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Mein Geheimnis bist du Liebesroman von Contreras, Claire (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.01.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Mein Geheimnis bist du

Victor ist kurz davor, Partner in einer großen Anwaltskanzlei zu werden. Die Bedingung: Er muss Nicole Alessi bei ihrer Scheidung von einem Hollywoodstar vertreten - die Frau, nach der er sich seit Jahren sehnt. Eine schier unlösbare Aufgabe für ihn. Plötzlich sind all die Empfindungen wieder so frisch wie damals, als er sie das erste Mal traf. Doch die Medien verfolgen die Trennung und machen es noch schwerer, die Gefühle zu verheimlichen, die in Victor brodeln. 'Ein Buch, für das ich alles stehen und liegen gelassen habe!' Leserstimme auf goodreads.com 'Einer der besten Second-Chance Romane, den ich je gelesen habe und mein absoluter Top-Favorit.' - The Rockstars of Romance Dieses Buch ist all die Tränen, die Wut und Verzweiflung und all das Glück absolut wert! Leserstimme auf amazon.de

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 02.01.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767174
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Elastic Hearts
    Größe: 1043 kBytes
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Mein Geheimnis bist du

Kapitel 2

Nicole

"Scheidung ist scheiße", sagte ich bestimmt zum millionsten Mal, seitdem diese Tortur begonnen hatte. Nicht, dass ich das für irgendwen hätte wiederholen müssen. Niemand heiratet und denkt dabei an Scheidung. Obwohl ich selbst Scheidungskind und mein Vater Scheidungsanwalt war, hätte ich nie gedacht, dass ich einmal in dieser Situation sein würde. Ich hatte mir immer gesagt, sollte ich jemals heiraten, wäre es für immer. Aber das war damals gewesen, als das Für-immer noch nicht so trostlos und abgekühlt gewesen war. Als das Wort an sich mich noch nicht dazu brachte, mich einigeln zu wollen bei dem Gedanken an meinen Nochehemann mit einer Flasche in der Hand oder den Tabletten, für die er seit zwei Jahren eine Schwäche hatte. Als noch nicht alles den Bach runtergegangen war. Und so klagte ich mein Leid dem neuen, sexy Sicherheitsmann, den mein künftiger Exmann mir zugewiesen hatte.

"Sind Sie so weit?", fragte Marcus. Marcus. Sogar sein Name klang sexy. Als ich ihn das erste Mal sah, hatte ich mich gefragt, ob Gabes Manager ihn absichtlich ausgesucht hatte, damit da vielleicht etwas lief und ich Gabe freiwillig verließ. Oder etwas lief, das er beim Scheidungsprozess gegen mich verwenden konnte.

"Er ist so von sich eingenommen", gab ich zur Antwort. Marcus' braune Augen blickten mich ohne jede Spur von Heiterkeit im Rückspiegel an.

"Wie bitte?"

"Gabriel. Er ist so von sich eingenommen. Er glaubt, er brauche mir nur einen heißen Bodyguard zu engagieren, und schon sei die Scheidung nicht mehr so schlimm. Ich will Ihnen mal was sagen, Marcus. Ich kümmere mich um den ganzen Scheidungskram. Ich. Ich gehe zu Anwälten und versuche, alles ohne viel Trara zu klären. Ihm zuliebe. Und wissen Sie, warum? Nicht weil ich so ein toller Mensch bin, sondern weil ich immer noch Gefühle für ihn habe und er ein Eins-a-Liebhaber ist. Da hilft auch kein knackiger Chauffeur."

Marcus zog überrascht seine hellblonden Augenbrauen nach oben. Ich wusste selbst nicht, ob ich froh war, dass er nichts sagte und ich mich auskotzen konnte, oder sauer, dass er sich nicht zu meiner Schimpftirade äußerte. Ich konnte es nicht leiden, wenn man nicht mit mir zusammen schimpfte.

"Ich kenne ihn nicht persönlich, und er bezahlt mich, also weiß ich gerade nicht, was ich sagen soll", meinte er. "Klopfen Sie ans Fenster, wenn Sie bereit sind auszusteigen." Er öffnete seine Tür und trat in den Pulk Paparazzi, der meine Ankunft erwartete.

Mit Sicherheit wollten sie mich weinen sehen. Aber da hätten sie schon vor meinem Schlafzimmer kampieren müssen, um so einen Schnappschuss zu kriegen. Während Marcus um den Wagen ging, sammelte ich meine Gedanken. Er blieb wie abgemacht mit dem Rücken zu meiner Tür stehen. Ich strich meine Haare glatt und nahm einen tiefen Atemzug, während ich auf die Meute Fotografen sah.

Von all den Dingen, die Gabe tagtäglich ertragen musste, war das für mich das Unvorstellbarste. War ich allein unterwegs, kamen sie mir selten hinterher, aber sobald sie Wind davon bekamen, dass er in meiner Nähe war, gab es kein Halten. Sie nahmen uns ins Visier, selbst wenn wir mit meinen Patenkindern unterwegs waren, die weinten, weil ihnen das Blitzlicht und die ständigen Fragen zu viel waren.

Nach einigen Sekunden klopfte ich dreimal ans Fenster. Marcus öffnete die Tür, reichte mir seine Hand und stellte sich einem Fotografen in den Weg, der auf mich zugerannt kam.

"Nicole! Wie geht es Ihnen mit den Gerüchten, dass Gabriel eine Affäre mit seiner neuen Kollegin Lina hat?"

"Nicole! Hier drüben! Sie sehen heute ganz bezaubernd aus. Reichen Sie die Scheidung ein?"

"Erstatten Sie Anzeige gegen Fey Winters wegen Sachbeschädigung?"

"Meinen Sie, Gabriel hat eine zweite Chance verdient?"

"Stimmt es, dass er das Kindermädchen Ihrer besten Freundin vögelt?"

Wenn ich fotografiert wurde, zeigte ich niemals irge

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