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Melody of our future Roman von Crown, Emily (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.11.2019
  • Verlag: Piper Verlag
eBook (ePUB)
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Melody of our future

Man sagt, ein einziges Lied kann dein Leben ändern - würdest du es hören wollen? Eine Rockstar-Romance für alle Fans von Kylie Scott und S.C. Stephens Zwölf Songs, zwölf Erinnerungen, zwölf Liebeserklärungen Drei Jahre ohne Evan und ein unverhofftes Wiedersehen. Carrie erlebt danach eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Evan begegenet ihr mit Zorn und Abneigung. An manchen Tagen ist er beinahe wie der Mann, in den sie sich unsterblich verliebte, an anderen ist er ein völlig Fremder für sie. Es sind die heimlichen Nächte und leidenschaftlichen Küsse, die Carrie daran hindern aufzugeben, spürt sie doch, wie Evans Mauer langsam zu bröckeln beginnt. Doch je mehr Zeit sie in seiner Nähe verbringt, desto stärker wird das Gefühl, dass nicht nur sie ein Geheimnis aus den letzten drei Jahren mit sich herumträgt, sondern auch Evan von finsteren Dämonen geplagt wird ...

Emily Crown macht derzeit ein duales Studium im Bereich BWL Food Management und lebt in Leipzig. Neben betriebswirtschaftlichen Vorgängen brennt sie aber vor allem für ihre Leidenschaft das Schreiben. Sie schreibt über vergangene Zeiten, zukünftige Schreckensszenarien oder die ganz große Liebe. Wenn also nicht gerade Häuser in Flammen aufgehen, sprühen die Funken zwischen den Charakteren - und manchmal auch beides.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 382
    Erscheinungsdatum: 04.11.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783492985529
    Verlag: Piper Verlag
    Serie: Piper Taschenbuch 50246
    Größe: 5563 kBytes
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Melody of our future

Kapitel 1

Carrie

Mein Vater hatte mir einst davon erzählt, wie schön die Kollision zweier Sterne sei. Er meinte: »Carrie, wenn Sterne kollidieren, ist es das schönste Feuerwerk, das du dir vorstellen kannst!« Ich erinnerte mich daran, dass mich der Gedanke damals abschreckte, bedeutete Kollision für mich doch stets Zerstörung. »Aber zerstören die Sterne einander dann nicht selbst?«, hatte ich ihn gefragt.

Mein Vater jedoch hatte nur gelächelt und weiter in den Himmel gesehen. »Nicht ganz, Carrie, entweder die beiden Sterne überleben als Einzelsterne, sie verschmelzen zu einem einzigen Stern oder sie zerstören einander vollkommen ... Mit der Kollision zweier Sterne ist es eigentlich wie mit der Liebe.«

Und in dem Moment, als Evan Black mir in die Augen sah, war es, als prallten zwei Sterne aufeinander. Auch wenn ich wohl die Einzige war, die es spüren konnte, fühlte es sich an, als erschütterte eine massive Druckwelle die Erde, als würde sie Erzittern unter dem Zusammenstoß zweier Sterne - Evan und mir.

Blieb nur eine Frage im Raum stehen, in welcher Form würden wir überleben? Jeder für sich, gemeinsam, oder würden wir einander zerstören?

»Carrie?« Mel schob sich in mein Sichtfeld. »Hey, alles okay?« Sorge spiegelte sich in ihrem Blick, und sie schaute mich aufmerksam aus ihren blauen Augen an. »O nein, du weinst ja ...«, murmelte sie, bevor sie ein Taschentuch aus ihrer Hosentasche zog und mir die Tränen abtupfte. »Schon gut, alles wird gut«, flüsterte sie beruhigend.

Und wie ich ihn dort stehen sah, um Worte ringend, ergriff Panik Besitz von mir. Ich sprang von dem Hocker und griff nach meinem Mantel.

»Was kriegst du von mir?«, fragte ich Mel, die mich ansah, als wäre ich ein Kind, das einfach nicht hören wollte.

»Du wirst jetzt nicht gehen, Carrie!«

Ich ignorierte sie, genauso wie ich den Lärm und die Menschen um mich herum ignorierte.

»Mel, bitte ... diskutier nicht weiter mit mir und mach die Rechnung fertig!« Ich hörte selbst, wie meine Stimme laut wurde, aber es war mir egal. Mir lief die Zeit davon. »Mel ...«, flehte ich, doch sie bewegte sich keinen Zentimeter, betrachtete mich mittlerweile, als wäre ich ein verfaultes Stück Fleisch, das zu lange in der Sonne gelegen hatte.

»Wenn du jetzt gehst, wird er dir das nie verzeihen. Und ich dir ebenso wenig. Keiner von uns.«

Einen Moment sah ich sie an, focht einen stummen Kampf mit den leisen Zweifeln aus, die sich in meinem inneren Gehör verschaffen wollten - dann drehte ich mich um und eilte zur Tür. Mein Herz schlug so schnell, dass ich befürchtete, mir würde jeden Moment der Brustkorb auseinanderbrechen. Ich musste hier raus, brauchte frische Luft. Die Menge um mich herum wurde unruhig, Stimmen laut - doch ich blendete all das aus. Einen Schritt nach dem nächsten. Einen Schritt nach dem nächsten.

Ich hatte die Tür schon fast erreicht, als mich jemand am Arm packte, grob zurückzog und in eine feste Umarmung zwang.

»Geh nicht.« Es waren nur zwei Worte, doch von der richtigen Person gesagt, löste sich alles andere in Bedeutungslosigkeit auf.

»Killian«, hauchte ich nur, bevor ich mich gegen seine Brust sinken ließ, dem Druck seiner Umarmung nachgab, mich an ihm festkrallte, als würde ich sonst untergehen.

Tränen brannten in meinen Augen. War ich für all das wirklich bereit? Nein, aber fragte das Leben je danach, ob man bereit war? Schön wär's, dachte ich sarkastisch.

Als ich mich langsam von ihm zu lösen begann, ließ er mich frei, wischte mir die Tränen weg und drückte mir einen sanften Kuss auf die Wange.

»Danke«, flüsterte er noch, bevor er sich umsah.

Um uns herum war es leise geworden, die Fans flüsterten sich aufgeregt etwas zu, Frauen drehten sich zu mir um, erstaunte Laute hallten durch den kleinen Pub.

Killian zog mich leicht zu sich, dann drehte e

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