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Mit Liebe habe ich nicht gerechnet von Strom, Abigail (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.04.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Mit Liebe habe ich nicht gerechnet

Der erfolgreiche Unternehmer Rick Hunter ist Amerikas begehrtester Junggeselle - und will es auch bleiben! Doch seine geliebte Großmutter droht, ihn zu enterben, wenn er sich nicht bindet. Da kommt ihm die hübsche Allison gerade recht. Die natürliche junge Frau ist genau der Typ, den seine Großmutter sich wünscht. Und sie braucht dringend Geld für ihre wohltätige Stiftung. Also spendet Rick eine halbe Million Dollar, wenn Allison sich als seine neue Freundin ausgibt. Ein gewagter Deal, denn Rick hat nicht damit gerechnet, wie sehr er sich bald zu Allison hingezogen fühlt ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 26.04.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864941474
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 499 kBytes
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Mit Liebe habe ich nicht gerechnet

1. KAPITEL

"Ist es eigentlich schwer, eine Bank auszurauben?"

Sorgenvoll betrachtete Allison die Bilanzen auf ihrem Schreibtisch. Eine ihrer ehrenamtlichen Helferinnen, gleichzeitig ihre beste Freundin, war gerade mit einem Brief in der Hand in ihr Büro getreten.

"So schlimm?", fragte Rachel mitfühlend.

"Wir könnten es auch mit einem Juwelenraub versuchen."

"Wir ziehen uns schwarze Catsuits an", schlug Rachel vor. "Und engagieren einen professionellen Dieb zur Unterstützung. Einen aus Ocean's Eleven. Am liebsten einen, der aussieht wie George Clooney. Meinetwegen auch Brad Pitt."

Allison schmunzelte. "Ich wäre eher für Cary Grant wie in Über den Dächern von Nizza. Aber ich bin ja auch altmodisch."

Rachel nickte begeistert. "Die Idee gefällt mir immer besser." Dann wurde sie wieder ernst. "Okay, erzähl mir, was los ist."

Seufzend schloss Allison die Augen und fuhr sich mit der Hand durch ihr kurzes braunes Haar. "Es war ein ziemlich mieser Tag. Kevin Buckley ist wieder im Krankenhaus. Ich habe es heute Morgen von seinen Eltern erfahren. Und unsere finanziellen Aussichten für das nächste Jahr sind auch ziemlich erschreckend. Seit der Wirtschaftskrise bekommen wir kaum noch Spenden. Wir müssen wohl oder übel einige Leistungen einschränken. Die Pläne für Megan's House können wir auch verschieben - dieses Mal für wer weiß wie lang. Es wird schon schwer genug, überhaupt einige Programme am Laufen zu halten - ganz zu schweigen davon, etwas Neues auf die Beine zu stellen."

Während sie die unerfreulichen Tatsachen aussprach, wurde sie immer deprimierter. Seit Jahren hatte sie davon geträumt, ein Haus für Familien mit krebskranken Kindern zu eröffnen. Bis vor Kurzem hatte sie noch gehofft, diesem Traum ganz nahe gekommen zu sein. Aber die Bilanzen vor ihr hatten ihn endgültig zunichtegemacht.

"Eines Tages wird es klappen", murmelte sie jetzt halb zu sich und halb zu Rachel. Sie durfte sich in ihren Plänen nicht beirren lassen. Es war schließlich nicht das erste Mal, dass sie sich der harten Realität stellen musste. Wenn man eine Schwester an den Krebs verloren hatte - Megan war gerade vierzehn gewesen, als sie starb -, verlor man auch den Glauben daran, dass das Leben fair zu einem war.

"Es tut mir so leid." Rachel meinte es ernst, das wusste Allison. Doch ihre Miene war betrübter, als der Anlass es rechtfertigte.

"Hat dein Gesichtsausdruck etwas mit dem Brief in deiner Hand zu tun?"

Rachel nickte. "Leider habe ich weitere schlechte Nachrichten. Es geht um Julies Wunsch."

Allison runzelte die Stirn. "Da kann doch gar nichts schiefgehen. Sie möchte nur den Geschäftsführer dieser Softwarefirma kennenlernen, der das Videospiel erfunden hat, das ihr so gut gefällt. Rick Hunter ... oder so ähnlich. Er wohnt hier in Des Moines. Wo ist also das Problem?"

Hilflos hob Rachel die Schultern. "Er hat abgelehnt."

Verärgert sah Allison sie an. "Das ist doch lächerlich! Er muss nicht einmal ins Flugzeug steigen. Sein Unternehmen besitzt dieses riesige Bürohaus auf der Grand Street. Er könnte zu Fuß zum Krankenhaus gehen, verdammt noch mal."

"Er könnte, aber er will nicht. Stattdessen hat er uns eine Spende geschickt."

Eine Spende. Natürlich.

Nicht, dass das Geld nicht willkommen wäre. Laut ihren Bilanzen konnten sie jeden Cent gebrauchen.

Aber sie wäre jede Wette eingegangen, dass Rick Hunter, Vorsitzender von Hunter Systems, nicht zum ersten Mal lieber sein Scheckbuch herausgezogen hatte, als seine Zeit zu investieren.

Und jetzt kaufte er sich vom Besuch einer kleinen Krebspatientin frei. Er schlug ihr einfach so ihren sehnlichsten Wunsch aus.

"Lass mich mal sehen", bat Allison. Rachel gab ihr den Brief.

"Leider muss ich Ihre Bitte abschlägig bescheiden ... sehr beschäftigt ... zahlreiche Termine ..."

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