte, schien es nur einen einzigen Weg zu geben: geradewegs durch die Vordertür.

Mit dem Handrücken wischte sie sich den Schweiß von der Stirn. Und was nun? Sie konnte doch nicht einfach da hineinspazieren und ... nein, unmöglich! Allein der Gedanke erschien ihr völlig abwegig. Es musste einfach eine andere Lösung geben!

Das Geräusch eines sich nähernden Wagens ließ sie zusammenschrecken. Hastig zog sie sich in den Schatten einer knorrigen Steineiche zurück, die dicht an der Mauer wuchs. Dann wartete sie angespannt und mit heftig klopfendem Herzen. Natürlich war es nicht verboten, sich hier aufzuhalten. Doch ihre Anwesenheit würde unbequeme Fragen aufwerfen.

Fragen, die sie lieber nicht beantworten wollte.

Der Wagen verschwand durch das große schmiedeeiserne Tor auf dem Innenhof des Firmengeländes, und sie atmete erleichtert auf. Diese ganze Aufregung war nichts für sie, so viel stand fest. Am liebsten wäre sie umgehend zurück zum Flughafen gefahren, um sich in die nächste Maschine heimwärts zu setzen. Doch das ging nicht.

Sie hatte hier eine Aufgabe zu erfüllen.

Ein leises elektrisches Summen erregte ihre Aufmerksamkeit. Sie blickte sich um, doch da war es auch schon verstummt, ohne dass sie die Quelle hatte ausfindig machen können. Die kleine Kamera, die an der Krone der Mauer angebracht war, bemerkte sie nicht.

Miguel Valdéz stieg aus seinem silberfarbenen Porsche Cabriolet, einem Oldtimer aus der legendären 356er-Serie, den er neben dem Haupteingang seiner Firmenzentrale abgestellt hatte, und nahm das Handy aus der Freisprecheinrichtung.

"No!" , unterbrach er seinen Anwalt Tómas Nuñez. "Ich bin sicher, dass Jaime keine Gelegenheit hatte, etwas aus dem Haus zu schaffen, ehe er verunglückte. Meine Sekretärin hat ihn ertappt, als er die Papiere gerade aus meinem Safe nahm. Er tischte ihr eine wenig glaubhafte Geschichte auf, woraufhin sie mich sofort anrief. Ihm muss klar gewesen sein, dass seine einzige Chance darin bestand, die Pläne loszuwerden. Als ich ihn ein paar Minuten später im Garten zur Rede stellte, verlor er die Nerven und rannte davon. Bei dem Versuch, über die Begrenzungsmauer des Grundstücks zu entwischen, ist er sehr unglücklich gestürzt. Ich habe natürlich sofort den Notarzt alarmiert, doch seine Verletzungen sind ziemlich schwer. Er ist nicht ansprechbar, und die Ärzte sind nicht sehr zuversichtlich, dass er in absehbarer Zeit das Bewusstsein zurückerlangt. Darauf, dass er uns etwas verraten könnte, brauchen wir also vorerst nicht zu hoffen. Und genau deshalb musst du so schnell wie möglich herausfinden, wer ihn beauftragt hat, uns zu bestehlen. Ich werde in der Zwischenzeit die Pläne suchen lassen. Wir haben zu viel Zeit und Geld in dieses Projekt investiert, um uns jetzt einfach ausbooten zu lassen! Melde dich wieder, sobald du etwas Neues weißt. Adiós !"

Er beendete die Verbindung, ohne seinen Anwalt noch einmal zu Wort kommen zu lassen.

Uno, dos, tres ...

Stumm bis drei zu zählen war ein Ritual, das er sich im Laufe der Jahre angeeignet hatte. Es half ihm dabei, seine Gedanken zu sortieren und sein aufbrausendes spanisches Temperament unter Kontrolle zu halten. Im Geschäftsleben kam es darauf an, stets einen kühlen Kopf zu bewahren und im rechten Moment die richtige Entscheidung zu treffen - auch wenn das nicht immer einfach war.

So wie jetzt.

Er hatte Aguatec/sp

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