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Maskenspiel der Liebe Digital Edition von Jackson, Brenda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.11.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Maskenspiel der Liebe

Spielerisch verbirgt die Schöne auf dem Kostümball ihr Gesicht hinter einer Maske - Reginald Westmoreland ist so fasziniert, dass er sie für eine heiße Nacht ins Hotel einlädt. Bald darauf erfährt er: Sie ist die Tochter seines Feindes!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 09.11.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733743833
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 837 kBytes
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Maskenspiel der Liebe

1. KAPITEL

Gelangweilt sah Olivia Jeffries sich auf der Veranstaltung um. Der jährliche Maskenball der Feuerwehr in Atlanta wurde vor allem veranstaltet, um Spenden zu sammeln - Olivias Vorstellung von einem vergnüglichen Abend sah allerdings anders aus.

Wahrscheinlich hätte ich bessere Laune, wenn ich nicht gestern erst aus Paris gekommen wäre, dachte sie. Ihr Vater hatte sie gebeten, nach Hause zurückzukehren, und sie hatte alles stehen und liegen lassen. Ihre ursprüngliche Planung war damit hinfällig geworden. Eigentlich hatte sie gemütlich durch das ländliche Seine-Tal fahren wollen, um das Gemälde fertigzustellen, mit dem sie schon Monate zuvor begonnen hatte.

Um nach Atlanta zurückkehren zu können, hatte sie sich sogar von ihrem Job als Kuratorin im Louvre beurlauben lassen. Aber als sie den Anruf von Orin Jeffries erhalten hatte, hatte sie keine Sekunde gezögert. Er war schließlich der beste Vater der Welt.

Nachdem er sich entschlossen hatte, für das Amt des Senators zu kandidieren, benötigte er nun ihre Unterstützung. Nicht nur für die ersten Aktionen, um Wahlkampfspenden zu sammeln, sondern für die gesamte Zeit der Kandidatur. Er würde häufig öffentlich auftreten müssen, und bei festlichen Anlässen, bei denen weibliche Begleitung erwünscht war, wollte er sich nicht ständig mit immer derselben Frau aus seinem Bekanntenkreis zeigen. Die dafür auserwählte Person würde sich sonst falschen Hoffnungen hingeben.

Olivia schüttelte lächelnd den Kopf. Ihr Vater war geschieden und zeigte kein Interesse daran, noch einmal zu heiraten. Zwar ging er gelegentlich mal mit einer Frau aus, aber von einer neuen festen Beziehung schien er nichts zu halten, was Olivia schade fand. Mit seinen sechsundfünfzig Jahren war er noch eine durchaus stattliche Erscheinung. Seine Exfrau, die nur in biologischer Hinsicht Olivias Mutter war, hatte ihm jegliche Lust aufs Eheleben genommen. Dieser Zustand hielt nun schon seit vierundzwanzig Jahren an.

Ihre beiden älteren Brüder Duan und Terrence, sechsunddreißig und vierunddreißig Jahre alt, kamen nach ihrem Vater, was das gute Aussehen anging. Und genau wie er verschwendeten sie keinen Gedanken an eine mögliche Heirat. Wenn Olivia so darüber nachdachte, war sie selbst allerdings auch nicht anders. Einen Ehemann zu finden war nicht Teil ihrer Lebensplanung.

Ja, so waren sie, die Jeffries - ein Clan von lebenslustigen Singles. Wobei ich im Moment nicht gerade besonders viel Spaß habe, ging es Olivia durch den Kopf. Ein paar wenige Gäste auf dem Maskenball schienen sich zu amüsieren, aber die meisten blickten wie sie in unregelmäßigen Abständen verschämt zur Uhr und fragten sich, wann sie wohl gehen konnten, ohne unangenehm aufzufallen.

Das Fest als Maskenball zu veranstalten ist eine selten blöde Idee gewesen, fand Olivia. So etwas war gar nicht ihr Fall, es kam ihr lächerlich und kindisch vor. Und weil die gesammelten Spendengelder dem Kinderkrankenhaus zugutekommen sollten, musste obendrein jeder Gast ein Schildchen tragen, auf dem der Name einer Märchen-, Comic- oder Zeichentrickfigur stand. Wie originell!

Immerhin schien das Essen gut zu sein. Tags zuvor hatte ihr Vater sie am Flughafen mit den Worten "Du bist zu dünn" begrüßt. Na schön, dann würde sie jetzt zum Buffet hinüberschlendern und ordentlich Kalorien zu sich nehmen. Dann würde sie noch ein bisschen ausharren und nach einer Anstandsfrist das Fest verlassen.

Reginald Westmoreland beobachtete die Frau, die gerade zum Buffet hinüberging. Schon seit über zwanzig Minuten hatte er sie im Blick und zermarterte sich das Hirn darüber, wer sie wohl sein mochte. Trotz der Maskierung hatte er fast alle Frauen auf dem Ball erkannt, weil er sich seit Jahren mit der von ihm kreierten Wissenschaft der "Lipptologie" beschäftigte. Mit anderen Worten: Das, was er als Allererstes an einer Frau registrierte, waren deren Lippen.

Er brauchte nicht das ganze Gesicht einer Fr

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