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Mein Geliebter, mein Prinz von Kendrick, Sharon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.08.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mein Geliebter, mein Prinz

Er ist ihr Held - ihr Retter aus höchster Not: Nico, ein blendend aussehender Italiener, hat Ella vor Schlimmem bewahrt. Doch sie empfindet nicht nur Dankbarkeit für den charmanten Mann und schwebt im siebten Himmel, als er sie voller Begehren küsst. Aber ihre süßen Tage der zärtlichen Leidenschaft enden jäh: Nico hat verschwiegen, wer er wirklich ist: ein Prinz, der schon bald in seinen Palast zurückkehren muss. Traurig reist Ella allein nach England zurück. War sie für Nico nur eine Gespielin auf Zeit?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 02.08.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862957682
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 504 kBytes
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Mein Geliebter, mein Prinz

2. KAPITEL

Herrlich kühles Wasser benetzte ihre Wangen, und Ella seufzte leise. "Hm, das ist schön!"

"Trinken Sie das!"

Wieder die tiefe Stimme, die einfach nicht weggehen wollte. Die Stimme, die kein Nein als Antwort akzeptierte und Ella ärgerlich oft ins Bewusstsein drang. Eine herrische, fremde, aber auch unwiderstehliche Stimme.

Gehorsam ließ Ella sich die kühle Flüssigkeit aus der Tasse, die ihr angeboten wurde, in den Mund laufen. Nur trank Ella diesmal begieriger als zuvor, sodass ihr das Wasser übers Kinn lief und sie aus der Verwirrtheit aufschreckte, die sie umhüllte.

"Schon besser. Trinken Sie noch mehr, und dann machen Sie die Augen auf."

Ella tat, was ihr gesagt wurde, nur brachte sie das noch mehr durcheinander. Weil vor ihr ein Mann stand, den sie nicht kannte.

Oder doch?

Blinzelnd betrachtete sie sein Gesicht, und etwas höchst Seltsames passierte mit ihrem ohnehin schon unregelmäßigen Herzschlag. Denn der Mann war ... absolut sensationell.

Die scharf geschnittenen Gesichtszüge ließen ihn hart, eigensinnig und arrogant aussehen, aber der sinnliche Mund schwächte diesen Eindruck ab. Dunkle Augen wurden von dichten schwarzen Wimpern umrahmt; sein Haar war schwarz, wellig und ein bisschen zu lang. Er wirkte stark und mächtig, vertraut und dennoch fremd. Seine Haut war gebräunt und hatte einen goldenen Schimmer. Jetzt erkannte Ella das Gesicht wieder, in das sie, fiebernd und desorientiert, geblickt hatte. Dieser Mann hatte ihr gut zugeredet und sie gekühlt. Ein dunkler Engel. Ein Schutzengel.

Also hatte sie keineswegs geträumt. Gestorben war sie anscheinend auch nicht.

Noch immer verwirrt blinzelnd, sah sie sich um. Sie befand sich in einem sehr einfachen Raum, der nur einen kleinen Holztisch und zwei alte Sessel enthielt. Wände und Fußboden waren aus Holz, und Ella hörte Meeresrauschen. Ein kleines Fenster ließ nur wenig Licht herein, dadurch war es angenehm kühl im Raum. Sie lag auf einem niedrigen Bett unter einem kratzigen Ding, das ihr für ein Laken zu dick und für eine Wolldecke zu dünn erschien. Langsam ließ Ella die Hand unter das Tuch gleiten.

Sie trug ein übergroßes T-Shirt und nichts darunter!

Der letzte Rest ihrer Lethargie verschwand schlagartig. Die Tagesdecke umklammernd, setzte Ella sich auf und blickte den Mann starr an, der vor ihr aufragte, seine Miene verschlossen und wachsam. Wer war er, und warum befand sie sich hier?

"Würden Sie mir bitte mal erklären, was, zum Teufel, hier eigentlich vor sich geht?", fragte sie atemlos.

"Ich denke ...", er beobachtete sie aufmerksam, wie ein Jäger seine Beute fest im Blick behält, "... das sollte ich Sie fragen."

Ihr Herz hämmerte. Er sprach Englisch mit einem leichten Akzent, seine Stimme klang sanft und sonor. Und anklagend. Wenn hier irgendwelche Beschuldigungen zu erheben waren, dann war doch wohl sie diejenige ... Ella tastete unter der Tagesdecke ihren Körper ab, wie um zu überprüfen, ob alles heil war.

"Keine Sorge", sagte Nico spöttisch. "Ihre Tugend ist unversehrt. Oder zumindest so unversehrt, wie sie war, als Sie hier angekommen sind." Nur der Himmel weiß, was ihr mit den Betrunkenen auf der Yacht vielleicht noch bevorgestanden hätte, überlegte Nico.

Ella versuchte, ihr störrisches Gedächtnis in Schwung zu bringen, hatte jedoch das seltsame Gefühl, dass ihr Hirn in Watte gehüllt war. Eine innere Stimme sagte Ella, dass sie dem Mann dankbar sein sollte. Allerdings war Dankbarkeit nicht das, was sie im Moment empfand: Seine geheimnisvolle, faszinierende Männlichkeit machte Ella plötzlich furchtbar schüchtern. "Was ist passiert?"

"Sie sind krank gewesen", erklärte er, während seine Augen vor Argwohn funkelten.

Erneut blickte sich Ella im Raum um. Nichts daran war steril. In einem Krankenhaus lag sie jedenfalls nicht. Sie entdeckte Sand auf den Dielen, und in einer Ecke lag ein Kälteschutzanzug, wie

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