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Mit dem Boss ins Bett? von Wood, Joss (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.08.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit dem Boss ins Bett?

'Darling!' Spontan stürmt Jaci auf den Mann zu, der aus dem Aufzug steigt. Bevor er etwas entgegnen kann, verschließt sie seinen Mund mit einem Kuss. Natürlich nur, um einen zudringlichen Typen zu vergraulen, der ihr bis in das Foyer des New Yorker Luxushotels gefolgt ist. Aber woher kommt dann die nie gekannte sinnliche Erregung, als der Mann ihr Spiel mitmacht und sie wild zurückküsst? Und das in aller Öffentlichkeit, wo Jaci sexuelle Verwicklungen gerade gar nicht brauchen kann! Immerhin sehe ich ihn nie wieder, denkt sie. Da trifft sie wenig später ihren neuen Boss ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 09.08.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733723057
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 792 kBytes
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Mit dem Boss ins Bett?

1. KAPITEL

Den Kopf stolz erhoben, schritt Jaci Brookes-Lyon durch die Lobby des im Art-déco-Stil gehaltenen Forrester-Grantham Hotel in New York. Sie steuerte auf die Aufzüge zu, neben denen lebensgroße Statuen, Tänzerinnen in künstlerischen Posen, warteten. Jaci streckte die Hand aus und berührte eine kühle Marmorschulter. Ihr Blick wanderte zu ihrem eigenen Spiegelbild in der glänzenden Aufzugstür.

Ihr Kurzhaarschnitt lag voll im Trend, wohingegen ihr Cocktailkleid von zeitloser Eleganz war. High Heels und ein perfektes Make-up vervollständigten das Bild einer selbstbewussten weltgewandten Frau. Ich sehe gut aus, entschied sie. Nun, vielleicht wirkte sie etwas ernst, doch das ließ sich jederzeit ändern.

Wichtig war vor allem, dass niemand hinter ihre Maske schauen konnte. Sie kam sich hier in New York wie eine bessere, stärkere Version der englischen Jaci vor, mehr wie die Person, die sie gern sein wollte. Niemand, der sie sähe, würde daran zweifeln, dass sie ihr Ziel kannte und es erreichen würde. Schade nur, dass das Bild trog.

Als sie im ersten Stock ausstieg, straffte Jaci die Schultern und ging auf die Doppeltür zu, hinter der der Ballsaal lag.

Lächle, befahl sie sich, ehe sie den Saal betrat, in dem sich Männer im Frack oder Smoking und Frauen in eleganter Designer-Kleidung drängten. Niemand sollte ahnen, dass eine solche Ansammlung fremder Menschen die Hölle für sie war. Lieber würde ich nackt über den Piccadilly Circus spazieren ...

Sie beschloss, gleich wieder zu gehen, sollte sie ihre Kollegen von Starfish innerhalb der nächsten Viertelstunde nicht finden können.

Mit Wes und Shona, die genau wie sie selbst als Drehbuchautoren bei Starfish arbeiteten, hatte sie sich rasch angefreundet. Gemeinsam mit ihnen hatte sie am Nachmittag die nicht enden wollende Preisverleihungszeremonie durchgestanden. Jetzt sollte das Ganze mit einer großen Party ausklingen. Jaci mochte solche Partys nicht, aber natürlich musste sie so tun, als amüsiere sie sich - und vielleicht würde sie das ja sogar, wenn sie Shona und Wes erst gefunden hätte.

Sie schaute sich um. Himmel, da vorn stand die Schauspielerin Candice Bloom, die gleich mehrere Preise gewonnen hatte. Allerdings sah sie im echten Leben älter und nicht so schlank aus wie im Film.

Ein Kellner drängte sich durch die Menge, und Jaci nahm sich ein Glas Champagner von dem Tablett, das er auf einer Hand balancierte. Sie nippte an dem prickelnden Getränk und bahnte sich einen Weg zum Rand des Saals. Von dort aus würde sie nach ihren Kollegen Ausschau halten. Sie gab sich noch zwanzig Minuten. Sie war ihr Leben lang das Mauerblümchen auf den Partys ihrer Eltern gewesen. Sie hatte keine Lust, dieses Gefühl wiederzubeleben.

"Das sieht aus wie ein gelungenes Stück georgianischer Handwerkskunst", sagte eine Stimme neben ihr.

Jaci wandte sich um - und musste sich zwingen, sich ihre spontane Abneigung nicht anmerken zu lassen. Dank des smaragdgrünen Smokings erinnerte ihr Gegenüber sie an einen Frosch. Sein dünnes und zudem fettiges dunkles Haar war im Nacken zu einem Pferdeschwanz zusammengefasst. Das absurde Bärtchen und die schmalen Lippen gaben seinem Gesicht einen grausamen Zug.

Warum gerate immer ich an so eklige Typen?

Mr. Frosch griff nach ihrer Hand, um ihren Ring genauer zu betrachten. Für eine Amphibie schien er überraschend viel Kraft zu besitzen. "Ah", sagte er, "ich hatte recht: ein außergewöhnlicher Stein, ein Amethyst, und zudem im Stil jener Zeit geschliffen. Exquisit, möchte ich behaupten. Aus dem achtzehnten Jahrhundert, nicht wahr?"

Jaci hatte nicht vor, mit diesem zwielichtigen Kerl über ihren Ring zu sprechen. Sie entzog ihm ihre Hand und widerstand der Versuchung, sich die Finger am Stoff ihres Kleides abzuwischen. Der Frosch verursachte ihr Gänsehaut.

"Wie sind Sie zu dem Ring gekommen?", wollte er wissen. Er lächelt

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