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Mein kleiner Apfelhof zum Glück von Flieder, Sonja (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.04.2020
  • Verlag: beHEARTBEAT
eBook (ePUB)

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Mein kleiner Apfelhof zum Glück

Fünf Alpakas zum Verlieben Emmas Leben steht Kopf: Erst geht ihre langjährige Beziehung zu Bruch, und dann verliert sie auch noch ihren Job. Da hilft nur eins: Eine Auszeit auf dem Hof ihrer Oma Luise in der Lüneburger Heide. Doch natürlich kommt alles anders als gedacht. Denn Luise muss nach einer schweren Verletzung für mehrere Wochen ins Krankenhaus. Emma kümmert sich also vorerst allein um den Hof - und damit unverhofft auch um eine übermütige Schar Alpakas. Natürlich sorgen die flauschigen Vierbeiner für eine gehörige Portion Chaos. Aber mit der Zeit fühlt Emma sich immer wohler und lernt das Landleben und die quirligen kleinen Alpakas zu lieben. Und dann ist da auch noch Tierarzt Lukas, der ihr gehörig auf den Keks geht, aber trotzdem durch die ersten schweren Wochen hilft - und ja irgendwie schon ziemlich gut aussieht ... Ein wunderbarer Feel-Good-Roman voller liebenswürdiger Charaktere und mit fünf bezaubernden Alpakas! eBooks von beHEARTBEAT - Herzklopfen garantiert.

Sonja Flieder wurde 1974 in Stuttgart geboren. Seit sie lesen konnte, ließen sie die Faszination für Sprache und menschliche Beziehungen nicht mehr los. Deshalb wusste sie auch schon bald, dass sie Autorin werden wollte. Bereits mit Siebzehn schrieb sie einige Kurzgeschichten und verfasste ihren ersten Roman. Nachdem sie durch Studium, Job und Familienplanung das Schreiben etwas aus den Augen verloren hat, erfindet sie jetzt seit sechs Jahren fast täglich neue Geschichten. Sie lebt mit ihrem neunjährigen Sohn und drei Wellensittichen in einem alten Bauernhaus in der Nähe von Köln.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 272
    Erscheinungsdatum: 01.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732581641
    Verlag: beHEARTBEAT
    Größe: 1565 kBytes
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Mein kleiner Apfelhof zum Glück

Ein überaus nerviger Mensch

Während der Rückfahrt erlebte Emma ein Wechselbad der Gefühle. Einerseits konnte sie die Sorge um Oma Luise nicht unterdrücken. Andererseits erfüllte sie mit jeder Minute steigende Wut auf den unbekannten Tierarzt. Wie konnte er es wagen, Oma Luise die Verantwortung für gleich vier Alpakas aufzubürden? Von denen eines davon auch noch schwanger war? Er musste doch sehen, dass sie mit Radetzky und der Verantwortung für den Hof schon vollkommen ausgelastet war.

"So ein Vollidiot", murmelte sie vor sich hin. "Pass doch auf, wo du hinfährst, du Drecksdepp!", brüllte sie gleich darauf, weil ein Porschefahrer knapp vor ihr auf die Spur einscherte.

Wenn sie es recht bedachte, zeigten so ziemlich alle Männer in ihrer Umgebung derzeit Anzeichen von geistiger Umnachtung. Allen voran ihr Ex-Freund, der sich das Siegertreppchen für Idioten mit ihrem ehemaligen Chef teilte. Da fehlte ihr ein verantwortungsloser Tierarzt gerade noch! Sicherlich hatte er die Tiere gekauft, weil er sie so außergewöhnlich fand. Nur um dann festzustellen, dass er weder Platz noch Zeit für die Versorgung hatte. Und da Oma Luise für ihre Tierliebe bekannt war, hatte sich dies bestimmt schnell bis zu ihm herumgesprochen. Was er zum Anlass genommen hatte, ihre Hilfsbereitschaft auszunutzen. Doch nun bekam er es mit Emma zu tun!

Als sie in die Einfahrt einbog, stand ein weißer Lieferwagen auf dem Hof. Große Aufkleber mit der Aufschrift Mit der Kuh auf Du - Landtierarzt Lukas Jansen zierten die Seiten sowie den Kofferraumdeckel. Wider Willen verzogen sich Emmas Lippen zu einem Grinsen. Der Spruch war wirklich mal etwas anderes. Schnell wurde sie wieder ernst. Sei's drum. Ein einfallsreicher Slogan machte aus einem Oma-Ausbeuter noch lange keinen guten Menschen.

Emma stieg aus dem Auto und warf schwungvoll die Tür hinter sich zu. Ohne zu zögern, stapfte sie in Richtung Stall, in dem sie den Tierarzt vermutete. Schweren Herzens ignorierte sie Radetzkys aufgeregtes Gebell, das aus dem Hausinneren drang. Es wäre nicht gut, wenn der alte Hund Zeuge der bevorstehenden Begegnung würde. Womöglich ging er auf den Tierarzt los, um Emma zu verteidigen. Oder das schwangere Alpaka erlitt eine Frühgeburt angesichts seines hündisch-aufdringlichen Gebarens.

Ruckartig öffnete sie die Stalltür, bereit, dem Tierarzt ihre Meinung zu sagen.

"Warum hat Luise euch heute denn nicht rausgelassen?", drang eine tiefe Stimme mit unerwartet sanftem Unterton an Emmas Ohr. "Normalerweise kümmert sie sich doch rührend um euch."

Emma blinzelte, um sich an das im Stall herrschende Halbdunkel zu gewöhnen. Vor der Box, in denen sich die Alpakas befanden, machte sie eine hochgewachsene Gestalt aus. Das musste der Tierarzt sein.

Als sie zu ihm ging, rutschte sie fast auf einem Strohrest aus. Sie konnte sich gerade noch fangen, was allerdings in ihrem engen Bleistiftrock gar nicht so leicht war. Zwar hatte sie sich heute Morgen Turnschuhe geschnappt, war aber auf die Schnelle nur eben in ihr Kostüm von gestern geschlüpft. In diesem Moment erschien ihr das nicht wie die beste Entscheidung. Oma Luise hätte sie genauso gut in T-Shirt und Jeans besuchen können, was ohnehin ihre bevorzugte Kleidung war. Es wurde Zeit, dass sich Marketing-Emma wieder in einen zwanglosen Menschen verwandelte. Aber dafür war jetzt leider keine Zeit mehr, denn der Mann hatte sie schon bemerkt.

"Sie müssen dieser Tierarzt sein", sagte sie und hörte selbst, wie unfreundlich ihre Stimme klang.

Der Mann drehte sich nun ganz zu ihr um. Emma registrierte beiläufig seinen prüfenden Blick aus dunkelbraunen Augen und die blonden verstrubbelten Haare. Viel mehr interessierte sie allerdings seine muskulöse Gestalt, die in schwarzer Arbeitshose und grünem T-Shirt steckte. Wider Willen, verstand sich.

"Richtig." Er verzog sein kantiges Gesicht zu einem leichten Lächeln. "Und Sie sind?"

"Ihre Enkelin.

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