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Mit dir ist alles anders von Brooks, Helen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.05.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit dir ist alles anders

'Darf ich Ihnen den Mantel abnehmen?' Mit dieser harmlosen Frage beginnt ihr Vorstellungsgespräch bei Steel Landry, doch so harmlos bleibt es nicht. Denn als Tonis zukünftiger Boss sie überraschend in die Arme zieht und heiß küsst, ist es um sie geschehen. Dabei braucht sie einen Job, keine Affäre! Schließlich ist dieser faszinierende Mann mit dem umwerfenden Sex-Appeal für sein ausschweifendes Junggesellenleben bekannt. Und auch wenn Toni natürlich hofft, dass sie die berühmte Ausnahme ist - wieso sollte es gerade ihr gelingen, sein Herz zu erobern?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 11.05.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864941368
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 406 kBytes
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Mit dir ist alles anders

1. KAPITEL

Allmählich verlor Steel Landry die Geduld. Er war ein Mann, der hohe Ansprüche an andere stellte. Fast den gesamten Vormittag hatte er nun mit Schadensbegrenzung verbracht.

Seine Immobilienfirma hatte expandiert, und inzwischen gab es Zweigstellen in mehr als zehn Großstädten in Großbritannien. Daher musste er viele der Aufgaben notgedrungen an seine zahlreichen Mitarbeiter verteilen.

Einer seiner leitenden Angestellten hatte sich jedoch nicht an die Vertragsbedingungen gehalten und den guten Ruf des Unternehmens aufs Spiel gesetzt. Steel hatte die Angelegenheit zwar persönlich regeln können, doch es blieb ein bitterer Nachgeschmack.

Zudem hatte er schlecht geschlafen. Und vor einer Stunde hatte sein Schwager dann angerufen und ihn darüber informiert, dass seine Schwester wegen einer drohenden Fehlgeburt ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Darüber hinaus hatte seine Sekretärin - eine hervorragende Kraft - gekündigt, um mit ihrem Mann in die USA zu gehen. Kurzum: Es war der perfekte Montag.

Finster betrachtete Steel die Lachssandwiches, die seine Sekretärin ihm zum Mittagessen geholt hatte. Währenddessen rief er zum zweiten Mal innerhalb von zwanzig Minuten in der Klinik an. Erneut erhielt er die Auskunft, dass es Mrs Wood den Umständen entsprechend gehen würde. Was auch immer das heißen mochte.

Gleich nach dem Gespräch mit seinem Schwager hatte er sich mit dem Krankenhaus in Verbindung gesetzt und seiner Schwester ein Einzelzimmer besorgt. Nun beschloss er, für diesen Tag Feierabend zu machen. Er wollte zu ihr fahren und sich vergewissern, dass sie die bestmögliche medizinische Versorgung bekam. Sein Schwager Jeff war ein prima Kerl, und er liebte Annie über alles. Als Astronom, der bei einem Unternehmen für Luftfahrttechnik tätig war, entsprach er allerdings dem Klischee des weltfremden Wissenschaftlers.

Steel warf einen Blick in seinen Terminkalender. Es stand nichts Wichtiges auf der Tagesordnung. Dann runzelte er die Stirn. Er hatte gegen Abend noch ein Vorstellungsgespräch mit der Frau, die sich auf die Stelle als Innenarchitektin beworben hatte. James hatte sie ihm persönlich empfohlen. Wie war gleich ihr Name? Toni George. Steel sah auf seine goldene Rolex. Es war kurz vor drei. Mrs George würde um halb sechs eintreffen.

Er hob die Schultern und ließ langsam den Kopf kreisen, um die verspannten Muskeln zu lockern. Das Krankenhaus lag in der Nähe seines Apartments. Er hatte keine Lust, nach seinem Besuch dort noch einmal in die Firma zurückzukehren. Also drückte er auf den Knopf der Sprechanlage. "Joy, setzen Sie sich mit Toni George in Verbindung. Bitten Sie sie, in meine Wohnung zu kommen. Ich gehe direkt vom Krankenhaus dorthin."

Weniger als zwei Minuten später klopfte es, und seine blonde Sekretärin schaute zur Tür herein. "Alles erledigt", verkündete Joy. "Zuerst hat sie etwas komisch reagiert. Aber ich habe ihr erklärt, dass Sie den Treffpunkt geändert haben, weil Sie Ihre Schwester im Krankenhaus besuchen. Das hat sie beruhigt."

Amüsiert sah er sie an. Er war gar nicht auf die Idee gekommen, dass Mrs George ihm irgendwelche Hintergedanken unterstellen könnte. "Danke", erwiderte er, während er seine Anzugjacke von der Stuhllehne nahm und aufstand. "Oh, und gratulieren Sie Stuart bitte von mir zu seiner Beförderung."

"Mache ich." Mitfühlend musterte Joy ihren Chef. Wie immer ließ er sich nichts anmerken. Doch sie wusste, wie sehr er an seiner Schwester hing und wie stark ihn die Nachricht mitgenommen hatte. Inzwischen arbeitete sie seit vier Jahren für ihn. Steel war nicht nur der großzügigste, sondern auch der attraktivste Chef, den sie je gehabt hatte. Wenn sie ihren Mann nicht so sehr lieben würde, hätte er ihr bestimmt irgendwann gefährlich werden können. Vielleicht war sie sogar tatsächlich ein wenig in ihn verliebt. Aber er gab sich ihr gegenüber stets geschäftsmäßig, sodass sie ihre Gefühle le

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