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Mit dir kommt das Glück Bianca Band 1766 von FERRARELLA, MARIE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit dir kommt das Glück

Mitten in der Nacht bekommt sein Baby hohes Fieber - Witwer Lucas Wingate ist froh, dass Kinderärztin Nikki keinen Hausbesuch scheut. Als sie seine Tochter versorgt und seine Sorgen zerstreut hat, schaut Lucas die Ärztin zum ersten Mal richtig an - und meint, ein Blitz würde in sein Herz einschlagen! Nikkis Lächeln ist so bezaubernd, ihre Figur so hinreißend, ihre blauen Augen strahlen so verheißungsvoll! Aber Lucas kann seinen Gefühlen nicht nachgeben. Zu groß ist seine Angst, wieder verletzt zu werden. Doch die süße Nikki bringt seinen Vorsatz nach und nach ins Wanken ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863494476
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Bianca Bd.1766
    Größe: 415 kBytes
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Mit dir kommt das Glück

1. KAPITEL

Bevor sie ihren Plan in die Tat umsetzte, wollte Maizie ihrer Tochter noch eine letzte Chance geben.

Sie wusste genau, wie beschäftigt Nikki in ihrer eigenen Kinderarztpraxis und mit den ehrenamtlichen Einsätzen im Krankenhaus war. Also hatte sie das Lieblingsessen ihrer Tochter gekocht und sich damit auf den Weg zu ihrem Haus gemacht.

Aber offensichtlich war Nikki mal wieder beruflich aufgehalten worden. Maizie wartete fast eine Stunde, bis ihre Tochter endlich mit ihrem Auto in die Einfahrt bog.

Nikki war überrascht, ihre Mutter mit einer blauen Auflaufform zu Füßen vor ihrer Haustür anzutreffen. Sie kurbelte die Fensterscheibe herunter, und prompt blies der Wind ihr das blonde Haar ins Gesicht. Sie fischte eine feucht gewordene Strähne aus dem Mund. "Waren wir heute verabredet?", rief sie Maizie zu, stellte den Motor ab und stieg aus dem Wagen.

Maizie bückte sich und hob die Form auf. "Nein, das ist ein Spontanbesuch", rief sie fröhlich.

Nikki sah Maizie prüfend an. Ihre zusammengekniffenen Augen hatten das gleiche Blau wie die ihrer Mutter. Schon seit Nikkis Studienabschluss war Maizie nicht mehr unangemeldet bei ihr aufgetaucht. Dieser Überraschungsbesuch hatte bestimmt nichts Gutes zu bedeuten. "Tut mir leid, dass ich so spät komme", entschuldigte sie sich. "Wartest du schon lange hier?"

"Nein, nicht besonders", log Maizie.

Nikki warf einen Blick auf die Schmorpfanne. Vorsicht vor Müttern mit Geschenken!

Sie schloss die Haustür auf, und Maizie begab sich schnurstracks in die Küche. Für Nikkis Geschmack wirkte sie ein kleines bisschen zu gut gelaunt. Dann kam ihr plötzlich ein Gedanke.

"Hast du gestern etwa wieder mit Tante Cecilia und Tante Theresa gepokert?", fragte sie, während sie die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ.

"Wir spielen doch jede Woche", antwortete Maizie unschuldig.

Nikki wusste, dass das Pokerspiel der drei Frauen nur ein Vorwand für den Austausch von Klatsch und Informationen war. "Du brauchst mir nichts vorzumachen, Mom. Ich weiß genau, was ihr in Wirklichkeit tut."

Maizie stellte den Bräter auf den Tisch und legte sich mit einer dramatischen Geste die Hand auf die Brust. "Großer Gott, ist das wahr? Ich möchte wirklich nicht schuld sein, wenn diese armen Männer verhaftet werden."

"Männer?", fragte Nikki. Rasch holte sie zwei Teller aus dem Schrank. "Was für Männer?" Anschließend nahm sie Besteck aus einer Schublade und warf ihrer Mutter über die Schulter einen fragenden Blick zu. "Wovon um alles in der Welt redest du?"

Maizie hob den Deckel von der Pfanne. "Die Männer, die mit uns Strippoker spielen natürlich", antwortete sie trocken. "Wovon sollte ich wohl sonst reden?"

Nikki griff sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank. "Mom, du bist völlig verrückt, weißt du das eigentlich?"

"Das bin ich nicht! Aber selbst wenn, könnte mir niemand einen Vorwurf daraus machen. Einsame Menschen werden nun einmal verrückt", antwortete Maizie, während sie ihrer Tochter die Wasserflasche aus der Hand nahm.

"Einsam? Jeder Wildfremde schüttet dir doch sofort sein Herz aus." So war es, seit Nikki denken konnte. Ihre Mutter strahlte etwas aus, das selbst völlig Unbekannte zum Reden ermunterte. Und Maizie unternahm nichts, um sie daran zu hindern.

Maizie zuckte die Achseln. "Das zählt nicht."

"Was zählt denn dann?" Aber Nikki wusste schon, worauf ihre Mutter hinauswollte. Denn darauf liefen alle ihre Gespräche hinaus. "Kinder?", fragte sie.

"Allerdings!", sagte Maizie mit Nachdruck.

"Schön", antwortete Nikki mit ausdrucksloser Miene. "Du kannst mich ja morgen zur Arbeit begleiten und dich nach Herzenslust unter meine Patienten mischen."

Maizies Lächeln erstarb. "Das sind die Kinder anderer Leute."

"Trotzdem sind es Kinder." Nikki legte Servietten auf den Tisch.

"Das ist nicht das Gleiche." Maizie blieb s

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