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Mit Dolch, Schlinge, Gift, Pistole, Gewehr und Dynamit. Zur Historie der Attentate, zu deren Platz in den zeitgeschichtlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen von Becker, Wieland (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.01.2013
  • Verlag: Engelsdorfer Verlag
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Mit Dolch, Schlinge, Gift, Pistole, Gewehr und Dynamit. Zur Historie der Attentate, zu deren Platz in den zeitgeschichtlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen

Attentate - aufrechte Männer oder Frauen, die einen Menschen töten werden, den sie als Gefahr für Freiheit oder als schuftigen Reaktionär hassen; gut bewaffnete Männer, die den Auftrag haben, einen politischen Akteur zu beseitigen, der seinen Gegenspielern im Wege ist. Die einen Attentäter, allein oder in einer Gruppe, setzen ihr Leben aufs Spiel. Wenn sie gefasst werden, droht ihnen der Galgen. Die anderen stehen unter Schutz ihrer Auftraggeber und können durchaus mit einem "fürstlichen" Lohn rechnen. Attentate, die aus politischen Motiven und aus persönlicher Überzeugung begangen werden, umgibt durchaus eine Aura des Geheimnisvollen. Auch wenn der "Tyrannenmord" zumeist das Gegenteil von dem bewirkt, was erhofft wird. Attentate auf herausragende politische Persönlichkeiten können demgegenüber zu gravierenden Veränderungen führen ... Gandhi, John F. Kennedy und Martin Luther King fielen Attentaten zum Opfer. Was die wirklichen Gründe für diese und andere Attentate waren, wird in diesem Buch ebenso untersucht, wie die im Dunklen liegenden Abläufe nicht weniger politischer Morde. Seit Jahrzehnten ist die Welt vom Terrorismus bedroht, der wahllos Menschen tötet, um Angst zu verbreiten, erpressen soll und Todesverachtung demonstrieren will. Häufig werden diese Terroristen als Attentäter bezeichnet. Eine Zuordnung, die eigentlich unhaltbar ist...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 222
    Erscheinungsdatum: 18.01.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862689422
    Verlag: Engelsdorfer Verlag
    Größe: 286kBytes
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Mit Dolch, Schlinge, Gift, Pistole, Gewehr und Dynamit. Zur Historie der Attentate, zu deren Platz in den zeitgeschichtlichen Entwicklungen und deren Auswirkungen

Vorbemerkungen

Bei " wikipedia " ist eine Chronik der Attentate zu finden, die über Seiten hin auflistet, wer wann seit der Herrschaft der Pharonen im alten Ägypten gewaltsam zu Tode kam – Pharaonen, Kalifen, Kaiser, Könige, Prinzen, Staatsoberhäupter, führende Politiker, Rebellen, Revolutionäre ; desgleichen gibt es eine Aufzählung von versuchten Attentaten auf jene, die der Tod nicht ereilte.

Diese – verdienstvolle – Chronik, die alle diese Personen und ihren Tod oder ihr Überleben auflistet, summiert das alles als Attentate. Diesbezüglich sind Zweifel angebracht. Ist jeder ermordete Herrscher oder alle anderen genannten wirklich Opfer eines Attentats?

Gibt es bestimmende Muster für ein Attentat? Wer ist wirklich ein Attentäter? Gibt es grundlegende Unterschiede in der Motivation der Täter oder einer Gruppe, die ein Attentat plant und durchführt?

Und nicht zuletzt – was sind die Folgen, Wirkungen und Konsequenzen von Attentaten?

Die nachfolgenden Betrachtungen und Analysen von Attentaten sind ein Versuch, diese Fragen zu beantworten...

Wenn sich etwa während einer Familienfehde die Kontrahenten gegenseitig mit vergiftetem Tee umbringen, kann man diesen Vorgang als ein Attentat definieren, auch wenn die betreffenden Herrschaften hoch wohl geborenen Häusern angehören? Mit Bestimmtheit nicht. Hier handelt es sich um profanen Mord in Tateinheit mit Habgier.

Und nicht jeder, der bewaffnet durch die Gegend zieht und Menschen, die ihm zufällig begegnen, ersticht oder erschießt, ist damit nicht etwa gleich ein Attentäter, sondern nichts weiter, als ein mordgieriger Räuber.

Jeder Attentäter – ob Einzeltäter oder in einer Gruppe – hat immer ein oder mehrere Motive, meist eindeutig politische, gelegentlich auch nationalistische. Sie sehen im Attentat die einzige Möglichkeit, ihre Ziele durchzusetzen, weil sie überzeugt sind, dass es keine anderen Möglichkeiten gibt, um zu erreichen, dass die Zielperson(en) ihr politisches oder soziales, juristisches usw. Handeln ändern. Die Bandbreite der Motive reicht vom Versuch, Gerechtigkeit zu erzwingen bis zur Ermordung von Persönlichkeiten, die für Gerechtigkeit eintreten. Die Bereitschaft zum Attentat kann sich aus einer Verknüpfung von Verzweiflung, Hilflosigkeit, Hass und Bereitschaft zur Selbstaufopferung ebenso herausbilden, wie aus einem rationalen Kalkül, verbunden mit kaltblütiger Professionalität.

Gemeinsam ist diesen Attentaten, dass sie in aller Heimlichkeit vorbereitet werden müssen...

Über Urheber und ihre Werkzeuge – verwischte Spuren – Indizien und Schlussfolgerungen

Attentate, die im Auftrag von Machthabern, von hohen staatlichen Institutionen, insbesondere von Geheimdiensten geplant und ausgeführt werden, waren schon immer schwer zu beweisen. Bei diesen Attentaten fehlten nicht nur Dokumente, da in der Regel keine schriftlichen Zeugnisse aufgefunden werden konnten, weil es sie definitiv nicht gab, es existierten keine Abhörprotokolle oder Spitzelinformationen und lästige Zeugen konnten entweder eliminiert oder diskreditiert werden, sodass ihnen – wenn sie aussagten – kein Gericht Glauben schenkte.

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