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Mein spanischer Geliebter Digital Edition von Brooks, Helen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.01.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mein spanischer Geliebter

Georgies Welt steht kopf, nachdem der glutäugige Matt de Capistrano in ihrem Leben aufgetaucht ist. Mit Händen und Füßen wehrt sie sich dagegen, dass der stolze Spanier die Firma ihres Bruders kauft! Ebenso vehement versucht sie, dieses sinnliche Knistern zu ignorieren...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 11.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733787684
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 879 kBytes
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Mein spanischer Geliebter

1. KAPITEL

"Steht es wirklich so schlecht? Und das sagst du mir erst jetzt?" Georgie wurde bleich vor Schreck, als sie die deprimierte Miene ihres Bruders sah. "Ich hätte dir doch geholfen."

"Wie denn?" Robert Millett schüttelte müde den Kopf. "Du hättest nichts für mich tun können, Georgie, niemand hätte das gekonnt. Außerdem bestand noch ein Funken Hoffnung, ehe Sanderson uns den letzten Auftrag vor der Nase wegschnappte. Der Alte hat wirklich alle Register gezogen."

Georgie runzelte zornig die Stirn, sie hatte Mike Sanderson noch nie getraut. "Mike ist ein Gauner", sagte sie leise. "Ich wundere mich nur, dass seine Machenschaften ihn ruhig schlafen lassen."

"Georgie, Georgie." Robert nahm seine Schwester in die Arme und drückte sie kurz an sich. "Wir wissen doch beide, dass Mike nicht an meiner Misere schuld ist. Ich musste in den Monaten vor Sandras Tod Prioritäten setzen, und weiß, dass ich richtig gehandelt habe. Ich bedauere nichts. Auch jetzt nicht. Wenn die Firma in Konkurs geht, geht sie in Konkurs."

"Ach, Robert." Das alles war so unfair. Als Robert erfahren hatte, dass seine Frau Sandra an einer tödlichen Blutkrankheit litt, hatte er alles getan, ihr die letzten Tage so angenehm wie möglich zu gestalten und den siebenjährigen Zwillingen, David und Annie, über die Krankheit ihrer Mutter hinwegzuhelfen. Sandra und Robert hatten niemandem gesagt, wie ernst es um Sandra stand - sogar Georgie hatte erst vier Wochen vor Sandras Tod erfahren, dass ihre Schwägerin unheilbar krank war.

Das war jetzt sechs Monate her. Georgie hatte damals, ohne zu zögern, ihren tollen Job bei einer Werbeagentur gekündigt und war nach Hause geeilt, um Robert in den letzten traumatischen Wochen von Sandras Krankheit zur Seite zu stehen.

Sie hatte über diesen Schritt nicht zweimal nachdenken müssen, denn Robert und Sandra hatten sie mit offenen Armen aufgenommen, als sie, ein kleines zehnjähriges Mädchen, verstört durch den Tod ihrer Eltern, Liebe und Zuwendung gebraucht hatte. Jetzt, dreizehn Jahre später, war sie an der Reihe, die Zärtlichkeit und Wärme zurückzugeben, mit der Robert und Sandra sie überschüttet hatten.

"Und das Geschäft mit de Capistrano? Er hat uns doch den Auftrag in Aussicht gestellt, oder? Wir könnten eine fantastische Gewinnspanne erzielen." Sandra hatte vor ihrer Krankheit die Büroarbeiten in Roberts Baufirma erledigt. Als sie dazu nicht mehr in der Lage gewesen war, hatten zunächst verschiedene Aushilfen den Betrieb notdürftig am Laufen gehalten, sodass Georgie danach alle Hände voll zu tun gehabt hatte, sich in den Unterlagen zurechtzufinden. Robert war ihr dabei keine große Hilfe gewesen, denn er hatte sich nach dem Begräbnis eine Zeit lang ganz in sich zurückgezogen. Die Anstrengung, Sandra beizustehen und den Kindern Vater und Mutter zugleich zu sein, hatte schließlich doch einen hohen Tribut gefordert.

"De Capistrano?" Robert fuhr sich müde durchs widerspenstige Haar, und es gab Georgie einen kleinen Stich, als sie die grauen Strähnen darin bemerkte. Nach allem, was Robert durchgemacht hat, ist das kein Wunder, dachte sie bedrückt. Wie David und Annie litt auch sie sehr unter dem Verlust.

"Wir müssten für den Auftrag zusätzliche Leute einstellen und weitere Maschinen anmieten, ich fürchte aber, dass die Leute von der Bank nicht mitspielen werden. Eigentlich wollte ich das De-Capistrano-Projekt mit dem Gewinn aus dem Auftrag finanzieren, der uns jetzt entgangen ist."

"Aber wir könnten doch wenigstens mit den Leuten von der Bank reden." Georgie hob angriffslustig das kleine Kinn, als würde sie bereits den Kampf mit den Herren in Nadelstreifen aufnehmen. "Sie sind schließlich nicht dumm und durchaus in der Lage, das darin enthaltene Potenzial ermessen zu können, oder?"

"Ich habe eigentlich erwartet, dass du mit deinem Engagement für die Grünen einen Auftrag wie diesen entschieden ablehnen würdest", meinte Robert ruhig.

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