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Meine Chaos-Hochzeit in Australien Roman von Adams, Jessica (eBook)

  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Online verfügbar

Meine Chaos-Hochzeit in Australien

Traumhochzeit in Australien oder Gefühlschaos im Outback? Die Liebeskomödie »Meine Chaos-Hochzeit in Australien« von Jessica Adams als eBook bei dotbooks. Es gibt geeignetere Orte, um den eigenen Hochzeitstag zu beginnen, als auf dem Boden eines blauen Dixi-Klos im Nirgendwo Australiens. Dort sitzt die Londonerin Sarah und weiß einfach nicht weiter: Für Richard hat sie den Ozean überquert und sich ein neues Leben im fernen Australien aufgebaut. Doch ihr Herz hat, ohne zu fragen, ein anderer geraubt ... ihr Trauzeuge Tom. Sarah steht zwischen allen Stühlen - und das ausgerechnet am Tag ihrer Hochzeit! Aber auch Harry, Richards unglücklich verliebter Bruder, und Bronté, Richards Exfrau, haben es nicht leichter, wenn es um die Sache mit der Liebe geht. Vor der irrwitzigen Achterbahn der Gefühle bleibt keiner verschont ... »Sexy, turbulent und hinreißend!« Cosmopolitan »Herrlich witzig - und so richtig wahr!« Daily Telegraph Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der humorvolle Liebesroman »Meine Chaos-Hochzeit in Australien« von Jessica Adams. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.

Jessica Adams deutet als Astrologin für Marie Claire und The Australian Women's Weekly die Sterne. Im Laufe ihrer Karriere hat sie außerdem schon für etliche weitere Frauenmagazine wie Elle, Vogue, Cosmopolitan und Harper's Bazaar gearbeitet. Ihre Horoskope-Webseite zieht jährlich über 2,8 Millionen Besucher an. Die Website der Autorin: www.jessicaadams.com Von Jessica Adams erscheint bei dotbooks auch das folgende eBook: »Liebesglück im Posteingang«

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 410
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961482313
    Verlag: dotbooks GmbH
    Originaltitel: Tom, Dick and Debbie Harry
    Größe: 906 kBytes
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Meine Chaos-Hochzeit in Australien

Kapitel 1

Zwischen seinem achtundzwanzigsten und neunundzwanzigsten Geburtstag war Harry Gilby zu fünfzehn Hochzeiten eingeladen. »Und jetzt ist schon wieder eine«, beklagte sich Harry am Frühstückstisch bei seinen Eltern. »Und außerdem sind in diesem Müsli Klumpen drin, ist das schon jemandem aufgefallen?«

»Das ist nicht nur irgendeine Hochzeit, es ist die deines Bruders«, sagte sein Vater. »Und sie findet in ungefähr drei Stunden statt, also mach dich fertig. Kann ich was von dem Müsli haben, oder nimmst du gerade eine Hypothek darauf auf?«

Seine Eltern, stellte Harry fest, trugen die gleichen weißen Frotteemorgenmäntel. Wie lange lief das schon so? Ihm wurde bewusst, dass es schon Jahre her war, seit er sie vor elf Uhr morgens gesehen hatte. Er bemühte sich, nicht hinzusehen, schenkte sich schwarzen Kaffee ein und versuchte, wach zu werden, indem er das Koffein und den Dampf inhalierte.

»Ich gehe nur noch zu Hochzeiten«, beschwerte sich Harry, »und mir ist schnurzegal, ob es Richards ist.«

Er hatte vom feucht fröhlichen Junggesellenabschied seines Bruders einen schlimmen Kater und trug immer noch die Klamotten, in denen er geschlafen hatte. »Und können wir dieses Radio leiser drehen?«

»Das Wetter«, sagte sein Vater und gestikulierte in Richtung der laut plärrenden Stereolautsprecher. »Wir brauchen das Wetter für die Hochzeit.«

»Jaja, aber das ist das Wetter für jedes einzelne Kaff in Australien. Dunedoo, Gundagai, Kurri Kurri, Scone«, leierte Harry herunter. »Bacchus Marsh, Dimboola, Chinchilla ... Müssen wir uns über den Niederschlag von Scheiß Woy Woy bis Scheiß Wee Waa informieren, nur damit sie im Garten heiraten können?«

»Du glaubst nur wegen deines Alters, dass ununterbrochen geheiratet wird«, sagte seine Mutter und drehte das Radio leiser. »Und das ist natürlich. Wenn man Dreißig wird, will man sich niederlassen.«

Harry schnitt sowohl ihr als auch dem muffigen Müsli eine Grimasse. »Debbie Harry ist auch über Dreißig und hat sich nie niedergelassen.«

»O nein, nicht schon wieder Debbie Harry, nicht heute Morgen, das halt ich nicht aus«, sagte Mrs. Gilby schnell.

Beleidigt mampfte Harry schweigend vor sich hin, während seine Eltern sich Teile der Tageszeitung reichten. Jedes Mal, wenn er die Hand auf der Tischdecke abstützte, fing sie leicht zu zittern an, stellte er zufrieden fest. Es war gut, unwiderlegbare Beweise dafür zu haben, dass er wirklich so krank war, wie er sich fühlte.

»Oh, schaut nur«, sagte seine Mutter schließlich und starrte auf die Titelseite. »Bill Gates hat sein ganzes Geld verschenkt.«

»Ach, ich versteh schon«, sagte Harry. »Ich darf nicht mehr über Debbie Harry reden, aber du über Bill Gates.«

»Ja, aber wir reden auch nicht die ganze Zeit über ihn«, erklärte sein Vater.

»Und wir haben kein großes erotisches Foto von ihm an der Schlafzimmerdecke hängen, auf dem er sich die Lippen leckt«, sagte seine Mutter bedeutungsvoll.

Harry versuchte, sie zu ignorieren, und schenkte sich noch einen schwarzen Kaffee ein. Sein Kater war so schlimm, dass es jedes Mal, wenn Müsli zwischen seinen Backenzähnen knirschte, so klang, als würde in seinem Kopf renoviert.

»Außerdem glaube ich nicht, dass es stimmt, dass du nur noch zu Hochzeiten gehst«, sagte Mrs. Gilby unvermittelt und warf Harry über die Milchtüte einen Blick zu.

»Ich dachte, alle hätten ihre Hochzeiten bereits hinter sich gebracht, als ich fünfundzwanzig war«, beklagte sich Harry, den Mund voll Müsli. »Ich dachte, das wäre abgehakt. Aber in diesem Jahr war es wie eine Flutwelle. Alle, die es mit fünfundzwanzig nicht getan haben, heiraten jetzt. Und Richard will es sogar zum zweiten Mal in Angriff nehmen. Ich meine, er lässt sich gleich zweimal nieder.«

»Nun, ich muss jetzt zum Frisör«, sagte seine Mutter plötzlich und sah auf die Uhr. »Sarah ist schon dort - sie ist bereits seit sec

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