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Mehr als ein aufregendes Spiel? Die Lassiters 7 von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mehr als ein aufregendes Spiel?

Erleben Sie die glanzvolle 7-teilige Familiensaga: Nach dem plötzlichen Tod des Familienoberhaupts herrscht Aufruhr in der Familie Lassiter. Die Erben müssen sich gegen Lügen und Intrigen wehren - und für ihre große Liebe kämpfen! Evan McCains erregend sinnliche Küsse zerreißen Angelica Lassiter fast das Herz. Zu gern würde sie in seinen starken Armen dahinschmelzen! Allerdings ist ihre leidenschaftliche Romanze für ihn nur ein kühl kalkuliertes Schauspiel für die Öffentlichkeit - oder?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733769611
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1027 kBytes
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Mehr als ein aufregendes Spiel?

1. KAPITEL

Es gab Tage, an denen Evan McCain sich wünschte, er hätte die Familie Lassiter niemals kennengelernt. Heute war einer davon. Wegen J. D. Lassiter sah er sich nämlich gezwungen, im Alter von vierunddreißig Jahren beruflich noch einmal ganz von vorne anzufangen.

Er öffnete die Tür zu seinem leeren Bürogebäude in Santa Monica. Eigentlich wäre es sinnvoll gewesen, das Haus zu verkaufen, als er vor zwei Jahren nach Pasadena umgezogen war. Aber es lag nur einen Block vom Strand entfernt und war ein solider Anlagewert. Und so, wie sich die Dinge entwickelt hatten, war er froh, dass es sich noch in seinem Besitz befand.

Er hatte keineswegs die Absicht, etwas von dem Geld anzurühren, das J. D. ihm hinterlassen hatte. Sein Erbteil erschien Evan wie eine äußerst fragwürdige "Belohnung" für seine unfreiwillige Beteiligung an J. D. Lassiters Plan, seine Tochter Angelica auf die Probe zu stellen. Sie hatte den Test letztendlich dadurch bestanden, dass sie eine angemessene Balance zwischen Arbeit und Privatleben halten konnte und loyal zu ihrer Familie stand. Als Folge davon hatte sie Evans Platz an der Führungsspitze von Lassiter Media eingenommen. Die romantische Beziehung zwischen ihnen war jedoch gescheitert. Angelica hatte die Verlobung gelöst und Evans Anstellung in dem großen Medienunternehmen beendet.

Er stellte seinen Koffer im Empfangsbereich ab, schaltete das Licht ein und ging zum Tresen, um das Telefon zu überprüfen. Er hörte ein Freizeichen und hakte im Stillen zwei Punkte auf seiner To-do-Liste ab: Er hatte Strom und war dank des Telefons mit der Außenwelt verbunden. Das war immerhin ein Anfang.

Die Jalousie an der gläsernen Eingangstür klapperte leise, als jemand hereinkam.

"Wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Sehr tief, wie man hier sehen kann." Es war die Stimme seines langjährigen Freundes Deke Leamon.

Evan drehte sich um und blinzelte in das gleißende Sonnenlicht, das durch die geöffnete Tür in den Raum drang. "Was machst du denn hier an der Westküste?", fragte er überrascht.

Deke grinste und stellte seine rote Reisetasche auf den Bürostuhl neben Evans Koffer. Er trug verwaschene Jeans, ein ausgeleiertes T-Shirt und Turnschuhe, die schon bessere Tage gesehen hatten. "Wir haben es schon einmal gemacht. Wir können es wieder schaffen."

Evan trat einen Schritt vor, um seinem ehemaligen Zimmergenossen aus Collegezeiten die Hand zu schütteln. "Was genau können wir wieder schaffen? Im Ernst, warum hast du nicht angerufen? Und woher wusstest du, dass ich hier bin?"

"Ich habe einfach gut geraten", antwortete Deke. "Ich dachte mir, in Pasadena gibt es bestimmt zu viele schmerzliche Erinnerungen für dich. Es schien mir logisch, dass du hierher geflohen bist. Ich nehme an, du wirst eine Weile in der oberen Etage wohnen?"

"Wieder gut geraten."

Das Apartment über den Geschäftsräumen war klein, aber eine Zeit lang würde es schon gehen. Evan brauchte dringend einen Tapetenwechsel. Santa Monica war der geeignete Ort dafür. Obwohl nicht weit von Los Angeles entfernt, hatte die Stadt einen ganz eigenen Charakter.

"Außerdem bin ich davon ausgegangen, dass du vor Selbstmitleid zerfließt", fuhr Deke fort. "Also fand ich, dass es keine schlechte Idee wäre, einfach mal vorbeizuschauen und dir in den Hintern zu treten."

"Ich zerfließe keineswegs vor Selbstmitleid." Das Leben war nun mal keine Pralinenschachtel. Klagen und Jammern änderte nichts daran. Es war besser, die Dinge so zu nehmen, wie sie kamen. Das war eine harte Lektion, die Evan schon vor langer Zeit gelernt hatte. An seinem siebzehnten Geburtstag, um genau zu sein. Da hatte er erfahren müssen, was ein Mensch alles aushalten kann. "Und du schaust niemals irgendwo mal einfach so vorbei", fügte er hinzu.

Sein Freund gehörte zu der nachdenklichen Sorte. Er tat niemals etwas nur aus einer Laune heraus. Jetzt setzte er sich in einen der Besucherses

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